A 30 Akten von Stadt und Amt Tübingen vor 1806 (Bestand)
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A 30
Stadtarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> A: Stadt Tübingen
1455-1858
Form und Inhalt: Die enge Verbindung von Stadt- und Amtschreiberei in altwürttembergischer Zeit lässt bei den Akten keine überzeugende Trennung in Stadtakten und Amtsakten zu. Im Wesentlichen handelt es sich aber bei den im vorliegenden Repertorium verzeichneten Archivalien um eigentliche Stadtakten. Bei der Benützung wird es jedoch immer nötig sein, die ergänzenden Akten des Archivs des Kreisverbands beizuziehen. Innerhalb der einzelnen Sachrubriken wurde daher jeweils auf diese Archivalien verwiesen. Um ein möglichst umfassendes Verzeichnis aller Stadtarchivalien zu bekommen, enthält das Repertorium auch Hinweise auf die Urkunden, die Pläne und vor allem auf die Bände des eigentlichen Stadtarchivs.
Bedingt durch die unselige Neuordnung des Jahres 1810, stammt der größte Teil des hier verzeichneten Materials aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Wegen des bestehenden großen Raummangels in der Registratur, wurden damals die meisten Akten vor dem Jahr 1750 ausgeschieden und vernichtet. Nur verhältnismäßig wenige, dafür aber umso wertvollere Aktenbündel vor 1750 blieben bis in unsere Zeit erhalten.
Das vorliegende Verzeichnis enthält alle im Stadtarchiv Tübingen vorhandenen Akten von Stadt und Amt Tübingen vor dem Jahr 1806. Infolge der völligen Unordnung des Archivguts, war es unmöglich sich bei der Neuordnung an alte Registraturverzeichnisse zu halten bzw. deren Ordnungsschema zu rekonstruieren. Die Neueinteilung erfolgte in 18, in sich untergegliederte Sachrubriken, mit durchlaufender Zählung der einzelnen Aktenfaszikel. Nicht aufgenommen in diesem Repertorium sind die umfangreichen Gerichtsakten, Inventuren und Teilungen, Pflegrechnungen und die Testamente, über die eigene Verzeichnisse vorliegen bzw. noch angefertigt werden.
Das Verzeichnis gibt kurze Inhaltsangaben der Aktenfaszikel und wenn nötig Intusvermerke. Einzeln aufgeführt wurden die vorhandenen Bürgerrechtsverzichturkunden für Auswanderer und die Geburtsbriefe für nach Tübingen zugewanderte Personen.
Tübingen, 1. Dezember 1955
Barthelmess
===
Das maschinenschriftliche Findbuch wurde im Dezember 2001 in China abgeschrieben
Bedingt durch die unselige Neuordnung des Jahres 1810, stammt der größte Teil des hier verzeichneten Materials aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Wegen des bestehenden großen Raummangels in der Registratur, wurden damals die meisten Akten vor dem Jahr 1750 ausgeschieden und vernichtet. Nur verhältnismäßig wenige, dafür aber umso wertvollere Aktenbündel vor 1750 blieben bis in unsere Zeit erhalten.
Das vorliegende Verzeichnis enthält alle im Stadtarchiv Tübingen vorhandenen Akten von Stadt und Amt Tübingen vor dem Jahr 1806. Infolge der völligen Unordnung des Archivguts, war es unmöglich sich bei der Neuordnung an alte Registraturverzeichnisse zu halten bzw. deren Ordnungsschema zu rekonstruieren. Die Neueinteilung erfolgte in 18, in sich untergegliederte Sachrubriken, mit durchlaufender Zählung der einzelnen Aktenfaszikel. Nicht aufgenommen in diesem Repertorium sind die umfangreichen Gerichtsakten, Inventuren und Teilungen, Pflegrechnungen und die Testamente, über die eigene Verzeichnisse vorliegen bzw. noch angefertigt werden.
Das Verzeichnis gibt kurze Inhaltsangaben der Aktenfaszikel und wenn nötig Intusvermerke. Einzeln aufgeführt wurden die vorhandenen Bürgerrechtsverzichturkunden für Auswanderer und die Geburtsbriefe für nach Tübingen zugewanderte Personen.
Tübingen, 1. Dezember 1955
Barthelmess
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Das maschinenschriftliche Findbuch wurde im Dezember 2001 in China abgeschrieben
16,5 lfd. m
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
29.04.2025, 8:21 AM CEST