Darlehen des Hieronymus Wilhelm Ebner an verschiedene Hartensteinische Untertanen
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E 49/II Nr. 1109
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
08.11.1727 - 04.03.1728
Enthält:
1727 November 8: Schreiben (Konzept) (wohl des Hieronymus Wilhelm Ebner) an Ferdinand Wilhelm Freiherrn von Lützelburg, Kurfürstlich-Kölnischen Kämmerer und Kurfürstlich-Bayerischen Obristleutnant und Pfleger zu Hartenstein.
Die begehrten Darlehen an 2 Untertanen des Adressaten würde Schreiber gern gewähren, aber leider hat er mit seinem Geld schon anderweitige Dispositionen getroffen. Schreiber hatte ja schon dem Wirt zu Hartenstein, Hans Dillinger, mit einem Darlehen geholfen.
1727 November 24: Schreiben des Pflegers von Hartenstein, F. W. de Lützelbourg, an Hieronymus Wilhelm Ebner, Nürnberg.
Der hiesige Untertan Salomon Steeger, Hartenstein, benötigt wegen Missernte dringend ein Darlehen von 100 Gulden.
Bitte an Ebner um Gewährung dieser Summe. Der Mann ist mit Hof, Feldern und eigener Wiese ausgestattet, welche zur Sicherheit dienen können.
1727 Dezember 3: Pfleger Hartenstein an Ebner in Nürnberg.
Der hiesige Untertan Mathes Liedl zu Lunßdorf würde zur Auslösung seines frei-eigenen Ackers, in der sogenannten Kornpreith gelegen, 321 Gulden von Ebner als Darlehen erhalten, wenn der Pfleger für ihn einträte. Dies geschieht hiermit.
1728 März 4: Pfleger Hartenstein an Ebner in Nürnberg.
Die beiden Untertanen Hans Dilling, Wirt, und Salomon Stegger (!) würden je 100 Gulden Darlehen von Ebner erhalten, falls Pfleger seinen Konsens dazu gibt, was hiermit geschieht. Das Geld kann dem jetzigen Boten mitgegeben werden.
1727 November 8: Schreiben (Konzept) (wohl des Hieronymus Wilhelm Ebner) an Ferdinand Wilhelm Freiherrn von Lützelburg, Kurfürstlich-Kölnischen Kämmerer und Kurfürstlich-Bayerischen Obristleutnant und Pfleger zu Hartenstein.
Die begehrten Darlehen an 2 Untertanen des Adressaten würde Schreiber gern gewähren, aber leider hat er mit seinem Geld schon anderweitige Dispositionen getroffen. Schreiber hatte ja schon dem Wirt zu Hartenstein, Hans Dillinger, mit einem Darlehen geholfen.
1727 November 24: Schreiben des Pflegers von Hartenstein, F. W. de Lützelbourg, an Hieronymus Wilhelm Ebner, Nürnberg.
Der hiesige Untertan Salomon Steeger, Hartenstein, benötigt wegen Missernte dringend ein Darlehen von 100 Gulden.
Bitte an Ebner um Gewährung dieser Summe. Der Mann ist mit Hof, Feldern und eigener Wiese ausgestattet, welche zur Sicherheit dienen können.
1727 Dezember 3: Pfleger Hartenstein an Ebner in Nürnberg.
Der hiesige Untertan Mathes Liedl zu Lunßdorf würde zur Auslösung seines frei-eigenen Ackers, in der sogenannten Kornpreith gelegen, 321 Gulden von Ebner als Darlehen erhalten, wenn der Pfleger für ihn einträte. Dies geschieht hiermit.
1728 März 4: Pfleger Hartenstein an Ebner in Nürnberg.
Die beiden Untertanen Hans Dilling, Wirt, und Salomon Stegger (!) würden je 100 Gulden Darlehen von Ebner erhalten, falls Pfleger seinen Konsens dazu gibt, was hiermit geschieht. Das Geld kann dem jetzigen Boten mitgegeben werden.
Archivale
Indexbegriff Person: Dillinger, Hans
Indexbegriff Person: Ebner, Hieronimus Wilhelm
Indexbegriff Person: Liedel, Matthäus
Indexbegriff Person: Lützelburg, Ferdinand Wilhelm Freiherr von
Indexbegriff Person: Steeger, Salomon
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vogteiliche Rechte
Indexbegriff Person: Ebner, Hieronimus Wilhelm
Indexbegriff Person: Liedel, Matthäus
Indexbegriff Person: Lützelburg, Ferdinand Wilhelm Freiherr von
Indexbegriff Person: Steeger, Salomon
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vogteiliche Rechte
Hartenstein
Hartenstein, Wirtshaus
Lungsdorf, die Kornbeut
Lungsdorf, die Kornbreit
Pfleger, Hartenstein
Kämmerer, Kurfürstlich-Kölnischer
Obristleutnant, Kurfürstlich-Bayerischer
Untertan
Wirt
Darlehen
Sicherheit
Hof
Felder
Wiese
Missernte
Flurname
Konsens
Bote
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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