Vereinigung der Wirtschaftsbetriebe der Regierung der DDR (Bestand)
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BArch DC 213
call number: DC 213
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) >> Ministerrat, zentrale Kommissionen und Ämter
1949-1955
Geschichte des Bestandsbildners: Die Vereinigung der Wirtschaftsbetriebe der Regierung der DDR (VWR) wurde durch Beschluss der Regierung vom 15. Dez. 1949 als Anstalt des öffentlichen Rechts gebildet. In der neu gebildeten VWR wurden 18 Landwirtschafts-, Versorgungs-, Beherbungs- und Restaurations-, Druckerei- und Verlags- sowie Technische Betriebe zusammengefasst. Die VWR unterstand der Dienstaufsicht des Ministerpräsidenten. Zugleich wurde auch eine Satzung beschlossen.
Die VWR existierte nur fünf Jahre lang. Der Vorsitzende des Ministerrats der DDR, Otto Grotewohl, verfügte am 18. Nov. 1955 die Auflösung der VWR zum 31. Dez. 1955. Ab 1. Jan. wurden die Wirtschaftsbetriebe dem Büro des Ministerrats, Hauptabteilung II Verwaltungsangelegenheiten direkt unterstellt. In dieser Hauptabteilung wurde eine Gruppe IV Regierungsbetriebe gebildet.
Bestandsbeschreibung: Bei Erschließungsarbeiten am Bestand DC 20 Ministerrat der DDR wurden die Akten der VWR ermittelt und als Fremdprovenienz separiert. Es wurde der Bestand DC 213 Vereinigung der Wirtschaftsbetriebe der Regierung der DDR (VWR) gebildet. 22 Archivalieneinheiten (AE) wurden als Dubletten kassiert.
Inhaltliche Charakterisierung: Die Aktenüberlieferung dokumentiert den Erwerb bzw. die Übernahme von Gästehäusern und Erholungseinrichtungen der frühen DDR-Regierungen sowie den Um- bzw. Ausbau von Gebäuden für diese Zwecke.
Erschließungszustand: BASYS-S, Findbuch liegt vor
Zitierweise: BArch DC 213/...
Die VWR existierte nur fünf Jahre lang. Der Vorsitzende des Ministerrats der DDR, Otto Grotewohl, verfügte am 18. Nov. 1955 die Auflösung der VWR zum 31. Dez. 1955. Ab 1. Jan. wurden die Wirtschaftsbetriebe dem Büro des Ministerrats, Hauptabteilung II Verwaltungsangelegenheiten direkt unterstellt. In dieser Hauptabteilung wurde eine Gruppe IV Regierungsbetriebe gebildet.
Bestandsbeschreibung: Bei Erschließungsarbeiten am Bestand DC 20 Ministerrat der DDR wurden die Akten der VWR ermittelt und als Fremdprovenienz separiert. Es wurde der Bestand DC 213 Vereinigung der Wirtschaftsbetriebe der Regierung der DDR (VWR) gebildet. 22 Archivalieneinheiten (AE) wurden als Dubletten kassiert.
Inhaltliche Charakterisierung: Die Aktenüberlieferung dokumentiert den Erwerb bzw. die Übernahme von Gästehäusern und Erholungseinrichtungen der frühen DDR-Regierungen sowie den Um- bzw. Ausbau von Gebäuden für diese Zwecke.
Erschließungszustand: BASYS-S, Findbuch liegt vor
Zitierweise: BArch DC 213/...
Vereinigung der Wirtschaftsbetriebe der Regierung der DDR (VWR), 1949-1955
33 Aufbewahrungseinheiten; 1,3 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: DC 3 Förderungsausschuss für die deutsche Intelligenz, 1949-1962
DC 20 Ministerrat der DDR, 1949-1990
DC 203 Verwaltung der Wirtschaftsbetriebe, 1973-1990
DC 20 Ministerrat der DDR, 1949-1990
DC 203 Verwaltung der Wirtschaftsbetriebe, 1973-1990
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
24.04.2026, 10:58 AM CEST