L 13 - Kinder- und Jugenddorf Siloah Isny (Bestand)
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L 13
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Einleitung: Das Kinder- und Jugenddorf Siloah
Die Siedlung Neu-Pasua wurde im 18. Jahrhundert von südwestdeutschen Auswanderern nahe Belgrad im heutigen Serbien gegründet. Die Siedler waren nach der Unterzeichnung des sogenannten Toleranzpatents durch Kaiser Joseph II. in die Donauländer gezogen, da nun auch Protestanten hier Aufnahme fanden. Angestoßen durch die kirchliche Gemeinde wurde in Neu-Pasua zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Waisenhaus gegründet, das den Namen Siloah erhielt. Finanziert wurde die Einrichtung durch einen Fonds. Sehr früh übernahm auch der Gustav-Adolf-Verein einen großen Teil der Kosten. Diese Verbindung bestand bis weit ins 20. Jahrhundert hinein. Trotz Rückschlägen, vor allem in Folge des Ersten Weltkriegs, blieb das Waisenhaus dauerhaft bestehen.[1]
Mit dem Vorrücken der Roten Armee auf dem Balkan mussten auch die Waisenkinder 1944 die Flucht antreten. In Bayern, am Rande des Fichtelgebirges, fanden sie eine erste provisorische Unterkunft. Als sich erkennen ließ, dass eine Rückkehr nach Neu-Pasua nicht möglich war, wurde 1950 der Evangelische Waisenhausverein Siloah e.V. in Bamberg neu gegründet. Ein Jahr später erfolgte der Ankauf und Umzug des Waisenhauses nach Wangen im Allgäu. Im neuen Haus in Eglofstal fanden nun hauptsächlich Umsiedlerkinder aus Jugoslawien eine Heimat. Aufgrund ihrer fehlenden Deutschkenntnisse wurde eine eigene Förderschule gegründet, das Schulhaus dafür 1955 eingeweiht. Daher wandelte sich die Einrichtung vom Waisenhaus zur Evangelischen Heimschule. Die Platzverhältnisse wurden für die wachsende Zahl an Kindern immer beengter, weshalb ein weiteres Gebäude in Wangen und eine provisorische Baracke in Isny im Allgäu dazu kamen. Die anhaltende Raumnot führte in den 1960er Jahren zum Bau eines Kinder- und Jugenddorfes in Isny, das 1968 bezogen werden konnte. 2009 fusionierte das Kinder- und Jugenddorf mit dem Martinshaus Kleintobel unter dem Dach der Zieglerschen Anstalten. Der Evangelische Waisenhausverein Siloah e.V. zog sich aus der Jugendhilfeeinrichtung zurück und wandelte sich zu einer Stiftung, mit dem Ziel, Kinder, Jugendliche und Familien zu unterstützen.
Bestandsgeschichte
Der Bestand des Kinder- und Jugenddorfes Siloah bei den Akten der Zieglerschen Anstalten umfasste ca. 0,5 m. lfd. Akten und war eine größtenteils ungeordnet, lose Blattsammlung. Die Unterlagen wurden sortiert und thematisch sowie chronologisch geordnet. Neben Verwaltungs- und Bauakten enthält der Bestand auch einige Jahresberichte, den sogenannten Siloah-Kurrier. Die Berichte wurden im Bestand verzeichnet und belassen.
Die im Bestand vorhandenen Fotos werden aus konservatorischen Gründen im Fotoarchiv des Landeskirchlichen Archivs aufbewahrt und führen deshalb eine entsprechende Standortsignatur. Eine Filmrolle wird digitalisiert und an einem anderen Standort aufbewahrt.
Duplikate wurden kassiert. Eine Materialsammlung von Inga Bing-von Häfen für den Beitrag in der Veröffentlichung zu 100 Jahren Siloah [1] wurde vom Bestand getrennt und ihrer Handakte im Landeskirchlichen Archiv zugeführt.
Der verzeichnete Bestand hat 44 Verzeichnungseinheit und umfasst ca. 0,3 m. lfd. Akten.
Zum Kinder- und Jugenddorf Siloah findet sich auch noch bisher ungesichtetes Material im Bestand des Gustav-Adolf-Werks im Landeskirchlichen Archiv.
Der Bestand wurde im Dezember 2021 von Steffen Kaiser erschlossen.
[1] Siehe hierzu und weiterführend Inga Bing-von Häfen, „Ich weiß einen Ort, wo viele, viele Kinder wohnen“. 100 Jahre Geschichte: Die Entwicklung des Waisenhauses Siloah zum Kinder- und Jugenddorf, Siegburg [2010].
Einleitung: Die Siedlung Neu-Pasua wurde im 18. Jahrhundert von südwestdeutschen Auswanderern nahe Belgrad im heutigen Serbien gegründet. Die Siedler waren nach der Unterzeichnung des sogenannten Toleranzpatents durch Kaiser Joseph II. in die Donauländer gezogen, da nun auch Protestanten hier Aufnahme fanden. Angestoßen durch die kirchliche Gemeinde wurde in Neu-Pasua zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Waisenhaus gegründet, das den Namen Siloah erhielt. Finanziert wurde die Einrichtung durch einen Fonds. Sehr früh übernahm auch der Gustav-Adolf-Verein einen großen Teil der Kosten. Diese Verbindung bestand bis weit ins 20. Jahrhundert hinein. Trotz Rückschlägen, vor allem in Folge des Ersten Weltkriegs, blieb das Waisenhaus dauerhaft bestehen.[1]
Mit dem Vorrücken der Roten Armee auf dem Balkan mussten auch die Waisenkinder 1944 die Flucht antreten. In Bayern, am Rande des Fichtelgebirges, fanden sie eine erste provisorische Unterkunft. Als sich erkennen ließ, dass eine Rückkehr nach Neu-Pasua nicht möglich war, wurde 1950 der Evangelische Waisenhausverein Siloah e.V. in Bamberg neu gegründet. Ein Jahr später erfolgte der Ankauf und Umzug des Waisenhauses nach Wangen im Allgäu. Im neuen Haus in Eglofstal fanden nun hauptsächlich Umsiedlerkinder aus Jugoslawien eine Heimat. Aufgrund ihrer fehlenden Deutschkenntnisse wurde eine eigene Förderschule gegründet, das Schulhaus dafür 1955 eingeweiht. Daher wandelte sich die Einrichtung vom Waisenhaus zur Evangelischen Heimschule. Die Platzverhältnisse wurden für die wachsende Zahl an Kindern immer beengter, weshalb ein weiteres Gebäude in Wangen und eine provisorische Baracke in Isny im Allgäu dazu kamen. Die anhaltende Raumnot führte in den 1960er Jahren zum Bau eines Kinder- und Jugenddorfes in Isny, das 1968 bezogen werden konnte. 2009 fusionierte das Kinder- und Jugenddorf mit dem Martinshaus Kleintobel unter dem Dach der Zieglerschen Anstalten. Der Evangelische Waisenhausverein Siloah e.V. zog sich aus der Jugendhilfeeinrichtung zurück und wandelte sich zu einer Stiftung, mit dem Ziel, Kinder, Jugendliche und Familien zu unterstützen.
Der Bestand des Kinder- und Jugenddorfes Siloah bei den Akten der Zieglerschen Anstalten umfasste ca. 0,5 m. lfd. Akten und war eine größtenteils ungeordnet, lose Blattsammlung. Die Unterlagen wurden sortiert und thematisch sowie chronologisch geordnet. Neben Verwaltungs- und Bauakten enthält der Bestand auch einige Jahresberichte, den sogenannten Siloah-Kurrier. Die Berichte wurden im Bestand verzeichnet und belassen.
Die im Bestand vorhandenen Fotos werden aus konservatorischen Gründen im Fotoarchiv des Landeskirchlichen Archivs aufbewahrt und führen deshalb eine entsprechende Standortsignatur. Eine Filmrolle wird digitalisiert und an einem anderen Standort aufbewahrt.
Duplikate wurden kassiert. Eine Materialsammlung von Inga Bing-von Häfen für den Beitrag in der Veröffentlichung zu 100 Jahren Siloah [1] wurde vom Bestand getrennt und ihrer Handakte im Landeskirchlichen Archiv zugeführt.
Der verzeichnete Bestand hat 44 Verzeichnungseinheit und umfasst ca. 0,3 m. lfd. Akten.
Zum Kinder- und Jugenddorf Siloah findet sich auch noch bisher ungesichtetes Material im Bestand des Gustav-Adolf-Werks im Landeskirchlichen Archiv.
Der Bestand wurde im Dezember 2021 von Steffen Kaiser erschlossen.
[1] Siehe hierzu und weiterführend Inga Bing-von Häfen, ”Ich weiß einen Ort, wo viele, viele Kinder wohnen“. 100 Jahre Geschichte: Die Entwicklung des Waisenhauses Siloah zum Kinder- und Jugenddorf, Siegburg [2010].
Die Siedlung Neu-Pasua wurde im 18. Jahrhundert von südwestdeutschen Auswanderern nahe Belgrad im heutigen Serbien gegründet. Die Siedler waren nach der Unterzeichnung des sogenannten Toleranzpatents durch Kaiser Joseph II. in die Donauländer gezogen, da nun auch Protestanten hier Aufnahme fanden. Angestoßen durch die kirchliche Gemeinde wurde in Neu-Pasua zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Waisenhaus gegründet, das den Namen Siloah erhielt. Finanziert wurde die Einrichtung durch einen Fonds. Sehr früh übernahm auch der Gustav-Adolf-Verein einen großen Teil der Kosten. Diese Verbindung bestand bis weit ins 20. Jahrhundert hinein. Trotz Rückschlägen, vor allem in Folge des Ersten Weltkriegs, blieb das Waisenhaus dauerhaft bestehen.[1]
Mit dem Vorrücken der Roten Armee auf dem Balkan mussten auch die Waisenkinder 1944 die Flucht antreten. In Bayern, am Rande des Fichtelgebirges, fanden sie eine erste provisorische Unterkunft. Als sich erkennen ließ, dass eine Rückkehr nach Neu-Pasua nicht möglich war, wurde 1950 der Evangelische Waisenhausverein Siloah e.V. in Bamberg neu gegründet. Ein Jahr später erfolgte der Ankauf und Umzug des Waisenhauses nach Wangen im Allgäu. Im neuen Haus in Eglofstal fanden nun hauptsächlich Umsiedlerkinder aus Jugoslawien eine Heimat. Aufgrund ihrer fehlenden Deutschkenntnisse wurde eine eigene Förderschule gegründet, das Schulhaus dafür 1955 eingeweiht. Daher wandelte sich die Einrichtung vom Waisenhaus zur Evangelischen Heimschule. Die Platzverhältnisse wurden für die wachsende Zahl an Kindern immer beengter, weshalb ein weiteres Gebäude in Wangen und eine provisorische Baracke in Isny im Allgäu dazu kamen. Die anhaltende Raumnot führte in den 1960er Jahren zum Bau eines Kinder- und Jugenddorfes in Isny, das 1968 bezogen werden konnte. 2009 fusionierte das Kinder- und Jugenddorf mit dem Martinshaus Kleintobel unter dem Dach der Zieglerschen Anstalten. Der Evangelische Waisenhausverein Siloah e.V. zog sich aus der Jugendhilfeeinrichtung zurück und wandelte sich zu einer Stiftung, mit dem Ziel, Kinder, Jugendliche und Familien zu unterstützen.
Bestandsgeschichte
Der Bestand des Kinder- und Jugenddorfes Siloah bei den Akten der Zieglerschen Anstalten umfasste ca. 0,5 m. lfd. Akten und war eine größtenteils ungeordnet, lose Blattsammlung. Die Unterlagen wurden sortiert und thematisch sowie chronologisch geordnet. Neben Verwaltungs- und Bauakten enthält der Bestand auch einige Jahresberichte, den sogenannten Siloah-Kurrier. Die Berichte wurden im Bestand verzeichnet und belassen.
Die im Bestand vorhandenen Fotos werden aus konservatorischen Gründen im Fotoarchiv des Landeskirchlichen Archivs aufbewahrt und führen deshalb eine entsprechende Standortsignatur. Eine Filmrolle wird digitalisiert und an einem anderen Standort aufbewahrt.
Duplikate wurden kassiert. Eine Materialsammlung von Inga Bing-von Häfen für den Beitrag in der Veröffentlichung zu 100 Jahren Siloah [1] wurde vom Bestand getrennt und ihrer Handakte im Landeskirchlichen Archiv zugeführt.
Der verzeichnete Bestand hat 44 Verzeichnungseinheit und umfasst ca. 0,3 m. lfd. Akten.
Zum Kinder- und Jugenddorf Siloah findet sich auch noch bisher ungesichtetes Material im Bestand des Gustav-Adolf-Werks im Landeskirchlichen Archiv.
Der Bestand wurde im Dezember 2021 von Steffen Kaiser erschlossen.
[1] Siehe hierzu und weiterführend Inga Bing-von Häfen, „Ich weiß einen Ort, wo viele, viele Kinder wohnen“. 100 Jahre Geschichte: Die Entwicklung des Waisenhauses Siloah zum Kinder- und Jugenddorf, Siegburg [2010].
Einleitung: Die Siedlung Neu-Pasua wurde im 18. Jahrhundert von südwestdeutschen Auswanderern nahe Belgrad im heutigen Serbien gegründet. Die Siedler waren nach der Unterzeichnung des sogenannten Toleranzpatents durch Kaiser Joseph II. in die Donauländer gezogen, da nun auch Protestanten hier Aufnahme fanden. Angestoßen durch die kirchliche Gemeinde wurde in Neu-Pasua zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Waisenhaus gegründet, das den Namen Siloah erhielt. Finanziert wurde die Einrichtung durch einen Fonds. Sehr früh übernahm auch der Gustav-Adolf-Verein einen großen Teil der Kosten. Diese Verbindung bestand bis weit ins 20. Jahrhundert hinein. Trotz Rückschlägen, vor allem in Folge des Ersten Weltkriegs, blieb das Waisenhaus dauerhaft bestehen.[1]
Mit dem Vorrücken der Roten Armee auf dem Balkan mussten auch die Waisenkinder 1944 die Flucht antreten. In Bayern, am Rande des Fichtelgebirges, fanden sie eine erste provisorische Unterkunft. Als sich erkennen ließ, dass eine Rückkehr nach Neu-Pasua nicht möglich war, wurde 1950 der Evangelische Waisenhausverein Siloah e.V. in Bamberg neu gegründet. Ein Jahr später erfolgte der Ankauf und Umzug des Waisenhauses nach Wangen im Allgäu. Im neuen Haus in Eglofstal fanden nun hauptsächlich Umsiedlerkinder aus Jugoslawien eine Heimat. Aufgrund ihrer fehlenden Deutschkenntnisse wurde eine eigene Förderschule gegründet, das Schulhaus dafür 1955 eingeweiht. Daher wandelte sich die Einrichtung vom Waisenhaus zur Evangelischen Heimschule. Die Platzverhältnisse wurden für die wachsende Zahl an Kindern immer beengter, weshalb ein weiteres Gebäude in Wangen und eine provisorische Baracke in Isny im Allgäu dazu kamen. Die anhaltende Raumnot führte in den 1960er Jahren zum Bau eines Kinder- und Jugenddorfes in Isny, das 1968 bezogen werden konnte. 2009 fusionierte das Kinder- und Jugenddorf mit dem Martinshaus Kleintobel unter dem Dach der Zieglerschen Anstalten. Der Evangelische Waisenhausverein Siloah e.V. zog sich aus der Jugendhilfeeinrichtung zurück und wandelte sich zu einer Stiftung, mit dem Ziel, Kinder, Jugendliche und Familien zu unterstützen.
Der Bestand des Kinder- und Jugenddorfes Siloah bei den Akten der Zieglerschen Anstalten umfasste ca. 0,5 m. lfd. Akten und war eine größtenteils ungeordnet, lose Blattsammlung. Die Unterlagen wurden sortiert und thematisch sowie chronologisch geordnet. Neben Verwaltungs- und Bauakten enthält der Bestand auch einige Jahresberichte, den sogenannten Siloah-Kurrier. Die Berichte wurden im Bestand verzeichnet und belassen.
Die im Bestand vorhandenen Fotos werden aus konservatorischen Gründen im Fotoarchiv des Landeskirchlichen Archivs aufbewahrt und führen deshalb eine entsprechende Standortsignatur. Eine Filmrolle wird digitalisiert und an einem anderen Standort aufbewahrt.
Duplikate wurden kassiert. Eine Materialsammlung von Inga Bing-von Häfen für den Beitrag in der Veröffentlichung zu 100 Jahren Siloah [1] wurde vom Bestand getrennt und ihrer Handakte im Landeskirchlichen Archiv zugeführt.
Der verzeichnete Bestand hat 44 Verzeichnungseinheit und umfasst ca. 0,3 m. lfd. Akten.
Zum Kinder- und Jugenddorf Siloah findet sich auch noch bisher ungesichtetes Material im Bestand des Gustav-Adolf-Werks im Landeskirchlichen Archiv.
Der Bestand wurde im Dezember 2021 von Steffen Kaiser erschlossen.
[1] Siehe hierzu und weiterführend Inga Bing-von Häfen, ”Ich weiß einen Ort, wo viele, viele Kinder wohnen“. 100 Jahre Geschichte: Die Entwicklung des Waisenhauses Siloah zum Kinder- und Jugenddorf, Siegburg [2010].
0,3 lfd. m
Bestand
Isny im Allgäu
Evangelisches Kinder- und Jugenddorf Siloah (Isny im Allgäu)
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
11.08.2025, 11:05 AM CEST