1.) Ein Haus auf der Burg Altenburg [Burg auf der Gemarkung der Stadt Felsberg, Schwalm-Eder-Kr.] bei Felsberg, gelegen bei dem Tor, in dem der 14...
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Urk. 14, 6849
A I u, von Holzheim sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Holzheim, Nr. 2
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe H >> Hoc-Hol >> Holzheim, von
1515 November 08
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Ein Haus auf der Burg Altenburg [Burg auf der Gemarkung der Stadt Felsberg, Schwalm-Eder-Kr.] bei Felsberg, gelegen bei dem Tor, in dem der 1496 Belehnte wohnte, mit der dazu gehörenden Hofstätte; 2.) der Anteil des 1496 Belehnten am Dorf Beiseförth [Ortsteil der Gem. Malsfeld, Schwalm-Eder-Kr.]; 3.) zehn Hufen Land zu Elfershausen [Ortsteil der Gem. Malsfeld, Schwalm-Eder-Kr.] mit Gärten, Äckern und Wiesen; 4.) alle Güter der von Holzheim zu Rotenburg [Rotenburg an der Fulda, Stadt, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] und im Gericht Rotenburg; 5.) Gülten und Güter zu Seifertshausen [Stadtteil von Rotenburg an der Fulda, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], Schemmern [Stadtteil von Waldkappel, Werra-Meißner-Kr.], Burghofen [Stadtteil von Waldkappel, Werra-Meißner-Kr.], in dem Grund zu Hetzerode [Stadtteil von Waldkappel, Werra-Meißner-Kr.], Mäckelsdorf [Stadtteil von Waldkappel, Werra-Meißner-Kr.], Landefeld [Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.] und Heinebach [Ortsteil der Gem. Alheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], wie diese zum Teil heißen: 5a.) zu Burghofen in der Schemmermark, was die von Holzheim dort haben an Gülten, Zinsen, Vorwerken und Höfen; 5b.) fünf Äcker in Richtung (Leydentail); 5c.) ein Acker bei der (Berngosgruben); 5d.) ein Acker zwischen Lispenhausen [Stadtteil von Rotenburg an der Fulda, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] und dem Galgenberg; 5e.) vier Acker in (dem Leydentail); 6.) fünf Acker Land vor Rotenburg [an der Fulda] bei dem (Molenberge); 7.) der (Stitzenacker) vor Rotenburg [an der Fulda] und einige Äcker zwischen der (Kalckwiese) und dem Heiligenbach; 8.) ein Vorwerk zu Breitingen [Wüstung auf der Gemarkung der Stadt Rotenburg an der Fulda, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] zwischen der Stadt Rotenburg und dem Dorf Breitingen; 9.) Beierode [Wüstung auf der Gemarkung Vockerode-Dinkelberg oder Spangenberg, Stadt Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.] oberhalb von Spangenberg, gelegen in der (Vogkene); 10.) vier Acker Land vor Rotenburg [an der Fulda] in dem Heiligenbach; 11.) ein Vorwerk zu Seifertshausen mit seinem Zubehör; 12.) der Kirchengarten (Kerssengarten) im Grund zu Guttels [Hof auf der Gemarkung der Stadt Rotenburg an der Fulda, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] (Gutteilsgrunde) und ein dabei gelegener Acker; 13.) zehn Viertel Hafer zu Bischofferode [Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.]; 14.) Gülte und Zinse von einigen Weingärten vor Rotenburg [an der Fulda] in dem (Heseler Tail) sowie ein dort gelegener Acker Holz; 15.) die anderen Gärten, die der 1496 Belehnte noch vor Rotenburg [an der Fulda] hatte; 16.) einige Äcker, gelegen auf dem (Allenfelde) zwischen dem Haus [Burg Rodenberg?] und der Neustadt [von Rotenburg an der Fulda]; 17.) was die von Holzheim an Gütern und Gülten zu Obergehau [heute Gehau, Stadtteil von Waldkappel, Werra-Meißner-Kr.] haben; 18.) was die von Holzheim ehemals hatten und der 1496 Belehnte hatte an Hufen, Gülten, Gütern, Zinsen und Renten zu Schemmern; 19.) was der 1496 Belehnte hatte zu Elchendorf [Wüstung auf der Gemarkung Schemmern, Stadt Waldkappel, Werra-Meißner-Kr.] in der Schemmermark und zu Niedergehau [Wüstung auf der Gemarkung Schemmern, Stadt Waldkappel, Werra-Meißner-Kr.] und im Grund zu Hetzerode; 20.) was der 1496 Belehnte hatte zu Todenrode [Wüstung auf der Gemarkung Mäckelsdorf, Stadt Waldkappel, Werra-Meißner-Kr.] und zu Wanrode [Wüstung auf der Gemarkung Mäckelsdorf, Stadt Waldkappel, Werra-Meißner-Kr.]; 21.) Güter, Gülten und Zinse zu Bergkersa [Bergkersa (Bergsode), Wüstung auf den Gemarkungen Hetzerode oder Mäckelsdorf, Stadt Waldkappel, Werra-Meißner-Kr.] in der Windischen Mark; 22.) einige Hufen, Güter, Höfe und Gülten zu Seifertshausen in der (Hasele); 23.) Holz, Feld, Gericht und Gebiet zu Trockenschemmern [Wüstung auf der Gemarkung Schemmern, Stadt Waldkappel, Werra-Meißner-Kr.]; 24.) ein Gut, gelegen auf dem Steinfeld in Richtung des Grunds zu Guttels (dem Gutteilsgrunde); 25.) was die von Holzheim zu Bischofferode haben; 26.) ein Garten in der (Bernegassen); 27.) ein Baumgarten unter dem Bitzenberg; 28.) Acker und Land unter (Kalgroyßenn) und drei Acker vor Rotenburg [an der Fulda] bei dem See; 29.) ein Garten in dem (Koboldesgrunde); 30.) die Mühle zu Niederellenbach [Ortsteil der Gem. Alheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 31.) ein Garten beim Obertor zu Rotenburg [an der Fulda] bei (Henne Schmede); 32.) sechs Pfund Geld zu Caßdorf [Stadtteil von Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kr.]; 33.) ein Garten unter der Burg zu Homberg [Homberg (Efze), Stadt, Schwalm-Eder-Kr.], genannt der Jakobsgarten (Jacobsgarte); 34.) die Wüstung Niedermetzebach [Nyddermetzebach, Wüstung bei Metzebach, Stadt Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.] (Neddermetzebach) und der Zehnt zu Niedermetzebach; 35.) der Garten auf dem Mühlenrasen zu Rotenburg [an der Fulda].
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich von Holzheim
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich von Holzheim
Belehnte/r: Heinrich von Holzheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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