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Kirchenbuchduplikat der evangelischen Gemeinde Petershagen, Kreis Minden (GHT 1851-1870). (Gemeinde: Evangelische Gemeinden Petershagen)
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P 1 B-D Kirchenbuchduplikate und Zivilstandsregister des Regierungsbezirks Minden
Kirchenbuchduplikate und Zivilstandsregister des Regierungsbezirks Minden >> 164. Petershagen, Kreis Minden >> 164.2. Kirchenbuchudplikate
1851-1870
Inhalt: Enthält u.a.: T Nr. 13/1951: 44-jähriger vom Wagen gefallen, an den Folgen gestorben.- T Nr. 22/1852: 3-monatiges Mädchen in der Tränkekuhle ertrunken.- T Nr. 24/1852: Tod eines 32-jährigen: ”An den durch das Ueberrennen eines flüchtigen Pferdes erhaltenen Wunden gestorben“.- 1857 verstärktes Auftreten der Ruhr.- T Nr. 41/1857: Tod eines 59-jährigen durch Überfahren.- G Nr. 5/1860: Hinweis auf Auswanderung nach Amerika.- T Nr. 26/1860: Tod der 2-jährigen Tochter eines Müllers: ”durch einen Mühlenflügel am Kopfe tödtlich getroffen“.- T Nr. 33/1861: Tod eines 39-jährigen: ”Fall unter seinen mit Kohlen beladenen Wagen“.- T Nr. 53/1867: Eintrag über die Beerdigung einer unbekannten männlichen Leiche, die von der Weser angeschwemmt worden war.- T Nr. 29(durchgestrichen)/1870 (letzter Eintrag dieses Jahres): Eintrag bzgl. eines Reservisten, der in der Schlacht von Mars-la-Tour verwundet wurde und 8 Tage später im Lazarett bei Gravelotte verstorben ist.
Abschrift, handschriftl.
Land- und Stadt- bzw. Kreisgericht Minden
Kirchenbuch
Digitalisat vorhanden: Original für die Nutzung gesperrt. Digitalisat vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.