Friedrich [Heller], Abt, und der Konvent von Weingarten vergleichen sich in Streit über den "Schevolts" Hof in Ankenreute, den Bertold von Bunkhofen "iure personali" innehatte unter der Bedingung, daß dem Kloster aus eigenem Geld Ersatz geschaffen werden sollte. Die Aussteller verkauften ihm für 5 1/4 Mark Silber den Schafmagers Hof (=Schafmeier) auf Lebenszeit. Bertold verzichtet für sich, die Ehefrau und Kinder zugunsten der Aussteller gegen Zahlung von 17 lb Konstanzer Pfennige auf alle Rechte an den genannten Höfen.
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Friedrich [Heller], Abt, und der Konvent von Weingarten vergleichen sich in Streit über den "Schevolts" Hof in Ankenreute, den Bertold von Bunkhofen "iure personali" innehatte unter der Bedingung, daß dem Kloster aus eigenem Geld Ersatz geschaffen werden sollte. Die Aussteller verkauften ihm für 5 1/4 Mark Silber den Schafmagers Hof (=Schafmeier) auf Lebenszeit. Bertold verzichtet für sich, die Ehefrau und Kinder zugunsten der Aussteller gegen Zahlung von 17 lb Konstanzer Pfennige auf alle Rechte an den genannten Höfen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 1472
B 515 U 1472
Zehntamt diess. Schussen fasc. 061 n. 17
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1300 Januar 29 (decimaquarto kalendas Februarii)
15,8 x 22,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Schaden: Pergament fleckig, drei Ecken besch. (Mäusefraß ?)
Aussteller: Friedrich [Heller], Abt, und der Konvent von Weingarten
Empfänger: Bertold von Bunkhofen
Zeugen: Gerung, alter Propst, Hermann, Kantor, Heinrich, Keller, Bertold genannt Heller, Mönch in Weingarten, Friedrich Züzel u.a.
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., abg.
Aussteller: Friedrich [Heller], Abt, und der Konvent von Weingarten
Empfänger: Bertold von Bunkhofen
Zeugen: Gerung, alter Propst, Hermann, Kantor, Heinrich, Keller, Bertold genannt Heller, Mönch in Weingarten, Friedrich Züzel u.a.
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., abg.
Bunkhofen, Bertold von
Gerung, Propst zu Weingarten
Heinrich, Keller von Weingarten
Heller, Bertold, Mönch
Heller, Friedrich; Abt von Weingarten
Hermann, Kantor von Weingarten
Weingarten, Friedrich Heller von Hellersberg; Abt
Züzel, Friedrich
Ankenreute = Ober- oder Unterankenreute : Schlier RV
Ankenreute = Ober- oder Unterankenreute : Schlier RV; Einwohner
Bunkhofen : Ailingen, Friedrichshafen FN; Einwohner
Konstanz KN; Münze
Schafmeier : Waldburg RV
Schevolts Hof : Ankenreute RV
Weingarten RV; Kloster, Abt und Konvent
Weingarten RV; Kloster, Kantor
Weingarten RV; Kloster, Keller
Weingarten RV; Kloster, Mönch
Weingarten RV; Kloster, Propst
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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