"Anno [...] millesimo quingentesimo tricesimo quarto indictione septima pontificatus [...] Clementis [...] pape septimi anno undecimo die vero veneris quarta mensis septembris" hat der Mainzer Domvikar Jakob Pistoris von Alzey ("de Altzeia") aus freiem Willen und reifer Überlegung für sich und seine Erben öffentlich vor Notar und Zeugen dem Magister Heinrich Herholt von Höstbach und seiner Frau Eva, Tochter des Wolf Michel von Bischofsheim am Main, eine jährliche Gült über 40 Goldgulden auf Lebenszeit geschenkt (Anfang und Ende des von Bürgermeister, Rat und Gemeinde von Tal Diebach ausgestellten und auf den 4. April 1533 datierten Gültbriefs sind inseriert). Erst nach dem Tode beider Eheleute soll die Gült dem Mainzer Gymnasium, gewöhnlich Burse zum Schenkenberg genannt ("Gymnasio Maguntino utputa Burse zum Schenkenberg vulgo nuncupate"), übertragen werden. Geschehen in Mainz im Haus des Schenkers zum großen Wagenmann in Anwesenheit der Zeugen: Domvikar Konrad Zucksack, Dr. iur. Nikolaus Rucker und Dr. med. Antonius Rasoris. Signet und Unterschrift des Johannes Fabri gen. Windeck, Klerikers der Mainzer Diözese und kaiserlichen Notars.

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