Der Ulmer Bürger Gallus Freitag verkauft dem Ulmer Ratsherren und Bürger Sebald Ehinger einen jährlichen Zins von 10 Gulden, den Gulden zu 16 Batzen gerechnet. Dieser Zins gefällt von Haus, Hofstatt, Höflein und Stallung in Ulm am Scheffelmarkt [der Bereich, wo heute der Münsterplatz in die Neue Straße übergeht] zwischen den Häusern des Lazarus Hofflich und des Johann Adelhart, die er dem Käufer als Pfand für die fristgerechte Entrichtung des Zinses eingesetzt hat. Davon gefallen außerdem jährlich dem Sammlungskloster ("in die Samblung") in Ulm [abgegangen, Bereich Frauenstraße 22-26] 16 Würzburger Pfennige, dem Klarissenkloster Söflingen [Stadt Ulm] 1 Pfund und dem Rat der Stadt Ulm 1 Gulden. Dafür hat er von dem Käufer 200 Gulden erhalten. Der Verkäufer behält sich das Recht zur Ablösung des Zinses vor.