Mainz, 1594.11.11. (Richter Anshelm). Hans Hundt v. Saulheim (Sal-) vermacht der Margreth, ehelichen Tochter Georg Mütterrodts und der Agnes von Heydenaw, folgende Güter: Ein Haus zu Bechtolsheim, das er Kunz Schmitten abgekauft und bar bezahlt hat; 300 fl. Bargeld Frankfurter Währung; 2 "Kerbstuck", deren eines 140 fl., das andere ein Haus zu Gaubickelheim besagt; Acker: 1 M. uff der Leymen Kauten, oben an Jakob von Bretzenheim, unten an Heinrich Flögel; 1 1/2 M. an dem Sehe, am Bach und gemeinen Weg; 1/2 M. am Summen (?) Bronnen, neben Junker Johann Schenk und Balthes Rieß; 1 M. uff dem Immel, beiderseits an Wendel Rieß; 1 M. inwendig der Lanzereyen, beiderseits an Kaspar Rieß; 1 M. daselbst, zwischen Simon Bracht und Jakob Stolz; 2 M. uff dem Herweg, zwischen Rauf Beyer und Anton Fuchs; 3 1/2 Viertel, die der Junker Fußweing (!) abgekauft; 1 1/2 M. in der Mittelgewanden, zwischen Peter Jung und Franz v. Sickingen; Weingarten: 1/2 M. im Leimen am Pfaidt, neben Scherers Matthes, Pfand, das der Hofmann des Junkers innehat; 1/2 M. im Ungedank, unten an Hans Sauer, oben an Balthes Raab (?); Wiesen: 3 Schläge (zwischen Werner v. Allendorf und der Frauen von Rosendal), die Stübenrauhe pfandweise innegehabt und von den Stiefbrüdern des Junkers mit den gen. Grundstücken in der Mittelgewanden und im Ungedank, versetzt gewesen und der Junker mit 200 fl. abgelöst hat. Z.: Der Schneidermeister Matthes Heub, der Goldschmiedmeister Hans Koch, der Schneider Niklas Schutz, der Krämer Niklas Eisenach, und Wilhelm Albrecht.