Das so genannte Hotzfelder Gut zu Halsdorf [Ortsteil der Gem. Wohratal, Lkr. Marburg-Biedenkopf] bei Rauschenberg als Mannlehen, von dem jährlich ...
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 14, 14749
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Zollner, genannt Speckswinckel, Nr. 1
A I u, Zöllner sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe Z >> Zöllner genannt Speckswinkel
1793 März 14
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Das so genannte Hotzfelder Gut zu Halsdorf [Ortsteil der Gem. Wohratal, Lkr. Marburg-Biedenkopf] bei Rauschenberg als Mannlehen, von dem jährlich ein halber Dienstwagen zu fahren und 24 Albus Dienstgeld, 20 Albus Bede und sechs Albus sowie drei Heller Stephansgeld wie auch siebeneinhalb Mesten Gulden Weizen und viereinhalb Mesten Diensthafer in die Renterei zu Rauschenberg zu geben sind. Das Lehen hatten ehemals die Vorfahren der 1706 Belehnten zu Lehen getragen, aber einige Male nicht anerkannt (recognoscirt). Die Belehnung erfolgt daher (ex nova gratia).
Belehnte/r: Johannes Zöllner genannt Speckswinkel zu Röllshausen und sein Bruder Johann Heinrich, Söhne des verstorbenen Johann Zöllner genannt Speckswinkel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- Urkunden (Tektonik)
- Hessen (Tektonik)
- Landgräfliches Archiv (Hessen-Kassel) (Tektonik)
- Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] (Bestand)
- Aktivlehen (Gliederung)
- Personenbetreffe Z (Gliederung)
- Zöllner genannt Speckswinkel (Gliederung)