Familie von der Recke-Obernfelde (Dep.) / Akten (Bestand)
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U 190
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen >> 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) >> 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe >> Familie von der Recke-Obernfelde (Dep.)
1432-1938
Archiv 1652-1890 (8); Familienverein 1875-1905 (3); Eheverträge, Testamente, Nachlässe 1567-1905 (54); von Rochowsche Erbschaft 1722-1828 (34); persönliche Angelegenheiten, Korrespondenzen 1432-1938 (249); Vormundschaften 1720-1779 (25); Politik (Reich, Preußen) 1610-1934 (66); preußischer Minister Eberhard Friedrich von der Recke 1786-1816 (15); politische Tätigkeit Karl von der Reckes in der Revolution 1848 (11); desgleichen des Belgarder Landrats und Mitglieds des Abgeordnetenhauses Wilhelm von der Recke (u.a. Beziehungen zu Hofprediger Stöcker) 1852-1907 (33); Landes- und Landständesachen Minden-Ravensberg 1525-1816 (65); Kontribution 1672-1820 (13); Kreis Lübbecke 1816-1906 (11); Stadt Lübbecke 1507-1869 (29); Judenkommission in Lübbecke 1732-1766 (9); Vereine 1848-1912 (11); Kirche und Schulen 1677-1833 (19); Pflegehaus Obernfelde 1855-1919 (13); Lehen (1532) 1618-1833 (19); Landratsamt Belgard (Pommern) 1850-1865 (2); Grundbesitz (1477) 1493-1917 (216); Wege und Eisenbahn 1568-1903 (18); Mühlen, Gewässer 1514-1910 (13); Gutsverwaltung (1277) 1552-1935 (457); Schulden 1498-1914 (212); Rechnungen und Belege 1485-1903 (178); Bergbau 1741-1809 (5); Ziegelei 1891-1914 (104); Prozesse 1547-1826 (27).
Bestandsgeschichte: Gut Obernfelde, bei Lübbecke (Kreis Minden-Lübbecke); älteste Besitzer vermutlich Familie von Knehem, ab 1730 von Korff, 1818 durch Kauf an von der Recke zu Stockhausen. Gut Stockhausen, bei Lübbecke (Kreis Minden-Lübbecke); seit 1411 im Besitz der Familie von Westorp, 1628 durch Heirat an von der Recke.
Form und Inhalt: Im Familien- und Gutsarchiv von der Recke-Obernfelde sind die Überlieferung jenes Zweiges der Familie von der Recke, die um 1628 das Gut Stockhausen bei Lübbecke durch Heirat von der Familie von Westorp/Westrup erwarben, mit spärlichen Archivalien an- und eingeheirateter Familien (v. Steding, v. Venningen, Schloen von Gehlen) und den Archivalien, die beim Ankauf des Gutes Obernfelde 1818 von der Familie v. Korff und deren Vorbesitzern (v. Scheele, v. Wulfen) mit erworben worden waren, vereinigt.
Alte archivische oder registraturmäßige Teilordnungen ließen sich erkennen, davon geben auch die älteren Archiv- und Registraturübersichten Zeugnis, wurden jedoch bei der Neuordnung nicht berücksichtigt. Nur alle zusammengelegten Akten wurden belassen. Der weitaus größte Teil des Bestandes setzte sich aber auch Blattsammlungen zusammen, die völlig neu geordnet werden mußten.
Es ist zu zitieren: v. der Recke-Obernfelde, Akten Nr. -----
Münster 1983
Sagebiel
Bestandsgeschichte: Gut Obernfelde, bei Lübbecke (Kreis Minden-Lübbecke); älteste Besitzer vermutlich Familie von Knehem, ab 1730 von Korff, 1818 durch Kauf an von der Recke zu Stockhausen. Gut Stockhausen, bei Lübbecke (Kreis Minden-Lübbecke); seit 1411 im Besitz der Familie von Westorp, 1628 durch Heirat an von der Recke.
Form und Inhalt: Im Familien- und Gutsarchiv von der Recke-Obernfelde sind die Überlieferung jenes Zweiges der Familie von der Recke, die um 1628 das Gut Stockhausen bei Lübbecke durch Heirat von der Familie von Westorp/Westrup erwarben, mit spärlichen Archivalien an- und eingeheirateter Familien (v. Steding, v. Venningen, Schloen von Gehlen) und den Archivalien, die beim Ankauf des Gutes Obernfelde 1818 von der Familie v. Korff und deren Vorbesitzern (v. Scheele, v. Wulfen) mit erworben worden waren, vereinigt.
Alte archivische oder registraturmäßige Teilordnungen ließen sich erkennen, davon geben auch die älteren Archiv- und Registraturübersichten Zeugnis, wurden jedoch bei der Neuordnung nicht berücksichtigt. Nur alle zusammengelegten Akten wurden belassen. Der weitaus größte Teil des Bestandes setzte sich aber auch Blattsammlungen zusammen, die völlig neu geordnet werden mußten.
Es ist zu zitieren: v. der Recke-Obernfelde, Akten Nr. -----
Münster 1983
Sagebiel
1.916 Akten.; 1908 Akten (144 Kartons), Findbuch U 190 mit Index und Nummernkonkordanz.
Bestand
German
Constantin von der Recke-Volmerstein u. Otto von der Recke, Geschichte der Herren von der Recke, Breslau 1878; Gotthard von der Recke, Geschichte der Herren von der Recke 1878-1975, mit einem Überblick aus der alten Familiengeschichte, Lübbecke 1975; Wilhelm von der Recke, Vom Burgherrn zum Bürger. 750 Jahre Freiherrn und Barone von der Recke sowie der Grafen von der Recke von Volmerstein. Eine Familiengeschichte 1265-2015. Neufassung und Weiterführung der Familiengeschichte von 1878 sowie deren Ergänzung aus dem Jahr 1975, Heidelberg 2015.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
Hierarchie
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- 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe (Tektonik)
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