Ritterabschiede (gebundener Band) Tomus V (1597-1599), mit Sachregister
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F 2, 147
F 2 Oberrheinische Reichsritterschaft
Oberrheinische Reichsritterschaft >> 6 Ritterabschiede seit 1542
1597-1599, 1737
Enthält: 1597 Januar 12 (Höchst am Main): rheinischer Ritterabschied, u. a.: Kosten des Reiterfähnleins in Ungarn (beteiligt Reichspfennigmeister Zach Geizkofler in Wien, Bankier Torrisani in Nürnberg), Rückgabe des Taufgeschenkes für den kurpfälzischen Landeserben an den Juwelier Corn[elius] vom Thal in Frankfurt, da es zu teuer und doch nicht ausreichend sei, Zugehörigkeit der v. Fleckenstein, v. Rotenburg, Holzapfel v. Herxheim zur rheinischen, nicht elsässischen Truhe. Original
Enthält: 1597 Februar 3 / 13 (Höchst am Main): desgl.: Abrechnung über die Fähnleinkosten (J. Phil[ipp] v. Hoheneck, ehedem burg-friedbergischer Sekretär, jetzt Fähnleinzahlmeister Joh[ann] Usinger) beglaubigte Kopie der Mittelrheinischen Reichsritterschaftskanzlei 1737
Enthält: 1597 März 10 (Höchst am Main): desgl.: neue kaiserliche Forderung auf 400 Reiter, Kommissar J. Phil[ipp] v. Hoheneck, Abtragung von 4.000 fl. Anlehen beim St. Albansstift, Original
Enthält: dazu Akten
Enthält: 1597 April 22 (Mainz): desgl. neue Bewilligung von 250 Reitern nach Ungarn, Rittmeister J. Phil[ipp] v. Hoheneck, Differenz mit C. v. Breidenbach, Kommissar der rheinischen Reichsritterschaft wird Obrist J. Bernh[ard] v. Wallbrunn, Kollektationsrecht der elsässischen Reichsritterschaft in Bischweiler
Enthält: Selbacher Grund, Original, dazu Akten, u. a. 1597 April 21: Bestallungsrevers v. Hohenecks, Original, Teilnehmerliste
Enthält: 1597 Juni 20 /30 (Mainz): desgl.: Fähnlein für Ungarn, Nachforderung v. Breidenbachs für 1596, Musterplatz Pilsen, zahlreiche Beiakten
Enthält: 1597 November 19 / 29 (Mainz): desgl.: Ersatz des von Torresani geleisteten Vorschusses
Enthält: Forderung Breidenbachs, Original, dazu Akten, u. a.: die oberelsässischeRitterschaft hat auf eigene Kosten Reiter für Ungarn gestellt, wird (mit Bedenken!) zum Beitritt zur rheinischen Reichsritterschaft aufgefordert, Instruktion für die rheinischen Deputierten zum Korrespondenztag in Ulm
Enthält: 1597 Dezember 18 (Ulm): Korrespondenztagsabschied, u. a.: Schwierigkeit der kostspieligen Reiterdienste in Ungarn, mit Akten, dabei: den kurpfä1zischen Vasallen soll der Reiterdienst für Kurpfalz freigestellt sein
Enthält: 1598 Februar 16 (Mainz): rheinischer Ritterabschied: Verlängerung des Reiterdienstes in Ungarn, Zurückweisung der Behauptung, die rheinische und die fränkische Reichsritterschaft wolle vom Kaiser zu Kurpfalz übergehen, Ablehnung der Teilung des Erbes des verstorbenen Phil[ipp] v. Heppenheim gen. v. Saal zugunsten seiner Witwe
Enthält: 1598 März 30 (Mainz): rheinischer Ausschussabschied, Abrechnung mit Rittmeister v. Hoheneck, Original, Beiakten
Enthält: u. a.: Soldforderung des Lor[enz] Salfeld zu Zwingenberg, Quittung v. Hohenecks über vollen Besoldungsempfang, Original
Enthält: 1598 Mai 20 (Mainz): desgl. kaiserliche Forderung auf neue Reitergestellung, Original
Enthält: Beiakten
Enthält: u. a.: rheinische Reichsritterschaft scheut Kosten, fränkische Reichsritterschaft könne diesmal nichts aufbringen, Landgraf Moritz fördert die Ansprüche Breidenbachs
Enthält: 1598 August 17 / 27 (Mainz): rheinischer Ritterabschied: die Kreise sollen über Reiterforderungen des Kaisers nicht für sich, sondern gemeinsam entscheiden, Original, Beiakten, u. a.: Differenz mit Landgraf Moritz wegen Soldrückständen seiner 1596 nach Ungarn gezogenen Vasallen
Enthält: 1598 September 26 (Mainz, Karmeliterkloster): desgl.: acht Prozent der Einkommensteuer statt Reiterdienst, v. Breidenbach, Selbacher Grund, Befreiung des rheingräflichen Oberamtmanns zu Kyrburg Joh[ann] v. Stockheim von der Rittersteuer, Original, Beiakten, Teilnehmerliste
Enthält: 1599 April 27 (Mainz): desgl., u. a.: die der Reichsritterschaft gefährliche Rechtsform 'in punctis' beider Reichskonstitutionen über Pfändung und Beschlagnahme, Reiterdienst für Kurpfalz
Enthält: die von Hessen und Nassau im Katzenelnbogischen und Vierherrischen dem Adel abgeforderten Steuern und Kriegskosten, Marquard v. Hattstein / Hessen (Steuern), v. Stockheim / Kurpfalz, Original
Enthält: 1599 Juni 8 / 18 (Mainz): desgl., u.a.: Reiterdienst bei Kurpfalz in Notfällen, jedoch nicht wider Gewissen, Religion, den Kaiser oder einen Lehnsherrn, die schwäbische Reichsritterschaft, die dem Kaiser für 1599 Reiter gestellt hat, wird auf Herstellung des vorgängigen Einvernehmens durch Korrespondenz verwiesen
Enthält: beglaubigte Kopie der Mittelrheinischen Reichsritterschaftskanzlei, 1737
Enthält: 1597 Februar 3 / 13 (Höchst am Main): desgl.: Abrechnung über die Fähnleinkosten (J. Phil[ipp] v. Hoheneck, ehedem burg-friedbergischer Sekretär, jetzt Fähnleinzahlmeister Joh[ann] Usinger) beglaubigte Kopie der Mittelrheinischen Reichsritterschaftskanzlei 1737
Enthält: 1597 März 10 (Höchst am Main): desgl.: neue kaiserliche Forderung auf 400 Reiter, Kommissar J. Phil[ipp] v. Hoheneck, Abtragung von 4.000 fl. Anlehen beim St. Albansstift, Original
Enthält: dazu Akten
Enthält: 1597 April 22 (Mainz): desgl. neue Bewilligung von 250 Reitern nach Ungarn, Rittmeister J. Phil[ipp] v. Hoheneck, Differenz mit C. v. Breidenbach, Kommissar der rheinischen Reichsritterschaft wird Obrist J. Bernh[ard] v. Wallbrunn, Kollektationsrecht der elsässischen Reichsritterschaft in Bischweiler
Enthält: Selbacher Grund, Original, dazu Akten, u. a. 1597 April 21: Bestallungsrevers v. Hohenecks, Original, Teilnehmerliste
Enthält: 1597 Juni 20 /30 (Mainz): desgl.: Fähnlein für Ungarn, Nachforderung v. Breidenbachs für 1596, Musterplatz Pilsen, zahlreiche Beiakten
Enthält: 1597 November 19 / 29 (Mainz): desgl.: Ersatz des von Torresani geleisteten Vorschusses
Enthält: Forderung Breidenbachs, Original, dazu Akten, u. a.: die oberelsässischeRitterschaft hat auf eigene Kosten Reiter für Ungarn gestellt, wird (mit Bedenken!) zum Beitritt zur rheinischen Reichsritterschaft aufgefordert, Instruktion für die rheinischen Deputierten zum Korrespondenztag in Ulm
Enthält: 1597 Dezember 18 (Ulm): Korrespondenztagsabschied, u. a.: Schwierigkeit der kostspieligen Reiterdienste in Ungarn, mit Akten, dabei: den kurpfä1zischen Vasallen soll der Reiterdienst für Kurpfalz freigestellt sein
Enthält: 1598 Februar 16 (Mainz): rheinischer Ritterabschied: Verlängerung des Reiterdienstes in Ungarn, Zurückweisung der Behauptung, die rheinische und die fränkische Reichsritterschaft wolle vom Kaiser zu Kurpfalz übergehen, Ablehnung der Teilung des Erbes des verstorbenen Phil[ipp] v. Heppenheim gen. v. Saal zugunsten seiner Witwe
Enthält: 1598 März 30 (Mainz): rheinischer Ausschussabschied, Abrechnung mit Rittmeister v. Hoheneck, Original, Beiakten
Enthält: u. a.: Soldforderung des Lor[enz] Salfeld zu Zwingenberg, Quittung v. Hohenecks über vollen Besoldungsempfang, Original
Enthält: 1598 Mai 20 (Mainz): desgl. kaiserliche Forderung auf neue Reitergestellung, Original
Enthält: Beiakten
Enthält: u. a.: rheinische Reichsritterschaft scheut Kosten, fränkische Reichsritterschaft könne diesmal nichts aufbringen, Landgraf Moritz fördert die Ansprüche Breidenbachs
Enthält: 1598 August 17 / 27 (Mainz): rheinischer Ritterabschied: die Kreise sollen über Reiterforderungen des Kaisers nicht für sich, sondern gemeinsam entscheiden, Original, Beiakten, u. a.: Differenz mit Landgraf Moritz wegen Soldrückständen seiner 1596 nach Ungarn gezogenen Vasallen
Enthält: 1598 September 26 (Mainz, Karmeliterkloster): desgl.: acht Prozent der Einkommensteuer statt Reiterdienst, v. Breidenbach, Selbacher Grund, Befreiung des rheingräflichen Oberamtmanns zu Kyrburg Joh[ann] v. Stockheim von der Rittersteuer, Original, Beiakten, Teilnehmerliste
Enthält: 1599 April 27 (Mainz): desgl., u. a.: die der Reichsritterschaft gefährliche Rechtsform 'in punctis' beider Reichskonstitutionen über Pfändung und Beschlagnahme, Reiterdienst für Kurpfalz
Enthält: die von Hessen und Nassau im Katzenelnbogischen und Vierherrischen dem Adel abgeforderten Steuern und Kriegskosten, Marquard v. Hattstein / Hessen (Steuern), v. Stockheim / Kurpfalz, Original
Enthält: 1599 Juni 8 / 18 (Mainz): desgl., u.a.: Reiterdienst bei Kurpfalz in Notfällen, jedoch nicht wider Gewissen, Religion, den Kaiser oder einen Lehnsherrn, die schwäbische Reichsritterschaft, die dem Kaiser für 1599 Reiter gestellt hat, wird auf Herstellung des vorgängigen Einvernehmens durch Korrespondenz verwiesen
Enthält: beglaubigte Kopie der Mittelrheinischen Reichsritterschaftskanzlei, 1737
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
01.07.2025, 13:38 MESZ
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