Feldmann; Warendorf (Bestand)
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N 056 N 056 Feldmann; Warendorf
Kreisarchiv Warendorf (Archivtektonik)
1709-1915
Form und Inhalt: Vorwort
KAW, N 56 Feldmann
1. Bestandsgeschichte
Am 30. Januar 1709 kauften Johannes Tomfyel und Anna Maria Neuhaus ein Haus an der Oststraße in Warendorf von Hermann Grachtsepf und dessen Frau Margaretha Elisabeth Ahrenbecke. Das Haus wurde später von Dietrich Anton Roth und seiner Schwester Maria Elisabeth Roth an den Bäcker Gerhardt Heinrich Hunkemöller, der das Haus später an Anna Gertrudis Rolf, Tochter von Joan Bernard Eickhoff und deren Ehemann Arnold Heinrich Funcke übertrug, weiterverkauft (Nr. 1)
Aus der Ehe zwischen Gertrud Rolf und Arnold Funcke sind vier Kinder bekannt: Anna Gertrud (verheiratet mit dem Wirtschafter Evel), Catharina Agnes, Jobst Heinrich und Hermann Joseph. Nach dem Tod ihres Mannes heiratete Gertrud Rolf in zweiter Ehe Bernhard Heinrich Rehorst. Nachdem Gertrud Rolf 1796 verstarb, heiratete Bernhard Heinrich Rehorst 1797 Anna Maria Brockmann genannt Richter. Diese war die Tochter von Peter Brockmann und Elisabeth Hartmann aus Harsewinkel und erhielt am 8. März 1797 ihren Freibrief durch den Abt von Marienfeld. Mit Bernhard Heinrich Rehorst bekam Anna Maria eine Tochter namens Maria Elisabeth (Nr. 3, Nr. 5).
Nach dem Tod von Bernhard Heinrich Rehorst 1809 heiratete die verwitwete Anna Maria Brockmann "Richter" Gerhard Anton Feldmann aus Warendorf. Der noch minderjährigen Maria Elisabeth Rehorst wurde 1816 vertraglich das Erbe ihres Vaters zugesichert (Nr. 5).
Gerhard Anton Feldmann war der zweitälteste Sohn von Elisabeth Catharina Feldmann (geb. Bühlmeyer) und Franz Arnold Feldmann. Er hatte fünf Geschwister: Johann Hermann, Anna Catharina (später Schwarze), Maria Elisabeth (später Cramer), Joseph und Maria Anna. Aus der Ehe Anton Feldmanns mit Anna Maria Richter sind zwei Kinder bekannt: Catharina und Joseph Feldmann. Catharina heiratete den Wirtschafter Theodor Anton Koch aus Harsewinkel. Ihrem Bruder wurden im April 1836 durch den Vater alle Immobilien übertragen, während Catharina Feldmann mit 1000 Reichstalern abgefunden wurde (Nr. 7).
Joseph Feldmann (gest. 3. November 1896) heiratete später Elisabeth Rive (gest. 26. April 1900) aus Warendorf mit der er fünf Kinder bekam: Anton, Agatha (später Ehefrau von Heinrich Hansen), Franz, Joseph und Johan. Wie aus dem Testament der Eltern vom 31. März 1882 hervorgeht, wanderte der Sohn Anton um 1862 nach Nordamerika aus. Johann Feldmann heiratete später Theresia Stadtmann (Nr. 8, Nr. 11).
Joseph Feldmann besaß in der Bauerschaft Vohren eigene Ländereien und war Bäckermeister.
2. Bearbeitung des Bestandes
Die Unterlagen wurden durch Wilhelm Wieseler aus Warendorf abgegeben. Der Bestand umfasst 13 Einheiten in einem Archivkarton und wurde im Mai 2018 verzeichnet. Wegen der kleinen Größe des Bestandes wurde keine Klassifikation angelegt. Der Bestand umfasst hauptsächlich Kauf- und Erbschaftsverträge der Familien Feldmann, Rehorst und Funcke aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Neben den Kaufverträgen des Warendorfer Wohnhauses an der Oststraße von 1709 umfasst der Bestand noch diverse Inventarlisten des verstorbenen Bernhard Heinrich Rehorst und einige Testamente der Familienmitglieder.
3. Benutzungshinweise
Der Bestand ist folgendermaßen zu zitieren:
KAW, N 56, Feldmann, Nr. [ ]
KAW, N 56 Feldmann
1. Bestandsgeschichte
Am 30. Januar 1709 kauften Johannes Tomfyel und Anna Maria Neuhaus ein Haus an der Oststraße in Warendorf von Hermann Grachtsepf und dessen Frau Margaretha Elisabeth Ahrenbecke. Das Haus wurde später von Dietrich Anton Roth und seiner Schwester Maria Elisabeth Roth an den Bäcker Gerhardt Heinrich Hunkemöller, der das Haus später an Anna Gertrudis Rolf, Tochter von Joan Bernard Eickhoff und deren Ehemann Arnold Heinrich Funcke übertrug, weiterverkauft (Nr. 1)
Aus der Ehe zwischen Gertrud Rolf und Arnold Funcke sind vier Kinder bekannt: Anna Gertrud (verheiratet mit dem Wirtschafter Evel), Catharina Agnes, Jobst Heinrich und Hermann Joseph. Nach dem Tod ihres Mannes heiratete Gertrud Rolf in zweiter Ehe Bernhard Heinrich Rehorst. Nachdem Gertrud Rolf 1796 verstarb, heiratete Bernhard Heinrich Rehorst 1797 Anna Maria Brockmann genannt Richter. Diese war die Tochter von Peter Brockmann und Elisabeth Hartmann aus Harsewinkel und erhielt am 8. März 1797 ihren Freibrief durch den Abt von Marienfeld. Mit Bernhard Heinrich Rehorst bekam Anna Maria eine Tochter namens Maria Elisabeth (Nr. 3, Nr. 5).
Nach dem Tod von Bernhard Heinrich Rehorst 1809 heiratete die verwitwete Anna Maria Brockmann "Richter" Gerhard Anton Feldmann aus Warendorf. Der noch minderjährigen Maria Elisabeth Rehorst wurde 1816 vertraglich das Erbe ihres Vaters zugesichert (Nr. 5).
Gerhard Anton Feldmann war der zweitälteste Sohn von Elisabeth Catharina Feldmann (geb. Bühlmeyer) und Franz Arnold Feldmann. Er hatte fünf Geschwister: Johann Hermann, Anna Catharina (später Schwarze), Maria Elisabeth (später Cramer), Joseph und Maria Anna. Aus der Ehe Anton Feldmanns mit Anna Maria Richter sind zwei Kinder bekannt: Catharina und Joseph Feldmann. Catharina heiratete den Wirtschafter Theodor Anton Koch aus Harsewinkel. Ihrem Bruder wurden im April 1836 durch den Vater alle Immobilien übertragen, während Catharina Feldmann mit 1000 Reichstalern abgefunden wurde (Nr. 7).
Joseph Feldmann (gest. 3. November 1896) heiratete später Elisabeth Rive (gest. 26. April 1900) aus Warendorf mit der er fünf Kinder bekam: Anton, Agatha (später Ehefrau von Heinrich Hansen), Franz, Joseph und Johan. Wie aus dem Testament der Eltern vom 31. März 1882 hervorgeht, wanderte der Sohn Anton um 1862 nach Nordamerika aus. Johann Feldmann heiratete später Theresia Stadtmann (Nr. 8, Nr. 11).
Joseph Feldmann besaß in der Bauerschaft Vohren eigene Ländereien und war Bäckermeister.
2. Bearbeitung des Bestandes
Die Unterlagen wurden durch Wilhelm Wieseler aus Warendorf abgegeben. Der Bestand umfasst 13 Einheiten in einem Archivkarton und wurde im Mai 2018 verzeichnet. Wegen der kleinen Größe des Bestandes wurde keine Klassifikation angelegt. Der Bestand umfasst hauptsächlich Kauf- und Erbschaftsverträge der Familien Feldmann, Rehorst und Funcke aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Neben den Kaufverträgen des Warendorfer Wohnhauses an der Oststraße von 1709 umfasst der Bestand noch diverse Inventarlisten des verstorbenen Bernhard Heinrich Rehorst und einige Testamente der Familienmitglieder.
3. Benutzungshinweise
Der Bestand ist folgendermaßen zu zitieren:
KAW, N 56, Feldmann, Nr. [ ]
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ