Zwei Werder mit Weide und ihrem Zubehör bei der Fulda zu Kassel [Stadt in Hessen], von denen einer unter der Loßmühle [Wüstung auf der Gemarkung d...
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Urk. 14, 8304
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Lotz, Nr. 2
A I u, Lotz sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe L >> Lo >> Lotz
1594 Juli 04
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Zwei Werder mit Weide und ihrem Zubehör bei der Fulda zu Kassel [Stadt in Hessen], von denen einer unter der Loßmühle [Wüstung auf der Gemarkung der Stadt Kassel] über dem Wolfsanger und der andere darunter liegt. Mit den Werdern waren am 23. Mai 1458 die Erben des Kurt Volgehart gegen einen jährlichen Zins von einem Leimes Frucht von jedem Acker belehnt worden. Später hatte sie der landgräfliche Wardein (Gewardin) Hans Dietz von den Erben erworben. Die Größe der Werder beläuft sich auf 33 Acker und 23 Ruten Land sowie achteinhalb Acker und 32 Ruten an Wiesen, wovon jährlich an Michaelis ein Zins von sechs Vierteln und 14 Metzen Kasseler Maßes partim und 25 Albus in die Burg Kassel zu liefern sind.
Belehnte/r: Caspar Lotz, Sohn des verstorbenen Konrad Lotz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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