Konsilia, Rechtsbedenken (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
NLA HA, Celle Br. 110
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.4 Fürstentum Lüneburg >> 1.4.2 Akten >> 1.4.2.3 Innere Angelegenheiten >> 1.4.2.3.1 Allgemeines
1512-1690
Bestandsgeschichte: Das vorliegende Verzeichnis des Bestandes Celle Br. 110 ist als Ersatz für das am 8./9. Oktober 1943 durch Brand vernichtete frühere Findbuch vom Angestellten Lathwesen durch einfache Aufnahme der alten Aktenaufschriften angefertigt.
Der Bestand bedarf jedoch einer gründlichen archivarischen Überarbeitung, um seinen ganzen Inhalt zu erschließen und vorhandene Irrtümer und Unklarheiten in den vielfach sehr summarischen Aktentiteln zu beheben.
Es handelt sich vorwiegend um Rechtsgutachten in Streitfragen, die die Cellische Kanzlei am Ende des 16. Jahrhunderts und Anfang des 17. Jahrhunderts beschäftigten: Streitigkeiten mit der Stadt Lüneburg; Erbfolge in Hoya, Diepholz und Grubenhagen; Auseinandersetzungen um Klötze, Auburg, Vlotho; Streit mit Hildesheim um die Herrschaften Everstein und Homburg; mit Hamburg um die Elbzölle; mit Mainz um das Eichsfeld und dergleichen. Der Bestand ergänzt vor allem die Reichskammergerichtsakten in Celle Br. 74 und Hann. 27.
Hannover, den 6. Januar 1950
gez. Georg Schnath, Archivdirektor
Der Bestand wurde 2002/2003 in die EDV eingegeben. Dabei wurden zahlreiche Aktentitel überarbeitet oder neu formuliert.
Hannover/Pattensen, im Mai 2003
Anne Picard,
Bestandsgeschichte: Archivinspektorin
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Der Bestand bedarf jedoch einer gründlichen archivarischen Überarbeitung, um seinen ganzen Inhalt zu erschließen und vorhandene Irrtümer und Unklarheiten in den vielfach sehr summarischen Aktentiteln zu beheben.
Es handelt sich vorwiegend um Rechtsgutachten in Streitfragen, die die Cellische Kanzlei am Ende des 16. Jahrhunderts und Anfang des 17. Jahrhunderts beschäftigten: Streitigkeiten mit der Stadt Lüneburg; Erbfolge in Hoya, Diepholz und Grubenhagen; Auseinandersetzungen um Klötze, Auburg, Vlotho; Streit mit Hildesheim um die Herrschaften Everstein und Homburg; mit Hamburg um die Elbzölle; mit Mainz um das Eichsfeld und dergleichen. Der Bestand ergänzt vor allem die Reichskammergerichtsakten in Celle Br. 74 und Hann. 27.
Hannover, den 6. Januar 1950
gez. Georg Schnath, Archivdirektor
Der Bestand wurde 2002/2003 in die EDV eingegeben. Dabei wurden zahlreiche Aktentitel überarbeitet oder neu formuliert.
Hannover/Pattensen, im Mai 2003
Anne Picard,
Bestandsgeschichte: Archivinspektorin
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ