Herman Spegel tom Desemberge, Amtmann zum Schonenberge, und seine Söhne Schonenbergh und Herman, Knappen, verkaufen mit Zustimmung des Landgrafen Ludwig von Hessen als Lehnsherrn Olrich Rusßen d. J., des verstorbenen Hermans Sohn, gewesenen Bürgers zu Warburg, aus ihrem halben Zehnten zu Roßebecke eine Jahresrente von acht Malter Korn für hundert Rhein. Gulden. Weitere acht Malter Korn stehen dem Henrich Rusßen, Vetter des Olrich, zu. des middeweckens na sunte Lucien daghe der hilghen juncfrauwen
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Herman Spegel tom Desemberge, Amtmann zum Schonenberge, und seine Söhne Schonenbergh und Herman, Knappen, verkaufen mit Zustimmung des Landgrafen Ludwig von Hessen als Lehnsherrn Olrich Rusßen d. J., des verstorbenen Hermans Sohn, gewesenen Bürgers zu Warburg, aus ihrem halben Zehnten zu Roßebecke eine Jahresrente von acht Malter Korn für hundert Rhein. Gulden. Weitere acht Malter Korn stehen dem Henrich Rusßen, Vetter des Olrich, zu. des middeweckens na sunte Lucien daghe der hilghen juncfrauwen
U 202u, 122 - a
U 202u Gesamtarchiv von Spiegel (Dep.) - Urkunden
Gesamtarchiv von Spiegel (Dep.) - Urkunden >> 1. Urkunden
1450 Dezember 16
Vermerke: Or. (Pergament), das Siegel des Landgrafen ist beschädigt, das zweite Siegel nur als Rest erhalten
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:49 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen (Tektonik)
- 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) (Tektonik)
- 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe (Tektonik)
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- Gesamtarchiv von Spiegel (Dep.) / Urkunden (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)