Krefeld,. Friedrich König in Preußen belehnt nach dem Tode des Königs von Großbritannien als dessen Nachfolger als Landes- und Lehnherr der Grafschaft Moers den Freiherrn Jobst Wierich von Clout zu Lauersfort, Bloemersheim und Solbrüggen mit Huysmansgut bei Bloemersheim wie Hermann Flech damit für den Freiherrn von Clout am 2. Juni 1678 belehnt worden war. Das Gut ist unter Nr. 55 im Moerser Lehnsregister vermerkt und zu einem schwerbündigen Lehen mit 15 Goldgulden zu verhergeweiden. Der Belehnte leistet vor dem Moerser Drosten Borchard Wilhelm Freiherr von Kinsky, Herr zu Hollogne, und dem Commissarius Dr. Johann Weitmann den Lehnseid. - Zeugen: die Lehnsleute Ferdinand Martini, Rat und Secretarius zu Moers, Peter Witten. Ausf. Perg., Moersisches Lehnsiegel, Unterschrift des Weitmann, Rückvermerk. Archiv von Pelden gen. Cloudt Nr. 463
Vollständigen Titel anzeigen
Krefeld,. Friedrich König in Preußen belehnt nach dem Tode des Königs von Großbritannien als dessen Nachfolger als Landes- und Lehnherr der Grafschaft Moers den Freiherrn Jobst Wierich von Clout zu Lauersfort, Bloemersheim und Solbrüggen mit Huysmansgut bei Bloemersheim wie Hermann Flech damit für den Freiherrn von Clout am 2. Juni 1678 belehnt worden war. Das Gut ist unter Nr. 55 im Moerser Lehnsregister vermerkt und zu einem schwerbündigen Lehen mit 15 Goldgulden zu verhergeweiden. Der Belehnte leistet vor dem Moerser Drosten Borchard Wilhelm Freiherr von Kinsky, Herr zu Hollogne, und dem Commissarius Dr. Johann Weitmann den Lehnseid. - Zeugen: die Lehnsleute Ferdinand Martini, Rat und Secretarius zu Moers, Peter Witten. Ausf. Perg., Moersisches Lehnsiegel, Unterschrift des Weitmann, Rückvermerk. Archiv von Pelden gen. Cloudt Nr. 463
U 463
A III 85 Von Pelden genannt Cloudt
Von Pelden genannt Cloudt >> Urkunden
1703 Mai 16
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:37 MEZ