Schriftwechsel zwischen Salem (Abt Stephan, Kanzler Dr. Ruettershauser, Kanzler Seiz), Heggbach (Äbtissin Maria Magdalena, Oberamtmann Kirsinger), Hürbel (Christ. Roman Frhr. v. Freyberg), Ochsenhausen (Abt Hieronymus), Ehingen (Wolfg. Jak. Leimberer) und Weingarten (Joh. Bapt. Wachter, I.U.L., Assessor und Fiskal des Landgerichts in Ober- und Niederschwaben), Eingaben, "Rationes decidendi" des [ochsenhausenschen Oberbeamten] Moz, "Informatio" des Schulmeisters Joseph Steib zu Mietingen in der Tangelschen Erbauseinandersetzung: 1684 Tod der Katharina Rueff von Mietingen; Teilung des Mobiliars unter ihre 4 Erben (Georg und Hans Tangel oder Tangl von Mietingen, die hinterlassenen Pupillen des Jak. T. zu Ochsenhausen, Maria T., Tavernenwirtin in Hürbel) und Erbstreitigkeit wegen der Immobilien (9 erbeigene Jauchert Acker und 2 Wiesenstücke); langjähriger Prozeß der Erbinteressenten vor dem Reichsstift Heggbach (bzw. dessen Oberamt) in 1. Instanz; Vorschläge einer Revision des Prozesses durch Salem (Baron Freyberg) oder eines Kompromisses (Abt Stephan); Ernennung Leimberers zum Kommissar; Beschwerdeführung der Erbberechtigten von Ochsenhausen und Hürbel vor dem Landgericht zu Weingarten, hofgerichtliche Bestätigung des Landgerichtsurteils nach der Appellation nach Innsbruck und Vollstreckung des Urteils durch Landgerichtsfiskal Wachter
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Schriftwechsel zwischen Salem (Abt Stephan, Kanzler Dr. Ruettershauser, Kanzler Seiz), Heggbach (Äbtissin Maria Magdalena, Oberamtmann Kirsinger), Hürbel (Christ. Roman Frhr. v. Freyberg), Ochsenhausen (Abt Hieronymus), Ehingen (Wolfg. Jak. Leimberer) und Weingarten (Joh. Bapt. Wachter, I.U.L., Assessor und Fiskal des Landgerichts in Ober- und Niederschwaben), Eingaben, "Rationes decidendi" des [ochsenhausenschen Oberbeamten] Moz, "Informatio" des Schulmeisters Joseph Steib zu Mietingen in der Tangelschen Erbauseinandersetzung: 1684 Tod der Katharina Rueff von Mietingen; Teilung des Mobiliars unter ihre 4 Erben (Georg und Hans Tangel oder Tangl von Mietingen, die hinterlassenen Pupillen des Jak. T. zu Ochsenhausen, Maria T., Tavernenwirtin in Hürbel) und Erbstreitigkeit wegen der Immobilien (9 erbeigene Jauchert Acker und 2 Wiesenstücke); langjähriger Prozeß der Erbinteressenten vor dem Reichsstift Heggbach (bzw. dessen Oberamt) in 1. Instanz; Vorschläge einer Revision des Prozesses durch Salem (Baron Freyberg) oder eines Kompromisses (Abt Stephan); Ernennung Leimberers zum Kommissar; Beschwerdeführung der Erbberechtigten von Ochsenhausen und Hürbel vor dem Landgericht zu Weingarten, hofgerichtliche Bestätigung des Landgerichtsurteils nach der Appellation nach Innsbruck und Vollstreckung des Urteils durch Landgerichtsfiskal Wachter
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/7 T 1 Nr. 51
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/7 T 1 Salem betr. Heggbach
Salem betr. Heggbach >> 1. Titelaufnahmen
1706-1708, 1710, 1714, 1721
Enthält: Varia: Ableben der Frau des Pflegers Leimberer (1708 Mai) und Arrestierung des Heggbacher "Bierbrauweibes" wegen ihres "liederlichen, versoffenen und skandalösen Lebenswandels" (1721 Juli 21)
1 Faszikel (Ausfertigungen, Reinschriften, Konzepte; Beilagen)
Archivale
Freyberg, Christof Roman von; Hürbel
Freyberg, von; Baron
Hieronymus; Abt von Ochsenhausen
Kirsinger, Franz Ignaz; Oberamtmann
Leinberer, Wolfg. Jakob; Ehingen
Maria Magdalena; Äbtissin von Heggbach
Moz, Friedr. Christof; Ochsenhausen
Rueff, Katharina; Mietingen
Ruettenshauser, Daniel Dr.; salemischer Kanzler
Seiz, Joh. Bernh.; salemischer Kanzler
Steib, Joseph; Schulmeister, Mietingen
Tangel, Georg; Mietingen
Tangel, Hans; Mietingen
Tangel, Jakob; Ochsenhausen
Tangel, Maria; Hürbel
Wachter, Joh. Baptist; Landgerichtsfiskal, Weingarten
Ehingen (Donau) UL
Heggbach: Maselheim BC
Hürbel, Gutenzell-Hürbel BC
Innsbruck [A]
Mietingen BC
Ochsenhausen BC
Salem FN
Weingarten RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:45 MESZ