Kurtrier: Amt Vallendar (Bestand)
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Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Altes Reich >> Kurstaaten >> Kurtrier
Enthält: Akten 1573-1815, vorwiegend Ende 18. Jh.: meist Finanzwesen, Kirchensachen, Freiwillige Gerichtsbarkeit, Gewerbe und Forstwirtschaft, Kannenbäcker 1734
Gemeinderechnungen 1723-1802
Bestandsgeschichte: Pertinenzbestand, vorwiegend aus Akten des Amtes und kurtrierischer Zentralbehörden, im Archiv gebildet.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Herrschaft Vallendar der Grafen von Sayn-Wittgenstein, von der Kurtrier seit dem 15. Jh. eine Hälfte als Pfandherr besaß, kam mit voller Landeshoheit 1681 zur Hälfte und 1767 ganz an Kurtrier. Vom Amt Vallendar blieben 1815 die Orte Hillscheid und Höhr, der Hof Landshube und der Vallerauer Hof bei Nassau (wüst).
Findmittel: Akten: Repertorien von von der Nahmer, 1889 (hs.), und Th. Schüler, 1891 (hs.)
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Gemeinderechnungen 1723-1802
Bestandsgeschichte: Pertinenzbestand, vorwiegend aus Akten des Amtes und kurtrierischer Zentralbehörden, im Archiv gebildet.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Herrschaft Vallendar der Grafen von Sayn-Wittgenstein, von der Kurtrier seit dem 15. Jh. eine Hälfte als Pfandherr besaß, kam mit voller Landeshoheit 1681 zur Hälfte und 1767 ganz an Kurtrier. Vom Amt Vallendar blieben 1815 die Orte Hillscheid und Höhr, der Hof Landshube und der Vallerauer Hof bei Nassau (wüst).
Findmittel: Akten: Repertorien von von der Nahmer, 1889 (hs.), und Th. Schüler, 1891 (hs.)
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
2 m
Bestand
Literatur: Hellmuth Gensicke: Landesgeschichte des Westerwaldes. Wiesbaden 1958 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau, 13), S. 403 f., 488.
Höhr
Vallendar
Hof Landshube
Hillscheid
Vallerauer Hof
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ