Heinrich von Ögnitz und dessen Ehefrau Anna bekunden, dass sie auf Lebenszeit die Stadt Fürstenberg mit allem Zubehör, Mühlen, hohem und niederem Gericht vom Kloster Neuzelle für 200 Schock böhmischer Groschen gekauft haben. Sie bekennen, die Stadt von Peter, Abt des Klosters Neuzelle, empfangen zu haben, der zugleich die Stadt mit 14 Schock Groschen jährlichen Zinses "rechter Orbede", mit 1 Schock vom Kietz und mit seinem Fischzug auf dem "Cloppot" an sie gewiesen hat, und sie wollen die Stadt bei allen althergebrachten Rechten und Freiheiten, wie sie diese vom Kloster besessen, uneingeschränkt belassen. Nach beider Tod soll die Stadt Fürstenberg an das Kloster zurückfallen und ihnen dort ein Seelgeräte eingerichtet werden. "gegebin [...] noch Cristi gebort virzenhundirt jar darnoch in dem elftin jare, an sinte Dorothean tage der heiligen juncfrowen."