Nachlass Gerhard Uhlhorn (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigenLandeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Objekt beim Datenpartner
N 001
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1805-1926
Bestandsgeschichte: Der Bestand wurde 1964 und 1994 von Hans-Albrecht und Jürgen Uhlhorn als Geschenk übergeben. Der erste Nachlassteil wurde seinerzeit von Helmut Speer provisorisch geordnet und in einer Findliste erfasst. Nach Abgabe des zweiten Teils wurde der Gesamtbestand von Hans Otte im Herbst 2001 neu geordnet und verzeichnet. Gesammelt und ergänzt wurde der Nachlass von Friedrich Uhlhorn, der seinem Vater mit dieser großen Biographie ein Denkmal setzte. Von den in dieser Veröffentlichung zitierten Briefen und Tagebücher ist ein kleinerer Teil im vorliegenden Bestand enthalten, ein größerer Teil wurde im Zweiten Weltkrieg vernichtet. Angereichert wurde der Nachlassbestand durch eine Sammlung von Nachrufen, durch Dokumente über die Söhne, deren Studium von Gerhard Uhlhorn gefördert wurde, sowie durch Unterlagen über die Feierlichkeiten anlässlich Uhlhorns 100. Geburtstag. Ergänzt wurde der Bestand durch einige Briefe Uhlhorns an Johannes Pokrantz, die Superintendent i.R. E. Baring dem Landeskirchlichen Archiv 1964 schenkte; diese Briefe sind dem Bestand unter der Signatur N 1 Nr. 133 beigefügt. Parallelbestände: Zur Ergänzung der hier nachgewiesen Unterlagen können noch folgende Bestände des Landeskirchlichen Archivs herangezogen werden: A 5 Landeskonsistorium Spezialakten A 7 Personalakten der Konsistorien und des Landeskonsistoriums E 2 Landesverein für Innere Mission (dieser Bestand enthält jedoch wenig Unterlagen von Uhlhorn selbst) H 6 Superintendentur an der Schlosskirche Hannover (Ephoralarchiv) H 7 Pfarramt der Schlosskirche Hannover Hannover (Pfarrarchiv) S 3 d Druckschriften des Archivs betr. Henriettenstift (S 3d Nr. 221) und Landesverein für Innere Mission (S 3d Nr. 326) S 9 Nr. 61 Presseausschnittsammlung betr. Gerhard Uhlhorn; auch Nachrufe Darüber hinaus verfügen über einen größeren Bestand an Unterlagen das Archiv des Klosters Loccum, das Niedersächsische Hauptstaatsarchiv Hannover, besonders im Deposital-Bestand "Königliches Haus Hannover" (Dep. 103), sowie das Geheime Staatsarchiv preußischer Kulturbesitz, besonders in den Beständen "Kultusministerium" und "Zivilkabinett".
Bestand
Literatur: Otte, Hans (Bearb.): Gerhard Uhlhorn. Nachlass und Bibliographie, Hannover 2002 (= Veröffentlichungen aus dem Landeskirchlichen Archiv Hannover, H. 6); Cordes, Martin: Gerhard Uhlhorn (1826-1901): Historiograf, Sozialethiker und leitender Geistlicher eines "milden und gemäßigten Luthertums", in: Wurm, Johann Peter (Hg.); Persönlichkeiten der deutschen Landeskirchengeschichtsschreibung, Leipzig 2020, S. 63-81
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.04.2025, 13:47 MESZ
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