1.) Die Wüstung Hermannrode [Ortsteil der Gem. Neu-Eichenberg, Werra-Meißner-Kr.] mit ihrem Zubehör; 2.) die Güter, die Stephan Feuerpfeil zu Lehe...
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Urk. 14, 2543
A I u, von Bodenhausen sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Bodenhausen Nr. 2
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe B >> Bl-Bo >> Bodenhausen, von >> 1600-1830
1642 November 03
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Die Wüstung Hermannrode [Ortsteil der Gem. Neu-Eichenberg, Werra-Meißner-Kr.] mit ihrem Zubehör; 2.) die Güter, die Stephan Feuerpfeil zu Lehen getragen hatte, nämlich: 2a.) ein Vorwerk mit Haus und Hof zu Ermschwerd [Stadtteil von Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.]; 2b.) die Hälfte des Zehnts zu Willershausen [Wüstung auf der Gemarkung der Stadt Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.]; 2c.) fünf Acker in dem Ziegelhof; 2d.) ein Vorwerk zu Mollenfelde [Ortsteil der Gem. Friedland, Lkr. Göttingen]; auf den ehemaligen Gütern des Stephan Feuerpfeil lag ein Leibgeding der Witwe Feuerpfeils; 3.) eine Fischerei zu Witzenhausen [Stadt, Werra-Meißner-Kr.]; 4.) zwei Werder oberhalb und unterhalb von Unterrieden [Stadtteil von Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.]; 5.) fünf Acker oberhalb von Unterrieden und eine Wiese unterhalb von Unterrieden auf dem Wasser, die der genannte Stephan Feuerpfeil ebenfalls besessen hatte; 6.) der Zehnt ab der Klause (Clus) bis in die Strenge und über die Weinberge; 7.) die Wiesen unter dem Berg in Richtung der Strenge, die Gensing innehatte; 8.) die Hälfte des Zehnts zu Gertenbach [Stadtteil von Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.]; 9.) die Mühle zu Lippoldshausen [Stadtteil von Hann. Münden., Lkr. Göttingen] unter dem Brackenberg; 10.) der Zehnt zu Herboldshausen [Wüstung auf der Gemarkung der Stadt Bad Sooden-Allendorf, Werra-Meißner-Kr.]; die drei letzteren Lehnsstücke hatten ehemals die verstorbenen Hans und Arnd von Westernhagen zu Lehen getragen; 11.) die Kemenate zu Hubenrode [Stadtteil von Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.] mit ihrem Zubehör, nämlich der Kratzhagen mit dem Zehnt und Land; 12.) die (Hoenwarth) und ein freier Hof zu Ermschwerd; 13.) ein Werder zu Witzenhausen mit dem Zehnten vom (Santberge) und einer freien Hufe Land zu Unterrieden; 14.) ein Hof und dreieinhalb Acker Land und eine Mühle zu Unterrieden; der verstorbene Heinrich von Bodenhausen der Ältere hatte die unter 11.)-13.) genannten Lehnsstücke von dem verstorbenen Hans Kule gekauft; 15.) ein Haus, Acker und Güter in und um die Stadt Witzenhausen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Lorenz Lucan, Dr. beider Rechte
Vermerke (Urkunde): Siegler: Lorenz Lucan, Dr. beider Rechte
Belehnte/r: Otto von Bodenhausen, Sohn des verstorbenen Melchior von Bodenhausen zum Arnstein, Kuno Ordomar von Bodenhausen, Sohn des verstorbenen Melchior von Bodenhausen zu Niedergandern, Otto Wilke und Hans von Bodenhausen, Söhne des verstorbenen Kraft von Bodenhausen, Moritz von Bodenhausen, Sohn des verstorbenen Hans von Bodenhausen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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