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Johann [II. von Brunn], Bischof von Würzburg, bekundet für sich
und seine Nachkommen und das ganze Bistum, dass er die 2000 Gulden, die
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1421-1430
1421 Februar 17
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der geben ist noch Cristi geburt virczenhundert jar und darnach in dem eynundzwentzigsten jare am Montage noch dem Suntage Reminiscere
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann [II. von Brunn], Bischof von Würzburg, bekundet für sich und seine Nachkommen und das ganze Bistum, dass er die 2000 Gulden, die er sich von Johann [von Merlau], Abt von Fulda, Pfleger Hermann von Buchenau und dem Konvent von Fulda geliehen hat, und die er laut der darüber ausgestellten Urkunde an Kathedra Petri [Februar 22] zurückzahlen sollte, mit Zustimmung der Verleiher erst ein Jahr später [1422 Februar 22] zurückzahlen wird. Dafür hat er für 15 Gulden einen Gulden, insgesamt 133 Gulden und vier Tournosen, an Zinsen bis zum Ende des Jahres zu zahlen. Zugleich bekennen Dompropst Otto von Milz, Hermann von Orlamünde, Statthalter des Dekans, sowie das gesamte Domkapitel von Würzburg, dass diese Übereinkunft mit ihrer Zustimmung geschehen ist und sie nicht dagegen handeln werden. Sie lehnen jedoch jede Haftung des Domkapitels ab. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Bischof Johann von Würzburg, Domkapitel von Würzburg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 434, f. 158r
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.