Wilhelm [I.], Friedrich [IV.], Wilhelm [II.] und Friedrich, alle Markgrafen zu Meißen und Landgrafen in Thüringen, schließen ein Bündnis mit Rudolf, Bischof von Halberstadt, Rudolf [III.], Herzog von Sachsen[-Wittenberg] und folgenden Fürsten von Anhalt: Bernhard (Bernhart); Albrecht; Woldemar, Gerorg (Jorge), Hans, Sigmund und Albrecht, Söhne Graf Sigismunds; Bernhard (Bernhart) und Otto, Söhne Graf Ottos.- In dieser Einigung sind mit gegangen: Ulrich, Bischof von Naumburg; Otto, Bischof von Merseburg; Thimo, Bischof von Meißen; Heinrich, Graf von Hohnstein (Honstein), Herr zu Lohra (Lare) und dessen Sohn; Günther, Graf von Schwarzburg, Herr zu Sondershausen (Sundirshusen); Günther und Albrecht, Grafen von Mansfeld (Mansvelt); Heinrich und Botho (Bote), Grafen von Stolberg; Hans und Protze (Brocze), Herren zu Querfurt (Quernffurt).- Von dieser Einigung sind ausgenommen, so dass man sich gegen dieselben nicht vereinigt: Jobst (Jost), Markgraf zu Brandenburg; Bernhard (Bernhart) und Heinrich, Herzöge zu Braunschweig und Lüneburg; Otto, Herzog zu Braunschweig.- Am Schluss steht folgende, wohl als nicht zur Urkunde gehörig, Zusatzbemerkung: Die Hilfe soll der Erbhuldigung der Markgrafen zu Meißen und Landgrafen in Thüringen untereinander ohne Sachen und Anhalt vollzogen haben, nicht schädlich sein.

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Sächsisches Staatsarchiv
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