Zulassung zum Bürgerrecht sowie zum Meisterrecht beim Heftleinmacherhandwerk
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E 5/34 Nr. 9
E 5/34 Heftleinmacher
Heftleinmacher
1661 - 1797
Enthält:
1) Gesuch des Breslauer Stecknadler- und Heftleinmachergesellen Christoph Wiesner an die Geschworenen des Heftleinmacherhandwerks um Zulassung zur Meisterprüfung, nachdem er in eine bestehende Werkstatt eingeheiratet hat, d.d. 14. Febr. 1661.
2) Rugamtsprotokollextrakt: den geschworenen Meistern wird gestattet, von den jungen Meistern neben den üblichen 6 fl noch 1/4 Schau Wein zu nehmen, d.d. 11. Jun. 1705, Rugschreiber: Johann Hagen.
3) Rugamtsprotokollextrakt über die zunächst von den geschworenen Meistern untersagte Proclamation ihres Mitmeisters Andreas Mager, d.d. 3. Feb. 1707, Rugschreiber: Johann Hagen.
4) Erwiderung der geschworenen Meister auf die Klage der Kellerischen Gebrüder, die behaupten, die Meister hätten von ihrem Mitmeister Christian Heckmann, der inzwischen in der Kellerischen Nadel-Fabrique in Lauf arbeitet, nicht nur die Entsagung vom Meisterrecht, sondern auch die Aufgabe des Nürnberger Bürgerrechts verlangt, d.d. 2. Sep. 1709, geschworene Meister: Thomas Roschlaub, Georg Barth und Lorenz Regenfuß.
5) Rugamtsprotokollextrakt: Aufnahme des schutzverwandten Gesellen Martin Geyersberger als Meister unter der Bedingung der Beantragung des Bürgerrechts, d.d. 21., 26. u. 28. Nov. 1765, Rugschreiber: Christian Sauer.
6) Ratsverlass: Ablehnung des Gesuchs des Nikolaus Friedrich Florer um Aufnahme als Meister, d.d. 9. Feb. 1797.
1) Gesuch des Breslauer Stecknadler- und Heftleinmachergesellen Christoph Wiesner an die Geschworenen des Heftleinmacherhandwerks um Zulassung zur Meisterprüfung, nachdem er in eine bestehende Werkstatt eingeheiratet hat, d.d. 14. Febr. 1661.
2) Rugamtsprotokollextrakt: den geschworenen Meistern wird gestattet, von den jungen Meistern neben den üblichen 6 fl noch 1/4 Schau Wein zu nehmen, d.d. 11. Jun. 1705, Rugschreiber: Johann Hagen.
3) Rugamtsprotokollextrakt über die zunächst von den geschworenen Meistern untersagte Proclamation ihres Mitmeisters Andreas Mager, d.d. 3. Feb. 1707, Rugschreiber: Johann Hagen.
4) Erwiderung der geschworenen Meister auf die Klage der Kellerischen Gebrüder, die behaupten, die Meister hätten von ihrem Mitmeister Christian Heckmann, der inzwischen in der Kellerischen Nadel-Fabrique in Lauf arbeitet, nicht nur die Entsagung vom Meisterrecht, sondern auch die Aufgabe des Nürnberger Bürgerrechts verlangt, d.d. 2. Sep. 1709, geschworene Meister: Thomas Roschlaub, Georg Barth und Lorenz Regenfuß.
5) Rugamtsprotokollextrakt: Aufnahme des schutzverwandten Gesellen Martin Geyersberger als Meister unter der Bedingung der Beantragung des Bürgerrechts, d.d. 21., 26. u. 28. Nov. 1765, Rugschreiber: Christian Sauer.
6) Ratsverlass: Ablehnung des Gesuchs des Nikolaus Friedrich Florer um Aufnahme als Meister, d.d. 9. Feb. 1797.
Umfang/Beschreibung: 6 St.
Archivale
Indexbegriff Person: Barth, Georg
Indexbegriff Person: Florer, Friedrich
Indexbegriff Person: Geyersberger, Martin
Indexbegriff Person: Hagen, Johann
Indexbegriff Person: Heckmann, Christian
Indexbegriff Person: Keller, N
Indexbegriff Person: Mager, Andreas
Indexbegriff Person: Regenfuß, Lorenz
Indexbegriff Person: Roschlaub, Thomas
Indexbegriff Person: Sauer, Christian
Indexbegriff Person: Wiesner, Christoph
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Meisterrecht und -prüfung
Indexbegriff Person: Florer, Friedrich
Indexbegriff Person: Geyersberger, Martin
Indexbegriff Person: Hagen, Johann
Indexbegriff Person: Heckmann, Christian
Indexbegriff Person: Keller, N
Indexbegriff Person: Mager, Andreas
Indexbegriff Person: Regenfuß, Lorenz
Indexbegriff Person: Roschlaub, Thomas
Indexbegriff Person: Sauer, Christian
Indexbegriff Person: Wiesner, Christoph
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Meisterrecht und -prüfung
Breslau
Lauf
Nadelfabrik, Lauf
Nadelfabrik, Kellerische
Nagler
Heftleinmacher
Bürgerrecht
Meisterrecht, Heftleinmacher
Gesellen, Heftleinmacher
Meisterprüfung
Meister, geschworene
Meisterrechtaufgabe
Ratsverlass
Schutzverwandter
Rugschreiber
Proklamation
Rugamtsprotokollextrakt
Wein
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:02 MESZ