Hans Kraft d.Ä. zu Hagnau quittiert Johann [II.] Blarer, Abt zu Weingarten, den Empfang von 340 lb h, mit denen er eine Laienpfründe ("layherren pfrund und lipding") im Kloster für sich, Ehefrau Verena und die Kinder Ursula und Simon gekauft hat. Das Geld stammt aus dem Verkauf seines Lehens genannt Aindürners Lehen. Zu diesem Gut gehört ein Garten ob dem Horn genannt Stainacker, ein Ewigzins von 7 Eimer Wein aus dem Garten "ob dem Laym", 2 Eimer Wein aus dem Garten bei des Nieren Garten, eine dabei gelegene Wiese samt einem Acker dabei, 2 lb d Zins aus dem vom Krettler und Konrad Karrer bewirtschafteten Neusatz zu Hagnau unter Bol, angrenzend an den Hufnagel, 5 ß 4 d Zins aus dem Haus des Schmieds, 1 Eimer Wein Zins aus der Hofstatt beim Haus des Ausstellers, ein Zins von 3 ß 4 d aus dem Haus der Fraiserin. Das genannte Gut war belastet mit einem Zins für das Kloster Weingarten von 3 Viertel Kernen Lindauer Maßes und 4 ß d. Darüber hinaus verkauft der Aussteller dem Kloster noch besonders 3 Juchart Acker zu Hagnau hinter Low für 12 lb d, welcher Kaufpreis ebenfalls zum Erwerb der Pfründe verwandt wird.