Nachlass Hermann Sattler, Bezirksnotar in Metzingen (*1860 - +1948) (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/5
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Nachlässe, Verbands- und Familienarchive >> Sonstige Nachlässe
1877-1937
Überlieferungsgeschichte
Am 12. August 1994 übergab Frau Marianne Sattler, Witwe des 1993 verstorbenen Stuttgarter Apothekers Herbert Sattler, Stälinweg 11, 70186 Stuttgart, Unterlagen aus dem Nachlaß ihres Schwiegervaters Hermann Sattler.
Inhalt und Bewertung
Hermann Sattler (1860 - 1948), geboren in Herrenberg, war Amtsgerichts- und Landgerichtsschreiber in Stuttgart. Im Jahr 1891 heiratete er Emilie Geiger. Später von 1892 bis 1900 war er Bezirksnotar in Schorndorf. Seit 1900 Gerichtsnotar in Metzingen, wo er auch seinen Lebensabend verbrachte. Als Pensionär befasste er sich mit Ahnenforschung und erstellte für zahlreiche Familien Stammbäume und Ahnentafeln, vor allem auch im Zuge der durch das Naziregime geforderten "Ariernachweise"
Der Bestand enthält vor allem Reiseerinnerungen von Ferienreisen, die er in der Regel im August antrat und ihn zu erst in den Schwarzwald später in die Alpen führten. Als Mitglied des Stuttgarter Liederkranzes nahm er an öffentlichen Aufführungen sowie an Sängerfesten des Schwäbischen Sängerbundes (Heilbronn 1886, Göppingen 1889) teil. Als Mitglied des Internationalen Rednerclubs, der vor allem Faschingsveranstaltungen organisierte und durchführte, haben sich einige Programme und Plakate mit Hinweisen auf Faschingsveranstaltungen im Nachlass erhalten. Ebenso sammelte er Materialen zu Jubiläen und sonstigen Feierlichkeiten in Württemberg. An persönliche Papieren ist nur wenig im Bestand überliefert.
Frau M. Bull-Reichenmiller erstellte bei der Abgabe der Unterlagen ein kurzes Übergabeverzeichnis. Im Zuge der Retrokonversion von Findmitteln verzeichnete der Unterzeichner die Unterlagen neu, behielt aber die vorgefundene Ordnung in der Regel bei, außer in Fällen, in denen die Zuweisung von Unterlagen in eine andere Verzeichnungseinheit thematisch erforderlich war.
Am 12. August 1994 übergab Frau Marianne Sattler, Witwe des 1993 verstorbenen Stuttgarter Apothekers Herbert Sattler, Stälinweg 11, 70186 Stuttgart, Unterlagen aus dem Nachlaß ihres Schwiegervaters Hermann Sattler.
Inhalt und Bewertung
Hermann Sattler (1860 - 1948), geboren in Herrenberg, war Amtsgerichts- und Landgerichtsschreiber in Stuttgart. Im Jahr 1891 heiratete er Emilie Geiger. Später von 1892 bis 1900 war er Bezirksnotar in Schorndorf. Seit 1900 Gerichtsnotar in Metzingen, wo er auch seinen Lebensabend verbrachte. Als Pensionär befasste er sich mit Ahnenforschung und erstellte für zahlreiche Familien Stammbäume und Ahnentafeln, vor allem auch im Zuge der durch das Naziregime geforderten "Ariernachweise"
Der Bestand enthält vor allem Reiseerinnerungen von Ferienreisen, die er in der Regel im August antrat und ihn zu erst in den Schwarzwald später in die Alpen führten. Als Mitglied des Stuttgarter Liederkranzes nahm er an öffentlichen Aufführungen sowie an Sängerfesten des Schwäbischen Sängerbundes (Heilbronn 1886, Göppingen 1889) teil. Als Mitglied des Internationalen Rednerclubs, der vor allem Faschingsveranstaltungen organisierte und durchführte, haben sich einige Programme und Plakate mit Hinweisen auf Faschingsveranstaltungen im Nachlass erhalten. Ebenso sammelte er Materialen zu Jubiläen und sonstigen Feierlichkeiten in Württemberg. An persönliche Papieren ist nur wenig im Bestand überliefert.
Frau M. Bull-Reichenmiller erstellte bei der Abgabe der Unterlagen ein kurzes Übergabeverzeichnis. Im Zuge der Retrokonversion von Findmitteln verzeichnete der Unterzeichner die Unterlagen neu, behielt aber die vorgefundene Ordnung in der Regel bei, außer in Fällen, in denen die Zuweisung von Unterlagen in eine andere Verzeichnungseinheit thematisch erforderlich war.
16 Nummern
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 2:39 PM CET