Christian Brög, sesshaft zu Eltingen, wegen Parteinahme für den vertriebenen Herzog Ulrich zu Leonberg gef., jedoch auf Fürbitte, auch wegen der Osterzeit und seiner kleinen Kinder freigelassen, gelobt, sich auf Befehl wiederum der Obrigkeit zu stellen, um Recht und Strafe entgegenzunehmen und schwört U. Brög hatte sich folgender Vergehen schuldig gemacht: 1. Er hatte zu der Zeit, als Herzog Ulrich ins Land eingebrochen war und das Dorf Eltingen, wie die andern (Leonberger) Amtsdörfer vor der Stadt Leonberg ein- und in Huldigung genommen hatte, öffentlich gesagt, wenn die von Leonberg dem Herzog die Stadt nicht auftun wollten, so wolle er der erste sein, der die Leitern an die Stadtmauer lehne und hineinsteige. 2. Er hatte nachmals bei der Eintreibung der Brandschatzung gesagt, manche, denen es bei der Bezahlung eile, werde es noch gereuen, da man diese Schatzung bald nicht mehr zu geben brauche, womit er der Hoffnung auf baldige Rückkehr Herzog Ulrichs Ausdruck gab und zu säumiger Zahlung aufmunterte. 3. Er hatte, trotz der Verbote der Bundesstände bei Strafe an Leib und Gut ein Wildbret helfen schießen. 4. Er hatte sich endlich während seines Aufenthalts im Lager Herzog Ulrichs bei Kirchheim an der Plünderung der Scheune seines Seiten des Bundes stehenden Leibherrn Gall Spät zu Steinbach [Kr. Esslingen] beteiligt und Früchte daraus führen helfen und dadurch Stadt und Amt Leonberg Ansprüche und Widerwillen aufgehalst, indem Gall Spät drohte, wegen dieses Schadens bei Stadt und Amt Leonberg "inzekomen" [=Ersatz zu fordern]. Bürgen: Jos Kurtz, sein Bruder, und dessen Sohn Veit.