Erbtausch
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FA-Reg, 769
FA-Reg Firmenarchiv Regensberg-Verlag
Firmenarchiv Regensberg-Verlag >> 1. Privatsachen >> 1.1. Raesfeld (1589-1735)
20. April 1589
Enthält: Vor den Bürgermeistern der Stadt Dülmen, Georgh Verris und Berndt Holtermann, erklären Johan Scholvinck, seine Tochter Anna sowie Victor Rockeman (Roekeman), der Ehemann von Annas abwesender Schwester Margareta, dass, auch wenn das Erbe bereits einträchtig unter die Schwestern aufgeteilt wurde, nun Victor und Margareta ihren Erbteil (Haus und Hof "bynnen Dulmen an der Borchstraten tusschen Hanßen von Essen [?] an einer vnd der erden Cornelii Langenkamps auf der anderen sydt huseren", dazu anderthalb Scheffel Roggensaat Landes auf dem Papenkamp, "sampt ein deel gardenlants gegen dem berurten lande ligend vnd daruon abgetunelt") an Anna verkaufen, unter der Bedingung, dass Victor an einem eventuellen zukünftigen Weiterverkauf von Haus und Hof beteiligt wird; dafür empfangen er und Margareta von Anna deren Erbteil (eine "halve wische, so dieselbe mitt iren tobehorungen belegen in der herschaft Werfelde tusschen Schulte Benen daselbsten vnd seinen kunnen wischen, darneffen twe schepel roggen zade lants oek vp dem Papenkampe belegen vnd oek einen halven von dem lande abgetuvenen garden, oek eine genochsame summa gelts"). Zeugen: Sekretär Henrich Lutterman; Adam Bringkman.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:19 MEZ