Johann von Schmidtburg (Schmidberg) [= Braun von Schmidtburg?] reversiert gegenüber Kurfürst Philipp von der Pfalz, der ihn zu Diensten bestallt hat. Johann verpflichtet sich, in den Geschäften des Pfalzgrafen auf Erfordernis gegen jedermann zu dienen und mit Habe, Knechten und Pferden, wie sie jederzeit gerüstet sind, unentgeltlich (un sold) aufzuwarten. Auf Ansinnen soll er, außer bei Leibsschwäche, in eigener Person zum Dienst erscheinen und dem Pfalzgrafen oder seinen Hauptleuten Folge leisten. Im Dienst sollen er und seine Knechte und Pferde vom Hof Futter, Mahl, Nägel und Eisen erhalten. Johann hat Treue, Huld und pflichtgemäßen Dienst gelobt. Sein Dienst soll für zwei Jahre ab dem nächsten Tag der Heiligen Maria Magdalena [22.07.1486] währen. Der Aussteller bittet, "uss gebrech mins eygen ingesigels", den Lukas Rebhuhn (Lux Rephun) genannt Rechenberger um Besiegelung.