Hotze Hotz und Kunne, seine eheliche Hausfrau, verkaufen dem Cuntze Snelle den man nennet Uissigheim (Ussigkeim), gesessen zu Lohr (Lare), und dessen ehelicher Hausfrau Alhuse für 70 (71?) fl. 5 1/2 Malter Weizen und 3 Malter weniger 1 Simmer Hafer (Rothenfelser Maß) als Freieigen ererbten Gülte in Dorf und Markung Steinfeld und 1 Pfund Würzburger h. Von den Gülten fallen: von Cuntzen Engelbolts Gut 1 Malter Weizen und 1/2 Malter Hafer; von Heintzen Hermans Gut 1 Malter Weizen und 1/2 Malter Hafer; von einer Hube, die Heintze Ecke und Henne Arnolt innehaben, 1/2 Malter Weizen und 1/2 Malter Hafer; von Huben, die Heintze Meilach der alde innehat 2 Malter Weizen und 1 Malter Hafer; von einer Hube, die Frietze Reinhart innehat, 1/2 Malter Weizen und 1 Simmer Hafer. Die Gülten sind zwischen den beiden Marientagen in der Ernte (Mariae Himmelfahrt und Mariae Geburt) den Käufern auf Kornhaus zu Lohr (Lare) oder an einer gewünschten Stelle im Umkreis einer Meile von Steinfeld zu entrichten, der Zins von der Herbst-Bede auf Michaelis. Bei fremden Ansprüchen haben untengenannte Bürgen je einen Knecht oder ein Pferd auf Mahnung in eine offene Wirtsherberge noch Lohr (Lare) zu schicken und darin bis zur Befriedigung des Käufers Einlager zu leisten.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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