Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit den Bürgermeistern (Georg Herwart, Simprecht Hoser und Wolfgang Rehlinger) und Baumeistern als verordneten Kriegs- und geheimen Räten (auch mit dem Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm, Jakob Sturm, dem Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen und Sebastian Schertlin)
Vollständigen Titel anzeigen
3, 1431
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.5 Stadt Augsburg
1538, 1539
Enthält: 1538 Januar, Februar. Stellung Augsburgs und Ulms zu den Ständen des ehemaligen Schwäbischen Bundes. Beschickung des Schmalkaldischen Bundestages zu Braunschweig. Siehe Nr. 2978, Nr. 3073
Enthält: April, Mai. Anschläge Dr. Helds gegen die Evangelischen. Zusammenkunft der bayerischen Hauptleute, Konrads v. Bemmelberg und der Hauptleute des Erzbischofs von Salzburg in Landshut. Tag zu Speyer. Gefahrdrohende Rüstungen gegen Augsburg (dessen Befestigung) und den Schmalkaldischen Bund. Gegenrüstungen durch Schertlin. Gesandtschaft Augsburgs, Ulms und Straßburgs an Bern, Zürich und Basel wegen Unterstützung mit Kriegsvolk. Anzug der Türken. Friede zwischen Frankreich und dem Kaiser. Reichskammergerichtsmandat wegen des Regensburger Reichsabschiedes, daß keiner den andern des Glaubens halber überziehen solle. Zug der Kriegsknechte über den Rhein. Kriegsbereitschaft der oberländischen Städte. Siehe auch Nr. 493. Post zwischen Hessen und Württemberg. Rüstungen Bayerns. Abreise des Kaisers aus Spanien. Beschaffung von Salpeter. Türkenhilfe. (Mai 19 siehe Abt. Ulm.) Erlegung des im Koburger Abschiede festgesetzten Beitrages für Beschaffung von Geschütz und Munition durch Augsburg. Bezahlung der kleinen Anlage Augsburgs an Schertlin. (Mai 28 Siehe Nr. 2916.) Zeitungsnachrichten vom Kaiser, Papst, König von Frankreich, aus den Niederlanden und aus Venedig
Enthält: Juni. Gesandtschaft der Schmalkaldischen Bundesverwandten an den Kaiser. Waffenstillstand zwischen dem Kaiser und Frankreich. Verwendung der von Bayern angeworbenen Truppen gegen die Türken. Bewilligung eines Fähnleins Knechte für den Kaiser gegen die Türken durch Nürnberg. Kundschaften über die Musterungen in München, Salzburg und Halle. Zusammenkunft katholischer Stände in Nürnberg. Rückkehr des Kaisers nach Spanien. Gespräch eines unbekannten Adligen über die kriegerischen Absichten des Herzogs Wilhelm von Bayern gegen Württemberg und des Grafen Heinrich von Nassau gegen Hessen. Siehe Abt. Ulm.
Enthält: Oktober, November. Siehe Nr. 2916. - Geheime Verhandlungen zwischen den Herzögen Heinrich und Erich von Braunschweig. Kundschaft über die Praktiken der Kaiserlichen. Nachrichten vom Kaiser aus Spanien: Bestätigung des Nürnberger Bündnisses, Absicht, im Frühjahr nach den Niederlanden zu kommen und gegen die Türken zu ziehen. Augsburgs Befürwortung einer Zusammenkunft der Kriegsräte. Aufnahme von Schwäbisch-Hall und Heilbronn in den Schmalkaldischen Bund. Türkenkrieg. Herstellung von Pulver für den Kaiser in Nürnberg. Herzog Christophs von Württemberg Reise aus Frankreich nach München. Vermittlung des Landgrafen in den Irrungen zwischen dem Markgrafen Georg von Brandenburg und der Stadt Nürnberg. Anwerbung von 'Provisionern' und Büchsenmeistern durch Bayern. Siehe Abt. Württemberg
Enthält: Dezember. Gefahr der heimlichen Rüstungen der Kaiserlichen. Vorgehen des Reichskammergerichts gegen Straßburg und Ulm. Friedensverhandlungen des Kaisers mit den Türken und dem König von Frankreich. Dr. Konrad Hel in Wien beim Römischen König wegen Aussöhnung des Hans Thoma v. Rosenberg mit den oberländischen Städten. Gefangennahme des Gabriel von Salamankas, Grafen von Ortenburg. - Siehe auch Nr. 176
Enthält: Undatiert. Mitteilung von Äußerungen Herzog Heinrichs d.J. von Braunschweig beim Bürgermeister von Hildesheim, daß der Kaiser mit Frankreich Frieden schließen und dann die Evangelischen überziehen werde, an Augsburg und Jakob Sturm
Enthält: 1539 Januar, Februar. Rüstungen im Oberland unter den Oberhauptleuten Graf Friedrich von Fürstenberg, Wolfgang von Castell und Eck von Reischach. Mitteilung darüber an den Kurfürsten von Sachsen und Schertlin. Besuch des nach Frankfurt ausgeschriebenen Bundestages. Gefangennahme des braunschweigischen Sekretärs Stephan Schmidt. Türkenkrieg. Versammlung des Nürnberger Gegenbundes in Nürnberg
Enthält: Februar - Mai. Siehe Nr. 512
Enthält: Mai. Eilige Abreise einiger Gesandten vom Frankfurter Bundestag. Auslagen Augsburgs für den Schmalkaldischen Bund. Schreiben Bernhards v. Mila wegen beurlaubter Knechte. Niederwerfung des Rittmeisters Alhard v. Hörde durch Georg v. Ravensburg. Wormser Tag. Unruhen, die sich gegen England oder Bremen richten. Siehe Nr. 2978
Enthält: Juni, Juli. Werbung des Augsburger Kanzleischreibers Wolf Hebenstreit beim Landgrafen: Umtriebe, Herzog Ulrich zu entsetzen
Enthält: geheime Verhandlungen kaiserlicher, päpstlicher und französischer Gesandten mit den Herzögen von Bayern in München
Enthält: Ausscheiden des Ulmer Sekretärs Sebastian Aitinger aus dem Amt wegen seiner Streitigkeiten mit der Stadt. Nachrichten von Herzog Heinrich von Sachsen und der Königin Maria. Ankunft des Bischofs von Lund und des Herzogs Heinrich von Braunschweig beim Kaiser in Spanien. Einwilligung des Kaisers in die Heirat der Herzogin von Mailand mit dem Herzog von Jülich-Cleve. Waffenstillstand des Kaisers, des Papsts, des Königs von Frankreich und Venedigs mit den Türken. Tod des zu den Türken geschickten venetianischen Gesandten, Rüstungen der Venetianer. Zug des Markgrafen Hans Albrecht durch Augsburg nach Eichstädt. Pfalzgraf Friedrich Gubernator in den Niederlanden. Rückkehr Wolfgang Rehlingers aus Italien. Zeitung vom Türkenkrieg. Siehe Nr. 2978
Enthält: Juli. Siehe Nr. 3074. und Nr. 2917. - Verschiebung des auf den 1. August nach Nürnberg ausgeschriebenen Tages. Beratungen von Gesandten der kaiserlichen Partei in München. Auslagen Augsburgs für den Schmalkaldischen Bund
Enthält: August. Krankheit des Landrafen. Dr. Gereon Sailer bei ihm. Aufenthalt des Arztes M. Ludwig Blankenheim in Marburg. Befestigungsbauten in Augsburg. Schriftwechsel zwischen dem Landgrafen und dem Herzog Wilhelm von Bayern wegen eines Vergleichs zwischen Bayern und Württemberg. Türkenkrieg. Praktizieren der Herzöge von Bayern beim Papst um das Erzstift Salzburg. Rüstungen des katholischen Gegenbundes. Verhandlungen Dr. Helds mit dem König Johann von Ungarn. Zeitungen aus Venedig. Werbung Johann Ferenbergers im Auftrage des Königs beim Landgrafen wegen des nach Nürnberg ausgeschriebenen Tages. Eroberung von Castelnuovo. Teuerung in Italien. Verzögerung der Ankunft des Kaisers daselbst. Zeitungen aus Gent. Siehe Nr. 3074
Enthält: September. Geistliche Zensur in Augsburg. Dr. Gereon Sailers Aufenthalt beim Landgrafen
Enthält: Oktober. Verwendung Philipps für den hessischen Schutzverwandten und Augsburger Bürger Augustin Ainkhurn in dessen Streitigkeiten mit der Stadt Nördlingen. - Siehe Nr. 3074
Enthält: November. Siehe Nr. 2583. - Werbung des Grafen Philipp von Solms im Namen des Landgrafen beim Herzog Wilhelm von Bayern. Bevorstehende Rückkehr des Kaisers aus Spanien und Reiteranwerbungen in Albanien. Beschickung des Arnstädter Bundestages durch Augsburg. Ankunft des Bischofs von Lund in den Niederlanden. Gesandtschaften Venedigs an den Kaiser und die Türken. Vollmacht für die nach Arnstadt gehenden Augsburger Gesandten wegen der geplanten Gesandtschaft des Schmalkaldischen Bundes nach England und der Reichskammergerichtsprozesse (Minden). Längerer Aufenthalt Dr. Gereon Sailers beim Landgrafen. Gerücht von der Ankunft des Kaisers in den Niederlanden und dessen Friedensschluß mit Frankreich. Angriff der Türken auf Weißenburg. Augsburgs Bitte um Zusendung des hessischen Festungsbaumeisters Heinz v. Lüder. Irrungen der Stadt Augsburg mit dem Kloster St. Ulrich und Afra wegen der Untertanen zu Hausstetten
Enthält: Dezember. Antwort Augsburgs auf Sailers Werbung: Feindliche Gesinnung des Kaisers, Notwendigkeit eines Reichstages, Irrungen zwischen Markgraf Georg und Nürnberg, Friede Augsburgs mit seinen Nachbarn, Festungsbauten, Gesandtschaft nach England, Friede mit Herzog Heinrich von Braunschweig, Oberhauptmannschaft, Beziehungen Nikolaus Müllers zu Herzog Heinrich, Augsburger Pfaffen in Dillingen. Anleihe Philipps bei Herbrot
Enthält: April, Mai. Anschläge Dr. Helds gegen die Evangelischen. Zusammenkunft der bayerischen Hauptleute, Konrads v. Bemmelberg und der Hauptleute des Erzbischofs von Salzburg in Landshut. Tag zu Speyer. Gefahrdrohende Rüstungen gegen Augsburg (dessen Befestigung) und den Schmalkaldischen Bund. Gegenrüstungen durch Schertlin. Gesandtschaft Augsburgs, Ulms und Straßburgs an Bern, Zürich und Basel wegen Unterstützung mit Kriegsvolk. Anzug der Türken. Friede zwischen Frankreich und dem Kaiser. Reichskammergerichtsmandat wegen des Regensburger Reichsabschiedes, daß keiner den andern des Glaubens halber überziehen solle. Zug der Kriegsknechte über den Rhein. Kriegsbereitschaft der oberländischen Städte. Siehe auch Nr. 493. Post zwischen Hessen und Württemberg. Rüstungen Bayerns. Abreise des Kaisers aus Spanien. Beschaffung von Salpeter. Türkenhilfe. (Mai 19 siehe Abt. Ulm.) Erlegung des im Koburger Abschiede festgesetzten Beitrages für Beschaffung von Geschütz und Munition durch Augsburg. Bezahlung der kleinen Anlage Augsburgs an Schertlin. (Mai 28 Siehe Nr. 2916.) Zeitungsnachrichten vom Kaiser, Papst, König von Frankreich, aus den Niederlanden und aus Venedig
Enthält: Juni. Gesandtschaft der Schmalkaldischen Bundesverwandten an den Kaiser. Waffenstillstand zwischen dem Kaiser und Frankreich. Verwendung der von Bayern angeworbenen Truppen gegen die Türken. Bewilligung eines Fähnleins Knechte für den Kaiser gegen die Türken durch Nürnberg. Kundschaften über die Musterungen in München, Salzburg und Halle. Zusammenkunft katholischer Stände in Nürnberg. Rückkehr des Kaisers nach Spanien. Gespräch eines unbekannten Adligen über die kriegerischen Absichten des Herzogs Wilhelm von Bayern gegen Württemberg und des Grafen Heinrich von Nassau gegen Hessen. Siehe Abt. Ulm.
Enthält: Oktober, November. Siehe Nr. 2916. - Geheime Verhandlungen zwischen den Herzögen Heinrich und Erich von Braunschweig. Kundschaft über die Praktiken der Kaiserlichen. Nachrichten vom Kaiser aus Spanien: Bestätigung des Nürnberger Bündnisses, Absicht, im Frühjahr nach den Niederlanden zu kommen und gegen die Türken zu ziehen. Augsburgs Befürwortung einer Zusammenkunft der Kriegsräte. Aufnahme von Schwäbisch-Hall und Heilbronn in den Schmalkaldischen Bund. Türkenkrieg. Herstellung von Pulver für den Kaiser in Nürnberg. Herzog Christophs von Württemberg Reise aus Frankreich nach München. Vermittlung des Landgrafen in den Irrungen zwischen dem Markgrafen Georg von Brandenburg und der Stadt Nürnberg. Anwerbung von 'Provisionern' und Büchsenmeistern durch Bayern. Siehe Abt. Württemberg
Enthält: Dezember. Gefahr der heimlichen Rüstungen der Kaiserlichen. Vorgehen des Reichskammergerichts gegen Straßburg und Ulm. Friedensverhandlungen des Kaisers mit den Türken und dem König von Frankreich. Dr. Konrad Hel in Wien beim Römischen König wegen Aussöhnung des Hans Thoma v. Rosenberg mit den oberländischen Städten. Gefangennahme des Gabriel von Salamankas, Grafen von Ortenburg. - Siehe auch Nr. 176
Enthält: Undatiert. Mitteilung von Äußerungen Herzog Heinrichs d.J. von Braunschweig beim Bürgermeister von Hildesheim, daß der Kaiser mit Frankreich Frieden schließen und dann die Evangelischen überziehen werde, an Augsburg und Jakob Sturm
Enthält: 1539 Januar, Februar. Rüstungen im Oberland unter den Oberhauptleuten Graf Friedrich von Fürstenberg, Wolfgang von Castell und Eck von Reischach. Mitteilung darüber an den Kurfürsten von Sachsen und Schertlin. Besuch des nach Frankfurt ausgeschriebenen Bundestages. Gefangennahme des braunschweigischen Sekretärs Stephan Schmidt. Türkenkrieg. Versammlung des Nürnberger Gegenbundes in Nürnberg
Enthält: Februar - Mai. Siehe Nr. 512
Enthält: Mai. Eilige Abreise einiger Gesandten vom Frankfurter Bundestag. Auslagen Augsburgs für den Schmalkaldischen Bund. Schreiben Bernhards v. Mila wegen beurlaubter Knechte. Niederwerfung des Rittmeisters Alhard v. Hörde durch Georg v. Ravensburg. Wormser Tag. Unruhen, die sich gegen England oder Bremen richten. Siehe Nr. 2978
Enthält: Juni, Juli. Werbung des Augsburger Kanzleischreibers Wolf Hebenstreit beim Landgrafen: Umtriebe, Herzog Ulrich zu entsetzen
Enthält: geheime Verhandlungen kaiserlicher, päpstlicher und französischer Gesandten mit den Herzögen von Bayern in München
Enthält: Ausscheiden des Ulmer Sekretärs Sebastian Aitinger aus dem Amt wegen seiner Streitigkeiten mit der Stadt. Nachrichten von Herzog Heinrich von Sachsen und der Königin Maria. Ankunft des Bischofs von Lund und des Herzogs Heinrich von Braunschweig beim Kaiser in Spanien. Einwilligung des Kaisers in die Heirat der Herzogin von Mailand mit dem Herzog von Jülich-Cleve. Waffenstillstand des Kaisers, des Papsts, des Königs von Frankreich und Venedigs mit den Türken. Tod des zu den Türken geschickten venetianischen Gesandten, Rüstungen der Venetianer. Zug des Markgrafen Hans Albrecht durch Augsburg nach Eichstädt. Pfalzgraf Friedrich Gubernator in den Niederlanden. Rückkehr Wolfgang Rehlingers aus Italien. Zeitung vom Türkenkrieg. Siehe Nr. 2978
Enthält: Juli. Siehe Nr. 3074. und Nr. 2917. - Verschiebung des auf den 1. August nach Nürnberg ausgeschriebenen Tages. Beratungen von Gesandten der kaiserlichen Partei in München. Auslagen Augsburgs für den Schmalkaldischen Bund
Enthält: August. Krankheit des Landrafen. Dr. Gereon Sailer bei ihm. Aufenthalt des Arztes M. Ludwig Blankenheim in Marburg. Befestigungsbauten in Augsburg. Schriftwechsel zwischen dem Landgrafen und dem Herzog Wilhelm von Bayern wegen eines Vergleichs zwischen Bayern und Württemberg. Türkenkrieg. Praktizieren der Herzöge von Bayern beim Papst um das Erzstift Salzburg. Rüstungen des katholischen Gegenbundes. Verhandlungen Dr. Helds mit dem König Johann von Ungarn. Zeitungen aus Venedig. Werbung Johann Ferenbergers im Auftrage des Königs beim Landgrafen wegen des nach Nürnberg ausgeschriebenen Tages. Eroberung von Castelnuovo. Teuerung in Italien. Verzögerung der Ankunft des Kaisers daselbst. Zeitungen aus Gent. Siehe Nr. 3074
Enthält: September. Geistliche Zensur in Augsburg. Dr. Gereon Sailers Aufenthalt beim Landgrafen
Enthält: Oktober. Verwendung Philipps für den hessischen Schutzverwandten und Augsburger Bürger Augustin Ainkhurn in dessen Streitigkeiten mit der Stadt Nördlingen. - Siehe Nr. 3074
Enthält: November. Siehe Nr. 2583. - Werbung des Grafen Philipp von Solms im Namen des Landgrafen beim Herzog Wilhelm von Bayern. Bevorstehende Rückkehr des Kaisers aus Spanien und Reiteranwerbungen in Albanien. Beschickung des Arnstädter Bundestages durch Augsburg. Ankunft des Bischofs von Lund in den Niederlanden. Gesandtschaften Venedigs an den Kaiser und die Türken. Vollmacht für die nach Arnstadt gehenden Augsburger Gesandten wegen der geplanten Gesandtschaft des Schmalkaldischen Bundes nach England und der Reichskammergerichtsprozesse (Minden). Längerer Aufenthalt Dr. Gereon Sailers beim Landgrafen. Gerücht von der Ankunft des Kaisers in den Niederlanden und dessen Friedensschluß mit Frankreich. Angriff der Türken auf Weißenburg. Augsburgs Bitte um Zusendung des hessischen Festungsbaumeisters Heinz v. Lüder. Irrungen der Stadt Augsburg mit dem Kloster St. Ulrich und Afra wegen der Untertanen zu Hausstetten
Enthält: Dezember. Antwort Augsburgs auf Sailers Werbung: Feindliche Gesinnung des Kaisers, Notwendigkeit eines Reichstages, Irrungen zwischen Markgraf Georg und Nürnberg, Friede Augsburgs mit seinen Nachbarn, Festungsbauten, Gesandtschaft nach England, Friede mit Herzog Heinrich von Braunschweig, Oberhauptmannschaft, Beziehungen Nikolaus Müllers zu Herzog Heinrich, Augsburger Pfaffen in Dillingen. Anleihe Philipps bei Herbrot
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- Akten bis 1867 (Tektonik)
- Hessen und Hessen-Kassel (Tektonik)
- Zentralregierung und Hofverwaltung (Tektonik)
- Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen (Tektonik)
- Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen (Bestand)
- 3 Staatenabteilungen (Gliederung)
- 3.5 Stadt Augsburg (Gliederung)