Aufzählung der Güter, welche von dem Stifter des Klosters Bebenhausen, dem Pfalzgrafen Rudolf von Tübingen, an dasselbe geschenkt worden, sowie von anderen Personen teils als fromme Gabe, teils als käuflich dahin überlassen worden sind, und zwar: am Klosterort selbst, ferner zu Weil im Schönbuch (Wile), Walddorf (Waltorf), Eutingen (Utingen) oder Jettingen (Ober-, Unter-; vgl. päpstliche Bulle vom 8. März 1229), Hochdorf (Hochtorf), Altdorf (Alfdorf), Böhringen (Behringen), Aglishardt (Agelungeshart), Zimmerbuch (Zimberbuch), Vesperweiler (Vesperweile), Salzstetten (Sallenstedin), Lombach (Lumbach), Wermelingen,Derendingen (Teredingen), Hirsau (Hirsowe), Affenhausen (Affenhusen; Oberamt Münsingen; mit Rücksicht auf den folgenden Ort könnte auch an Zuffenhausen gedacht werden, welches in der Urkunde vom 25. April 1290 - siehe Zuffenhausen - auch Uffenhausen heißt), Geisnang (Gisenanc; wohl Geisnang, einer der abgegangenen Höfe, an deren stelle jetzt Ludwigsburg steht, wie auch in der päpstlichen Bulle vom 8. März 1290 angenommen wird, zumal Kloster Bebenhausen nach späteren Dokumenten daselbst sehr begütert wurde; möglicher Weise auch Geisingen, Oberamt Münsingen, wozu die nächstliegende Erklärung von Uffenhausen als Affenhausen stimmen würde), Ittingshausen (Uttingshausen), Gerlingen (Gerringen; da das Kloster seine dortigen Besitzungen erst 1226 im Tausch weggab), Vaihingen (Vehingen), Plieningen (Blieningen), Böblingen (Bebelingen), Lachen, Tailfingen (Talwingen), Zimmerbuch (Zimberbuch), Eck (Heccke; ohne Zweifel Eck, Oberamt Tübingen, Aich ?), Pfrondorf (Prundorf), Lustnau (Lustenowe) und Liebingen (Lubingen).