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Supplicationes (Bittgesuche) und andere Schreiben über die Zinnfluten vom Elbstrom an, die Müglitzbach hinauf bis nach Altenberg
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Enthält u.a.: Kostenaufstellung über die Werkzeuge und Lohnkosten für die Zinnflut.- Auszüge aus den Lehnbriefen über die Ländereien Rudolph von Bünaus von sämtlichen sächsischen Kurfürsten.- Bericht über Zinnfluten von Günther von Bünau, Caspar von Bernstein zum Bernstein und Magnus von Bernstein zu Polen.- Belehnung wegen der Zinnfluten von Hieronimus Braunberger aus dem Jahre 1605.- Abschriftlicher Kaufbrief über die Flut von den Brüdern Peter, Christoff und George von Bernstein von 1519.- Namen der Gewerken der Vincenz-Pochmühle.- Urkunden Rudolph von Bünaus von 1691 und 1705 über Verleihung der Schmelzhütten und Zwittermühlen auf seinem Boden mit Namen der Flutgewerken und deren Zehntenentrichtung.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.