Liquidation der Kreditoren und Subhastation des adeligen Gutes Langenau durch eine vom Reichskammergericht aufgetragene Kommission im Rechtsstreit zwischen dem Lieutenant Conrad Heinrich Zimmermann gegen die subdelegierte kaiserliche Kommission bzw. der Freiherrn Philipp Ludwig von Meschede modo Johann Adolph von Hoerde gegen Anna Catharina von Meschede, verheiratete Mellin nunc Riese, sowie Lieutenant Zimmermann wegen der Liquidation und Exekution, Band 1
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Liquidation der Kreditoren und Subhastation des adeligen Gutes Langenau durch eine vom Reichskammergericht aufgetragene Kommission im Rechtsstreit zwischen dem Lieutenant Conrad Heinrich Zimmermann gegen die subdelegierte kaiserliche Kommission bzw. der Freiherrn Philipp Ludwig von Meschede modo Johann Adolph von Hoerde gegen Anna Catharina von Meschede, verheiratete Mellin nunc Riese, sowie Lieutenant Zimmermann wegen der Liquidation und Exekution, Band 1
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten 21 g Nr. 7 Band 1
E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 1. Regierung >> 1.9. Adel und adlige Güter
(1534, 1721) 1744-1746
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen der Landesregierung zu Dillenburg mit Hofräten und Anwälten am Reichskammergericht zu Wetzlar, mit dem Justizrat Schenck zu Siegen und mit der Rentkammer zu Dillenburg wegen der Subhastation des adeligen Gutes Langenau; Kommissionssachen im Rechtsstreit zwischen den Freiherrn von Meschede modo von Hoerde einerseits und Anna Catharina von Meschede, verheiratete Mellin nunc Riese, Conrad Heinrich Zimmermann andererseits; Prozessunterlagen (Mandate des Reichskammergerichts, Protokolle des Reichskammergerichts, Klage und Klageerwiderung); Spezifikationen des Hoerdischen Kapitals auf 17 Hammertage zu Buschhütten von 1717-1741 (1744); Status des Langenauer Hammers zu Buschhütten und dessen Einkünfte (1745); Abschrift einer Lehnsurkunde des Johann Adolf von Hoerde zu Langenau über dessen Anteile am Huberhof an die Einwohner zu Buschhütten vom 22.06.1721; Protokollauszug im Rechtsstreit zwischen dem Freiherrn von Meschede zu Langenau und Johannes Curth zu Sohlbach wegen Schuldforderungen (1714); Spezifikation des Wertes des Viehs, des Schweinestalls und der Scheuer des adeligen Gutes Langenau (1745); Spezifikation und Taxation der zum adeligen Haus Langenau gehörenden Haus- und Lehngüter (1745); Ökonomischer jährlicher Ertragsanschlag des Gutes Langenau (1746); Abschrift einer Schuldverschreibung des Philipp Wischell zu Langenau über ein Kapital von 200 Goldgulden von der Pfarre zu Ferndorf von 1534; Subhastations- und Taxationsprotokolle der kaiserlichen Kommission (1745). Korrespondenten u.a.: Hofrat Zwierlein (Wetzlar), Kammergerichtskanzleiverwalter Friedrich Wilhelm Ruding (Wetzlar), Kammergerichtsassessor von Schmitz (Wetzlar), Wilhelm Karl Heinrich Friso Prinz von Oranien, Notar Henrich Schwinck (Wetzlar), Justizrat Rauschard (Dillenburg), Justizrat Schenck (Siegen), Spieß (Dillenburg), Boemer (Dillenburg), Trainer (Siegen), Müllens (Siegen), Muzell (Siegen), J. E. Loos (Siegen), Hofrat Bude (Siegen), Amalia Louisa Fürstin zu Nassau-Siegen, von Fürstenwärther (Dillenburg), Geheimrat von Wülcknitz (Dillenburg).
394 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:54 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.5. Weitere weltliche Territorien (E) (Tektonik)
- 1.5.5. Fürstentum Siegen (Tektonik)
- 1.5.5.1. Verwaltungsbehörden (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg (Bestand)
- 1. Regierung (Gliederung)
- 1.9. Adel und adlige Güter (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International