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2/5 [fol. 107']: 1598 April 6 (Senatsprotokoll)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. V
Enthält: Anwesend: Rektor Gerlach, Herbrand, Hafenreffer, Varnbüler, Hochmann, Harprecht, Magirus, Mögling, Hamberger, Planer, Ziegler, Crusius; 1.) Begehren der Ehefrau des Mag. Osswald um Hilfe wg. Ablehnung durch die von Tübingen: Aufforderung an Osswaldt oder seine Ehefrau zur schriftlichen Supplik; Anzeige an Untervogt durch den Notar betr. Verbleiben beim bisherigen Zustand. (Bürgermeister) [UAT 2/5, Bl. 107']; 2.) Supplik der Kuratoren des Jörg (Georg) Schmid um Fürschrift an den Abt zu Bebenhausen um Fürschrift an Tübingen; Bitte der Stadt um einen Beitrag zur Reparatur der Orgel: Verhandlung in beiden Punkten mit der Stadt; Bewilligung von 20 fl. [UAT 2/5, Bl. 107']; 3.) Schreiben der Demlerischen aus Ulm betr. Festsetzung eines anderen Tages zur Anhörung der Machtolffischen Rechnung: Freitagnachmittag nach dem Jahrmarkt. [UAT 2/5, Bl. 107']; 4.) Schulden des Stipendiaten Mair bei einem Schneider und seine Hinterlassung eines Tüchleins: Bezahlung der Schulden mittels des Verkaufserlöses. [UAT 2/5, Bl. 107']; 5.) Supplik des Ulrich Maier um Taxierung der Forderung des Prokuratoren: Beauftragung des Dr. Zebelin [Zebelius, Jakob?] zur Übergabe eines Verzeichnisses seines Verdienstes und einer Obligation. [UAT 2/5, Bl. 108]
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.