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Anstellung von Versuchen durch den Hüttenkommissar Chr. Leimbach nach der von Bornischen Anquickungsmethode mit silberhaltigen Mineralien sowie Bau eines Amalgamierwerks für die Grube Jungfer
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Anstellung von Versuchen durch den Hüttenkommissar Chr. Leimbach nach der von Bornischen Anquickungsmethode mit silberhaltigen Mineralien sowie Bau eines Amalgamierwerks für die Grube Jungfer
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten 28 g Nr. 6
E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 5. Berg- und Hüttenkommission >> 5.3. Stahlhütten zu Müsen, Dahlbruch und Allenbach
1787-1802
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Berichte des Hüttenkommissars Leimbach und Hüttenverwalters Jung an die Hüttenkommission über Amalgamationsversuche bzw. über die vorgenommenen Versuche nach der von Bornischen Anquickungsmethode mit silberhaltigen Mineralien (1787-1788, 1794); Saigerkosten des ltztlich zu gut gemachten Zehntenkupfers (1788); Gesuch der Gewerkschaft der Grube Jungfer im Siegenschen oberen Revier um Konzession zur Anlegung eines Amalgamierwerks zur Aufbesserung der Erze oberhalb des Müsener Hüttenteichs (1794-1796); Auszug von Schreiben an den Bergrat Becher wegen der nachgesuchten Konzession der Gewerkschaft Jungfer zur Anlegung eines Amalgamierwerks sowie wegen der Amalgamation im Freibergischen (1795); Gesuch der Amalgamationssozietät Heinrich Wilhelm Jung zu Müsen und Konsorten um Ankauf und Zugutemachung von aus- und inländischen Erzen (1795); Verbrauch von Kohlen auf den beiden Müsener Silberhütten (1795); Gutachten der Berg- und Hüttenkommission über die verbesserte Amalgamationsmethode der gold- und silberhaltigen Erze (25.09.1797, 20.11.1797); Bericht des Sebastian Engels zu Siegen über die von einem Teil der Gewerkschaft der Grube Jungfer unweit Müsen erbaute Amalgamierhütte (22.06.1797); Bericht des Bergmeisters Sebastian Engels zu Siegen über das vom Bergkandidaten Jung zu Müsen auf dem Amalgamierwerk unternommene Schmelzen der Erze mit Zuschlagung der von der Amalgamation erfolgten Erzrückstände (27.07.1798); Gesuche des Bürgermeisters Engels zu Siegen um Anstellung beim Schmelzwesen bzw. um die Inspektion über sämtliche Schmelzhütten (1801-1802); Ratio des Silberabtreibens, erstellt vom Bürgermeister Sebastian Engels zu Siegen (01.09.1802). Korrespondenten u.a.: Hüttenkommissar Chr. Leimbach (Siegen), Hüttenverwalter J. Jung (Müsen), von Preuschen (Dillenburg), Bergmeister J. H. Jung (Müsen), Notar Georg Henrich Bredenbek (Hilchenbach), Bürgermeister Sebastian Engels (Siegen), von Neufrille (Dillenburg), von Passavant-Passenburg (Dillenburg), Wilhelm V. Prinz von Oranien, Heusler (Dillenburg).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.