Protokollbuch über Vorträge und Befehle des Hauptzeughauses mit Zusammenfassungen eingegangener Meldungen und daraufhin erteilter Befehle
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11269 Hauptzeughaus, Nr. Loc. 14584/04 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: Rep. H, Loc. 66, No. 1; III.
11269 Hauptzeughaus
11269 Hauptzeughaus >> 01. Organisation, Gesetzgebung, Personal >> 01.02. Mandate, Befehle, Rapports, Korrespondenz >> 01.02.02. Befehle, Anordnungen
1791 - 1795
Enthält u. a.: Holzdeputate, Kleidergelder und Brotzuschüsse für Soldaten.- Anstellung eines Kassenschreibers.- Reparatur von Rüstungen, u. a. durch den Schwertfeger Eichler aus Dresden.- Einkauf und Lieferung von Material und Waffen, u. a. durch den Salpeterfabrikanten Schierhoff, den Kammerkommissar Stephan, den Schwefellieferanten Christian Traugott Weickerdt aus Johanngeorgenstadt, den Klingenfabrikanten Johann Ehrhardt Kummer und den Feilenfabrikanten Johann Wolfgang Kummer aus Suhl, den Plattner Unger, den Schwertfeger Eichler und den Kaufmann Schedlich aus Dresden, den Kaufmann Schkade aus Breslau, den Konferenzminister Graf von Einsiedel, den Gewehrlieferanten Johann Matthäus Anschüz und Heinrich Anschüz aus Suhl, den Kaufmann Lange aus Dresden, den Kaufmann und Pulvermühlenbesitzer Johann Carl Keuber aus Freiberg, den Tuchfabrikanten George Muller aus Waldheim sowie den Leinwandfabrikanten Christian Gottlob Wirth aus Großhartmannsdorf.- Erwerb und Versorgung sowie Verkauf von Armeepferden.- Lohnzahlungen.- Regelung des Nachlasses des Generalmajors und Oberzeugmeisters Haussmann.- Neubesetzung von Dienststellen.- Baumaßnahmen an der Pulvermühle, der Oberzeugschreiberei, an Handwerksgebäuden, am Kornhaus, am Brunnen der Torgauer Pulvermühle, an einer Brücke über die Weißeritz bei der Pulvermühle, am Hauptzeughaus sowie am Wittenberger Pulvermagazin, dem dortigen Wachhaus und der Pulvermühle in Schleusingen.- Festlegung von Preisen für den Einkauf von Waffen und Material.- Einquartierung und Abkommandierung von Soldaten.- Transport von Holz aus dem Amt Liebenwerda zur Pulverherstellung.- Einreichung von Rechnungen, u.a durch den Oberzeugschreiber Hann.- Ausrüstung von Soldaten mit neuen Gewehren und Munition.- Verlegung von Soldaten zur Wahl von Kaiser Franz II. nach Frankfurt am Main.- Rüstungen für den Einsatz eines Reichskontingentes am Rhein [Erster Koalitionskrieg].- Bau einer Schiffbrücke bei Köttlitz.- Reise des Sohnes des Stückgießers Weinhold nach Wien, Berlin, Holland und England und Erteilung von Reisepässen.- Verlegung von Artillerie, Munition und weiterer Ausrüstung zum Reichskontingent nach Frankfurt am Main und Mainz.- Auslagerung der Hauptzeughauskasse im Haus des Kaufmanns Strubel in der Pirnaischen Straße wegen Baufälligkeit der Oberzeugschreiberei.- Einweisung mehrerer, teilweise verwaister, Soldatensöhne in das Soldatenknabeninstitut in Annaberg.- Explosion einer Bombe im Hauptzeughaus und Untersuchung des Falles, ein ähnlicher Fall auch in der Gegend um Freiberg.- Eintreffen erbeuteten französischen Kriegsgeräts in Dresden.- Einbruch in einen Schatzwagen im Zeughaus.- Verkauf von Kriegsmaterial, u. a. an eine spanische Gesandtschaft und den Eisenhändler Herold.- Pläne zur Freisprengung der vereisten Elbe.- Abhaltung eines Exerzierlagers bei Mühlberg.- Entlassung von Invaliden.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:32 MEZ
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