Der Weber Johann Ysen und seine Ehefrau Margarete, beide Bürger zu Ulm, schenken der Pfarrkirchenbaupflege in Ulm einen jährlichen Zins von 1 Schilling Würzburger Pfennigen Ulmer Stadtwährung. Der Zins gefällt als Afterzins von ihrem Haus und der zugehörigen Hofstatt in Ulm zwischen den Häusern des Bartholomäus Fries und des Konrad Wasen. Darauf lastet bereits ein Erstzins von 5 Schilling Würzburger Pfennigen, der an das Sammlungskloster ("die swestan von Bu/e/rren") [abgegangen, Bereich Frauenstraße 22-26] zu entrichten ist. Der Zins an die Baupflege ist deren Pflegern jedes Jahr zur Hälfte an Weihnachten und zur Hälfte am 24. Juni ("ze sunwenden") zu bezahlen.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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