Das Schulgebäude
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0-1-8 Stadtverwaltung Düsseldorf: Schulverwaltung ab 1826 (alt: Bestand VIII), 0-1-8-111.0000
0-1-8 Stadtverwaltung Düsseldorf: Schulverwaltung ab 1826 (alt: Bestand VIII) Stadtverwaltung Düsseldorf: Schulverwaltung ab 1826 (alt: Bestand VIII)
Stadtverwaltung Düsseldorf: Schulverwaltung ab 1826 (alt: Bestand VIII) >> Kunstgewerbeschule
1905-1914
Enthält: Korrespondenz mit Regierungs-Präsident, Oberbürgermeister, Hochbauamt, Firmen - Meldung von Schäden: z.B. Fußbodenbrand März 1908 (fol. 114 - Anzeige des Kastellans); Reparaturen am und im Gebäude: Installateur- und Kanalarbeiten, Dachdeckerarbeiten, Anstreicherarbeiten, Beleuchtung, Unterrichtsräume, Lehrmaterial etc. und in der Dienstwohnung des Direktors; Errichtung eines Tierstalles im Innenhof des Schulgebäudes (1906 - fol. 65-66); [geplante] Umbauten wegen Mangel an Schulraum durch Einrichtung von Räumen für die Klasse "Gewerbe- und Flächenkunst" in den Räumen der früheren Landes- und Stadtbibliothek, Burgplatz 2, 1. Etage (1906) (fol. 53-54, 63; 88-92, 101, 107): Meldeamt erhielt einen Teil der Räume. Für die Kunstgewerbeschule wurden zwei Klassenräume in Aussicht genommen, da ein Neubau geplant wurde (Schreiben Direktor Behrens an Dr. Muthesius, Berlin, 21.1.1907 mit der Bitte um Informationen zu vergleichbaren Neubauten (fol. 101) [Die Räumlichkeiten wurden aufgeteilt: Das Einwohnermeldeamt benötigte weitere Räume. Ihm wurden zwei Räume zugewiesen, die Kunstgewerbeschule konnte über die restlichen Räume verfügen - hier wurden zwei Klassenräume für die Vorschule A und B eingerichtet (fol. 88). Geplant war, die neuen Unterrichtsräume zum SS 1907 in Benutzung zu nehmen. (fol. 107)]; Errichtung eines [zusätzlichen] Bildhauer-Ateliers im Hof der Kunstgewerbeschule (Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 17.1.1912, fol. 165) [Zugang zu Ateliers für die Lehrer an Wochenenden nicht möglich, weil das Gebäude vom Kastellan abgeschlossen war. Zunächst waren zusätzliche Schlüssel angefertigt worden (1907 - fol. 118), was sich jedoch als unpraktikabel erwiesen hatte.]
Darin: Neuanschaffung von Mobiliar und technischen Geräten - Webstuhl für neue Klasse (Lieferung durch Rudolf Folger, Elberfeld (1905) (fol. 1-2); Entwurf zur [geplanten] Angliederung von Baugewerkklassen (14.11.1905, fol. 12); [Angebot zur] Einrichtung eines Fortbildungskurses Batik und Färbetechnik (1905) an der Kunstgewerbeschule (Schreiben Max Fleischer - Wiemans, Berlin-Grunewald, vom 3.12.1905 an Direktor Behrens; Antwortschreiben vom 14.12.1905: ein spezieller Kurs sei nicht erforderlich, "... da wir bereits seit einigen Jahren einen Batikkurs eingerichtet haben..." (fol. 23-24); Auszug aus dem Protokollbuch des Schulvorstandes (11.11.1905): "... Schülerinnen der Kunstgewerbeschule" können "auf ihre Kosten und bei ausdrücklicher Einwilligung der Eltern bezw. Vormünder zu diesem Unterricht Raum und Beleuchtung für Aktunterricht unter Aufsicht eines Lehrers ..." erhalten (fol. 25); Elterliche Erlaubnisscheine für die Teilnahme von Schülerinnen am Aktzeichenunterricht im WS 1905/06 (Briefkuvert mit 13 Schreiben, fol. 26): Volkhart, Gerda und Claire (Düsseldorf), Moog, Mimi (Düsseldorf), Ebeling, Martha (Düsseldorf), Engau, Gertrud (Düsseldorf), Fischer, Irmgard (Marburg), Waibel, Rosa (Siegen), Bene, Emma (Altenberg), Eichwede, Marie (Wennenbostel), Koopmann, Frieda (Berlin), Bachtensen, Marie (Bremen), Volck, Emma (Nürnberg), Wikström, Sigrid (Helsingfors/ Finnland), Platzman (Helsingfors/ Finnland); Verhandlungen mit der Scheidt-Keim-Stiftung (Zoologischer Garten) wegen Erlaubnis für den Besuch von Kunstgewerbeschülern (Dezember 1905 - fol. 28-30); Korrespondenz zur Beschaffung von Unterrichtsmaterial für die Schriftkunstklasse 1906 (Gecks, New York; Zanders, Bergisch Gladbach - fol. 58-62) Erledigung von Privataufträgen (Direktor, Lehrer) in den Räumen der Kunstgewerbeschule (Mitteilung des Oberbürgermeisters Marx an Direktor Kreis, 22.12.1910): Kosten für Beleuchtung und Heizung der Privatateliers sollen - "... wie mir mitgeteilt wurde..." bisher aus dem Schuletat beglichen worden sein, was "... gänzlich unzulässig..." sei. Stellungnahme Direktor Kreis, 9.1.1911: Eigene Arbeiten: Verwaltungsgebäude der Emschergenossenschaft in Essen (fertig gestellt); gegenwärtig: künstlerische Leitung beim Rathausneubau in Herne - "... Soviel mir bekannt ist, ist es auf anderen Kunstgewerbeschulen und Kunstschulen üblich, dem Lehrkörper der Schule die Ateliers samt Heizung und Licht, ja sogar mit Einrichtung zur Verfügung zu stellen. ... Die Reinigung der zur Verfügung gestellten Privatateliers wurde bisher als eine persönliche Angelegenheit der Inhaber betrachtet und wird daher von diesen selbst veranlasst." (fol. 150-152); Gesuch des Lehrers der Pilzkunde, Julius Rothmayr aus Luzern-Reussegg, um Überlassung eines Raumes für eine Pilzausstellung (28.8.-1.9.1911) [während der Ferien, unentgeltlich] (fol. 166-168, mit Schriftwechsel)
Darin: Neuanschaffung von Mobiliar und technischen Geräten - Webstuhl für neue Klasse (Lieferung durch Rudolf Folger, Elberfeld (1905) (fol. 1-2); Entwurf zur [geplanten] Angliederung von Baugewerkklassen (14.11.1905, fol. 12); [Angebot zur] Einrichtung eines Fortbildungskurses Batik und Färbetechnik (1905) an der Kunstgewerbeschule (Schreiben Max Fleischer - Wiemans, Berlin-Grunewald, vom 3.12.1905 an Direktor Behrens; Antwortschreiben vom 14.12.1905: ein spezieller Kurs sei nicht erforderlich, "... da wir bereits seit einigen Jahren einen Batikkurs eingerichtet haben..." (fol. 23-24); Auszug aus dem Protokollbuch des Schulvorstandes (11.11.1905): "... Schülerinnen der Kunstgewerbeschule" können "auf ihre Kosten und bei ausdrücklicher Einwilligung der Eltern bezw. Vormünder zu diesem Unterricht Raum und Beleuchtung für Aktunterricht unter Aufsicht eines Lehrers ..." erhalten (fol. 25); Elterliche Erlaubnisscheine für die Teilnahme von Schülerinnen am Aktzeichenunterricht im WS 1905/06 (Briefkuvert mit 13 Schreiben, fol. 26): Volkhart, Gerda und Claire (Düsseldorf), Moog, Mimi (Düsseldorf), Ebeling, Martha (Düsseldorf), Engau, Gertrud (Düsseldorf), Fischer, Irmgard (Marburg), Waibel, Rosa (Siegen), Bene, Emma (Altenberg), Eichwede, Marie (Wennenbostel), Koopmann, Frieda (Berlin), Bachtensen, Marie (Bremen), Volck, Emma (Nürnberg), Wikström, Sigrid (Helsingfors/ Finnland), Platzman (Helsingfors/ Finnland); Verhandlungen mit der Scheidt-Keim-Stiftung (Zoologischer Garten) wegen Erlaubnis für den Besuch von Kunstgewerbeschülern (Dezember 1905 - fol. 28-30); Korrespondenz zur Beschaffung von Unterrichtsmaterial für die Schriftkunstklasse 1906 (Gecks, New York; Zanders, Bergisch Gladbach - fol. 58-62) Erledigung von Privataufträgen (Direktor, Lehrer) in den Räumen der Kunstgewerbeschule (Mitteilung des Oberbürgermeisters Marx an Direktor Kreis, 22.12.1910): Kosten für Beleuchtung und Heizung der Privatateliers sollen - "... wie mir mitgeteilt wurde..." bisher aus dem Schuletat beglichen worden sein, was "... gänzlich unzulässig..." sei. Stellungnahme Direktor Kreis, 9.1.1911: Eigene Arbeiten: Verwaltungsgebäude der Emschergenossenschaft in Essen (fertig gestellt); gegenwärtig: künstlerische Leitung beim Rathausneubau in Herne - "... Soviel mir bekannt ist, ist es auf anderen Kunstgewerbeschulen und Kunstschulen üblich, dem Lehrkörper der Schule die Ateliers samt Heizung und Licht, ja sogar mit Einrichtung zur Verfügung zu stellen. ... Die Reinigung der zur Verfügung gestellten Privatateliers wurde bisher als eine persönliche Angelegenheit der Inhaber betrachtet und wird daher von diesen selbst veranlasst." (fol. 150-152); Gesuch des Lehrers der Pilzkunde, Julius Rothmayr aus Luzern-Reussegg, um Überlassung eines Raumes für eine Pilzausstellung (28.8.-1.9.1911) [während der Ferien, unentgeltlich] (fol. 166-168, mit Schriftwechsel)
2 Kunstgewerbeschule
177 fol./ paginiert [ab fol. 63: nachpaginiert]
Akten
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
09.01.2026, 11:52 AM CET