König Heinrich [IV.] überträgt der Salzburger Kirche und Erzbischof Gebehard[us] zum Seelenheil seines Vaters Kaiser Heinrich [III.] die Abtei Kiemisse (1) in pago Kiemigo<v>vve (2) in der Grafschaft des Grafen Babo mit allen Zugehörungen, die Könige und Kaiser der Abtei bisher geschenkt haben. Der Rechtsakt geschah in Anwesenheit von Anno [II.] archiepiscopus Coloniensis (3), Adelbert[us] [I.] archiepsicopus Hammeburgensis (4) und von Herzog Otto [I. von Schwaben] [von Bayern]. Siegler: S: König Heinrich IV.
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König Heinrich [IV.] überträgt der Salzburger Kirche und Erzbischof Gebehard[us] zum Seelenheil seines Vaters Kaiser Heinrich [III.] die Abtei Kiemisse (1) in pago Kiemigovve (2) in der Grafschaft des Grafen Babo mit allen Zugehörungen, die Könige und Kaiser der Abtei bisher geschenkt haben. Der Rechtsakt geschah in Anwesenheit von Anno [II.] archiepiscopus Coloniensis (3), Adelbert[us] [I.] archiepsicopus Hammeburgensis (4) und von Herzog Otto [I. von Schwaben] [von Bayern]. Siegler: S: König Heinrich IV.
Erzstift Salzburg Urkunden, BayHStA, Erzstift Salzburg Urkunden 6
HU Salzburg 7; Kaiserselekt 407
Erzstift Salzburg Urkunden
Erzstift Salzburg Urkunden >> 940-1250
1062 Dezember 12
Fußnoten:
1) Frauenchiemsee (Insel, Gde. Chiemsee, Lkr. Rosenheim)
2) Chiemgau
3) Köln (krfr.St., NRW)
4) Hamburg
1) Frauenchiemsee (Insel, Gde. Chiemsee, Lkr. Rosenheim)
2) Chiemgau
3) Köln (krfr.St., NRW)
4) Hamburg
Erzstift Salzburg Urkunden
Perg.
Urkunden
lat
Besiegelung/Beglaubigung: Sg. lose beiliegend, beschädigt
Überlieferung: Or.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Regensburg
Literatur: Druck: Juvavia Anh. 256, Nr. 108; MB 29a, 162 no.407; SUB 2, 168 Nr. 101; MG DD H. IV 126, Nr. 97 Regest: Böhmer 1758; Stumpf 2616; RI III 2, 3, Nr. 273
Vermerke: RV: De abbatia Kiemesse; [...] data episcopo Saltz(burgensis) rot 1062 1 Kaiserselekt 407: ... 7 24/1
Originaldatierung: Data II dus dec. anno autem dominicae incarnationis MLXII, indictione I, anno autem ordinationis dommi Heinrici quarti regis VIII, regno vero VI; actum Radisbone
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1062
Monat: 12
Tag: 12
Überlieferung: Or.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Regensburg
Literatur: Druck: Juvavia Anh. 256, Nr. 108; MB 29a, 162 no.407; SUB 2, 168 Nr. 101; MG DD H. IV 126, Nr. 97 Regest: Böhmer 1758; Stumpf 2616; RI III 2, 3, Nr. 273
Vermerke: RV: De abbatia Kiemesse; [...] data episcopo Saltz(burgensis) rot 1062 1 Kaiserselekt 407: ... 7 24/1
Originaldatierung: Data II dus dec. anno autem dominicae incarnationis MLXII, indictione I, anno autem ordinationis dommi Heinrici quarti regis VIII, regno vero VI; actum Radisbone
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1062
Monat: 12
Tag: 12
Heinrich IV., deutscher König und Kaiser
Heinrich III., deutscher König und Kaiser
Babo, Graf im Chiemgau
Otto, von Schwaben, Herzog von Bayern
Frauenchiemsee (Insel, Gde. Chiemsee, Lkr. Rosenheim), Kloster
Chiemgau
Köln (krfr.St., NRW), Erzstift: Erzbischöfe, Anno II.
Hamburg (Freie Hansestadt Hamburg), Erzstift: Erzbischöfe, Adalbero I.
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Erzbischöfe\ Gebhard
Deutsches Reich, Kaiser und Könige: Heinrich III.
Deutsches Reich, Kaiser und Könige: Heinrich IV.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:29 MESZ
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