Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Kurfürst Johann Friedrich und dem wolfenbüttelschen Kanzler Franz Burkhard
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3, 2604
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.106 Sachsen >> 3.106.2 Sachsen, Ernestinische Linie >> 3.106.2.1 Kurfürsten und Herzöge
Oktober - Dezember 1542
Enthält: 1542 Oktober. Nachrichten über Herzog Heinrich von Braunschweig, der angeblich Anführer gegen Jülich ist, und die in seinem Interesse unternommenen Rüstungen. Schreiben an Herzog Albrecht von Mecklenburg. Die Angelegenheiten des eroberten Landes Wolfenbüttel. (Auf die Berichte der Räte in Wolfenbüttel, die den Gegenstand ausführlicher Verhandlungen zwischen dem Landgrafen und dem Kurfürsten bildeten, ist im folgenden in der Regel nicht besonders hingewiesen. Vgl. Nr. 1510 bis 1547.) Bleikauf Goslars. Schreiben des Herzogs Moritz von Sachsen wegen der 'Bestallung auf den ungarischen Abzug'. Rekusation des Kammergerichtes
Enthält: Bedenken Dr. Brücks darüber. Türkenhilfe. Schreiben an Erzbischof Christoph von Bremen wegen der Assekuration
Enthält: Nr. 1710. Hof Schnedinghausen
Enthält: die braunschweigischen Berg- und Salzwerke und Gehölze. Landgraf Philipp und der geldrische Streit
Enthält: Gesandtschaft an die Königin Maria
Enthält: Ablehnung, Partei zu ergreifen, Ratschläge. Schweinfurt Malstatt für den Bundestag. Plan einer Teilung des Landes Wolfenbüttel. Abkommen mit Bayern. Scepper. Die Form der braunschweigischen Lehenbriefe. Harzburg und Goslar. Herzog Philipp von Braunschweig und der Zehnte am Rammelsberg. Plan, Dr. Held abzufangen. Dank an die oberländischen Städte. Schreiben des Markgrafen Hans von Brandenburg und des Grafen Wilhelm von Henneberg. Bayrisches Vermittlungsangebot wegen Herzog Heinrichs. Kundschaften über diesen. Markgraf Hans verwendet sich wegen des Schmuckes der Töchter Herzog Heinrichs. Einräumung des von Herzog Heinrich dem Älteren von Braunschweig-Wolfenbüttel an Jobst v. Baumbach verpfändeten Dorfes Opperhausen an Heinrich v. Baumbach. Kammergerichtszitation wegen der braunschweigischen Sache. Zeitungen aus Ungarn. Hüfterkrankung des Landgrafen. Streitfrage zwischen dem Kurfürsten und Herzog Moritz, ob die Bleiniederlage in Leipzig oder in Zwickau stattfinden soll. Schreiben der Stadt Frankfurt und Johann Helfmanns wegen der Zitation des Kammergerichtes. Vorsichtsmaßnahmen gegen Herzog Heinrich von Braunschweig. Mängel in der Türkenhilfe: Schreiben des Erzbischofs von Mainz und Anderer. Form der bremischen Assekuration
Enthält: Muster der auf den braunschweigischen Bergwerken zu schlagenden Gulden und Schaugroschen
Enthält: Mühlhäuser Visitation. Schreiben an den Kaiser in der braunschweigischen Angelegenheit. Die von den Spaniern aufgefangenen Briefe über das Verhältnis der evangelischen Fürsten zu Frankreich. Herzog Moritz von Sachsen bei dem Landgrafen, seine Mitteilungen an diesen, namentlich auch über Herzog Heinrich. Achim Riebes Werbungen. Üble Nachreden des Kriegsvolkes im Stift Bremen wegen ungenügender Bezahlung durch den Landgrafen und den Kurfürsten. Bericht Bugenhagens über die Verhältnisse in Hildesheim und die Kirchenvisitation. Zeitung vom vergeblichen Sturm auf Pest. Die Harzburg. Aufenthaltsort der jungen Herren von Gandersheim. (Söhne des Herzogs Heinrich von Braunschweig-Wolfenbüttel) Übernahme der Lettern des braunschweigischen Buchdruckers in die Marburger Druckerei. Bestellung Antons v. Kutzleben zum Großvogt von Wolfenbüttel. Pferdebestellung für Bayern durch den Grafen von Beilstein
Enthält: November. Weitere Berichte der Wolfenbütteler Räte
Enthält: vgl. Nr. 1513. Rüstungen in Mecklenburg. Antwort des Herzogs Moritz wegen Gewinnung des aus Ungarn abziehenden Kriegsvolkes durch Herzog Heinrich. Goslarischer Bleikauf. Türkenhilfe. Ausschreiben nach Schweinfurt. Jülich-Berg. Harzburg. Goslar. Dr. Held. Antwort an Markgraf Hans von Küstrin. Hans Kochs Antrag vom Kurfürsten abgelehnt. Weiteres Drängen, der Landgraf möge in dem geldrischen Streite vermitteln, und Ablehnung
Enthält: Rat des Landgrafen, wie Herzog Wilhelm von Jülich zu helfen sei. Kursächsische Antwort an die Königin Maria. Sendung Konrad Speckswinkels an den Kurfürsten, um eine vertrauliche Anzeige zu erstatten. Herzog Heinrichs Werbungen. Schreiben an den Erzbischof von Bremen auf Veranlassung Herzog Erichs von Braunschweig-Lüneburg und an den Kaiser. Gesuch des Bischofs von Münster um Aufnahme in den Schmalkaldischen Bund. Schuld der Leipziger Bürger Wolf Widmann und Lukas Straub bei Goslar. Die Verwaltungsangelegenheiten des eroberten Landes Braunschweig und die Auseinandersetzung des Landgrafen und des Kurfürsten hinsichtlich einzelner Fälle
Enthält: Ausfertigung der Bestallungen für Statthalter, Kanzler und Räte zu Wolfenbüttel. Krankheit des Landgrafen. Dänische Antwort. Abholung des in Hamburg lagernden Geldes. Schenkung der Kuxe des geflüchteten Dechanten von Braunschweig an Franz Burkhard (Burchart), wolfenbüttelschen Kanzler. Kuxe des Heinz v. Lüder. Instruktion des Landgrafen nach Schweinfurt wegen der Türkenhilfe. Heinrich v. Baumbach und die Wolfenbütteler Räte. Herzog Moritz schreibt wegen Goslar. Schreiben an Bayern und Eck. Die Herzöge von Bayern sind bereit, zwischen den Parteien auf dem Reichstage zur Nürnberg zu vermitteln. Die Anspräche des Herzogs Wilhelm von Braunschweig auf Wolfenbüttel werden durch den Landgrafen befürwortet. Vermittelnde Tätigkeit der hessischen und kurkölnischen Gesandten in der geldrischen Sache, Nachrichten vom Kriegsschauplatz die politische Lage. Herzog Ulrich von Württemberg antwortet wegen Heinrichs von Braunschweig. Kursachsens Stellung zu dem Antrag, die Metzer Protestanten in den Bund aufzunehmen. Schreiben des Herzogs Heinrich an den Pfalzgrafen Friedrich
Enthält: Zeitung über Martin v. Roßheim. Schreiben des Landgrafen an Herzog Albrecht von Mecklenburg. Die Schweinfurter Beratungen über die Rekusation des Kammergerichtes und die Türkenhilfe. Ein Aufnahmegesuch des Bischofs von Münster in den Schmalkaldischen Bund ist nicht erfolgt. Persönlicher Besuch des Reichstages zu Nürnberg
Enthält: Dezember. Die Verwaltung des eroberten Landes Braunschweig-Wolfenbüttel
Enthält: vgl. Nr. 1513. Schreiben der Herzöge von Pommern wegen der Ratifikation des Hamburger Vertrages durch Dänemark. Dr. Brücks Gutachten über den Besuch des Reichstages durch eine ständische Deputation des Landes Wolfenbüttel. Untersuchung über das Scheinbegräbnis der Eva v. Trott. Weitere Bemühungen in der geldrischen Angelegenheit. Verständnis mit Bayern. Antwort Herzog Heinrichs von Mecklenburg wegen der Werbungen. Geleit zum Reichstage. Münster. Goslarische Gesandtschaft beim Kurfürsten. Die Türkenhilfe auf dem Reichstage, französische Gesandtschaft beim Kurfürsten. Zeitung aus Straßburg, Vertragsverhandlungen zwischen dem Kaiser und Frankreich, vertrauliche Mitteilungen Aitingers
Enthält: Ohne Datum (zwischen November 1542 und Mai 1543). Ordnung der Verhältnisse im Lande Braunschweig: die Söhne des Herzogs Heinrich des Jüngeren
Enthält: Württembergs Eintreten für sie
Enthält: Einkünfte Herzog Wilhelms
Enthält: Einkünfte des Herzogs Philipp von Braunschweig und seiner Erben aus dem Bergwerk des Rammelsberges
Enthält: Goslar
Enthält: Brechen der Festungen
Enthält: die Güter des Stiftes Hildesheim im Herzogtum u.a.
Enthält: der Landgraf will seine auf dem Reichstage zu Nürnberg befindlichen Gesandten über des Kurfürsten Meinung unterrichten
Enthält: Ohne Datum (1542?). Anregung des Landgrafen, daß Kursachsen und Hessen die restlichen Kriegskosten aus dem Braunschweiger Zug statt der verbündeten Stände, wenn diese nicht gern bezahlen sollten, übernehmen, bis ein Vertrag mit Herzog Heinrich bzw. seinen Kindern geschlossen oder das Land geteilt würde, wogegen sich die Stände verpflichten, keinen Vertrag mit jenem außer nach Bezahlung der Kriegskosten einzugehen
Enthält: Bedenken Dr. Brücks darüber. Türkenhilfe. Schreiben an Erzbischof Christoph von Bremen wegen der Assekuration
Enthält: Nr. 1710. Hof Schnedinghausen
Enthält: die braunschweigischen Berg- und Salzwerke und Gehölze. Landgraf Philipp und der geldrische Streit
Enthält: Gesandtschaft an die Königin Maria
Enthält: Ablehnung, Partei zu ergreifen, Ratschläge. Schweinfurt Malstatt für den Bundestag. Plan einer Teilung des Landes Wolfenbüttel. Abkommen mit Bayern. Scepper. Die Form der braunschweigischen Lehenbriefe. Harzburg und Goslar. Herzog Philipp von Braunschweig und der Zehnte am Rammelsberg. Plan, Dr. Held abzufangen. Dank an die oberländischen Städte. Schreiben des Markgrafen Hans von Brandenburg und des Grafen Wilhelm von Henneberg. Bayrisches Vermittlungsangebot wegen Herzog Heinrichs. Kundschaften über diesen. Markgraf Hans verwendet sich wegen des Schmuckes der Töchter Herzog Heinrichs. Einräumung des von Herzog Heinrich dem Älteren von Braunschweig-Wolfenbüttel an Jobst v. Baumbach verpfändeten Dorfes Opperhausen an Heinrich v. Baumbach. Kammergerichtszitation wegen der braunschweigischen Sache. Zeitungen aus Ungarn. Hüfterkrankung des Landgrafen. Streitfrage zwischen dem Kurfürsten und Herzog Moritz, ob die Bleiniederlage in Leipzig oder in Zwickau stattfinden soll. Schreiben der Stadt Frankfurt und Johann Helfmanns wegen der Zitation des Kammergerichtes. Vorsichtsmaßnahmen gegen Herzog Heinrich von Braunschweig. Mängel in der Türkenhilfe: Schreiben des Erzbischofs von Mainz und Anderer. Form der bremischen Assekuration
Enthält: Muster der auf den braunschweigischen Bergwerken zu schlagenden Gulden und Schaugroschen
Enthält: Mühlhäuser Visitation. Schreiben an den Kaiser in der braunschweigischen Angelegenheit. Die von den Spaniern aufgefangenen Briefe über das Verhältnis der evangelischen Fürsten zu Frankreich. Herzog Moritz von Sachsen bei dem Landgrafen, seine Mitteilungen an diesen, namentlich auch über Herzog Heinrich. Achim Riebes Werbungen. Üble Nachreden des Kriegsvolkes im Stift Bremen wegen ungenügender Bezahlung durch den Landgrafen und den Kurfürsten. Bericht Bugenhagens über die Verhältnisse in Hildesheim und die Kirchenvisitation. Zeitung vom vergeblichen Sturm auf Pest. Die Harzburg. Aufenthaltsort der jungen Herren von Gandersheim. (Söhne des Herzogs Heinrich von Braunschweig-Wolfenbüttel) Übernahme der Lettern des braunschweigischen Buchdruckers in die Marburger Druckerei. Bestellung Antons v. Kutzleben zum Großvogt von Wolfenbüttel. Pferdebestellung für Bayern durch den Grafen von Beilstein
Enthält: November. Weitere Berichte der Wolfenbütteler Räte
Enthält: vgl. Nr. 1513. Rüstungen in Mecklenburg. Antwort des Herzogs Moritz wegen Gewinnung des aus Ungarn abziehenden Kriegsvolkes durch Herzog Heinrich. Goslarischer Bleikauf. Türkenhilfe. Ausschreiben nach Schweinfurt. Jülich-Berg. Harzburg. Goslar. Dr. Held. Antwort an Markgraf Hans von Küstrin. Hans Kochs Antrag vom Kurfürsten abgelehnt. Weiteres Drängen, der Landgraf möge in dem geldrischen Streite vermitteln, und Ablehnung
Enthält: Rat des Landgrafen, wie Herzog Wilhelm von Jülich zu helfen sei. Kursächsische Antwort an die Königin Maria. Sendung Konrad Speckswinkels an den Kurfürsten, um eine vertrauliche Anzeige zu erstatten. Herzog Heinrichs Werbungen. Schreiben an den Erzbischof von Bremen auf Veranlassung Herzog Erichs von Braunschweig-Lüneburg und an den Kaiser. Gesuch des Bischofs von Münster um Aufnahme in den Schmalkaldischen Bund. Schuld der Leipziger Bürger Wolf Widmann und Lukas Straub bei Goslar. Die Verwaltungsangelegenheiten des eroberten Landes Braunschweig und die Auseinandersetzung des Landgrafen und des Kurfürsten hinsichtlich einzelner Fälle
Enthält: Ausfertigung der Bestallungen für Statthalter, Kanzler und Räte zu Wolfenbüttel. Krankheit des Landgrafen. Dänische Antwort. Abholung des in Hamburg lagernden Geldes. Schenkung der Kuxe des geflüchteten Dechanten von Braunschweig an Franz Burkhard (Burchart), wolfenbüttelschen Kanzler. Kuxe des Heinz v. Lüder. Instruktion des Landgrafen nach Schweinfurt wegen der Türkenhilfe. Heinrich v. Baumbach und die Wolfenbütteler Räte. Herzog Moritz schreibt wegen Goslar. Schreiben an Bayern und Eck. Die Herzöge von Bayern sind bereit, zwischen den Parteien auf dem Reichstage zur Nürnberg zu vermitteln. Die Anspräche des Herzogs Wilhelm von Braunschweig auf Wolfenbüttel werden durch den Landgrafen befürwortet. Vermittelnde Tätigkeit der hessischen und kurkölnischen Gesandten in der geldrischen Sache, Nachrichten vom Kriegsschauplatz die politische Lage. Herzog Ulrich von Württemberg antwortet wegen Heinrichs von Braunschweig. Kursachsens Stellung zu dem Antrag, die Metzer Protestanten in den Bund aufzunehmen. Schreiben des Herzogs Heinrich an den Pfalzgrafen Friedrich
Enthält: Zeitung über Martin v. Roßheim. Schreiben des Landgrafen an Herzog Albrecht von Mecklenburg. Die Schweinfurter Beratungen über die Rekusation des Kammergerichtes und die Türkenhilfe. Ein Aufnahmegesuch des Bischofs von Münster in den Schmalkaldischen Bund ist nicht erfolgt. Persönlicher Besuch des Reichstages zu Nürnberg
Enthält: Dezember. Die Verwaltung des eroberten Landes Braunschweig-Wolfenbüttel
Enthält: vgl. Nr. 1513. Schreiben der Herzöge von Pommern wegen der Ratifikation des Hamburger Vertrages durch Dänemark. Dr. Brücks Gutachten über den Besuch des Reichstages durch eine ständische Deputation des Landes Wolfenbüttel. Untersuchung über das Scheinbegräbnis der Eva v. Trott. Weitere Bemühungen in der geldrischen Angelegenheit. Verständnis mit Bayern. Antwort Herzog Heinrichs von Mecklenburg wegen der Werbungen. Geleit zum Reichstage. Münster. Goslarische Gesandtschaft beim Kurfürsten. Die Türkenhilfe auf dem Reichstage, französische Gesandtschaft beim Kurfürsten. Zeitung aus Straßburg, Vertragsverhandlungen zwischen dem Kaiser und Frankreich, vertrauliche Mitteilungen Aitingers
Enthält: Ohne Datum (zwischen November 1542 und Mai 1543). Ordnung der Verhältnisse im Lande Braunschweig: die Söhne des Herzogs Heinrich des Jüngeren
Enthält: Württembergs Eintreten für sie
Enthält: Einkünfte Herzog Wilhelms
Enthält: Einkünfte des Herzogs Philipp von Braunschweig und seiner Erben aus dem Bergwerk des Rammelsberges
Enthält: Goslar
Enthält: Brechen der Festungen
Enthält: die Güter des Stiftes Hildesheim im Herzogtum u.a.
Enthält: der Landgraf will seine auf dem Reichstage zu Nürnberg befindlichen Gesandten über des Kurfürsten Meinung unterrichten
Enthält: Ohne Datum (1542?). Anregung des Landgrafen, daß Kursachsen und Hessen die restlichen Kriegskosten aus dem Braunschweiger Zug statt der verbündeten Stände, wenn diese nicht gern bezahlen sollten, übernehmen, bis ein Vertrag mit Herzog Heinrich bzw. seinen Kindern geschlossen oder das Land geteilt würde, wogegen sich die Stände verpflichten, keinen Vertrag mit jenem außer nach Bezahlung der Kriegskosten einzugehen
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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