Mit Genehmigung des Balthasars von Ahlefeldt, Amtmann zu Rendsburg, verkaufen Tonnies Ehlers, Jürgen Ehlers, Hans Jacob und Jakob Bockhorst, alle zu Bockhorst, den Franz Fincke zu Goldbogen, Peter Schele zu Dammfleth als Hauptleute, sowie Marx Gotzke zu Kathen, Klaus Moer zu Averfleth und Klaus Schröder zu Ecklak als Bevollmächtigte des Kirchspiels Wilster einen Teil der Goyenmahter Wischen, wie er vorher abgesteckt wurde, für 715 Mark Lübsch, mit der Verpflichtung, eine Befriedung anzulegen und zu unterhalten sowie den Verkäufern und deren Erben freie Drift und Überfahrt zu ihren anderen Wiesen zu gewähren. Zeugen: Hans Struve zu Pöschendorf, Tim Struve der Lange zu Wacken, Henneke Tode zu Gribbohm, Klaus Vers zu Siezbüttel, Reimer Sirck zu Agethorst. d.d. Schenefeld, in der Könichlicken Vogedei, den 10 Julii Anno Christi 1625.
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Mit Genehmigung des Balthasars von Ahlefeldt, Amtmann zu Rendsburg, verkaufen Tonnies Ehlers, Jürgen Ehlers, Hans Jacob und Jakob Bockhorst, alle zu Bockhorst, den Franz Fincke zu Goldbogen, Peter Schele zu Dammfleth als Hauptleute, sowie Marx Gotzke zu Kathen, Klaus Moer zu Averfleth und Klaus Schröder zu Ecklak als Bevollmächtigte des Kirchspiels Wilster einen Teil der Goyenmahter Wischen, wie er vorher abgesteckt wurde, für 715 Mark Lübsch, mit der Verpflichtung, eine Befriedung anzulegen und zu unterhalten sowie den Verkäufern und deren Erben freie Drift und Überfahrt zu ihren anderen Wiesen zu gewähren. Zeugen: Hans Struve zu Pöschendorf, Tim Struve der Lange zu Wacken, Henneke Tode zu Gribbohm, Klaus Vers zu Siezbüttel, Reimer Sirck zu Agethorst. d.d. Schenefeld, in der Könichlicken Vogedei, den 10 Julii Anno Christi 1625.
LASH, Urk.-Abt. 129.1 Nr. 5
Urk.-Abt. 129.1 Holsteinische Kanzleigüter und Lübsche Güter: Kanzleigut Hanerau
Urk.-Abt. 129.1 Holsteinische Kanzleigüter und Lübsche Güter: Kanzleigut Hanerau >> 1 Urkunden
1625
Enthält: Abschrift, Papier
Verzeichnung
1625 Juli 10 Schenefeld
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:53 MEZ