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Meisteratelier für Malerei Max Slevogt
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Preußische Akademie der Künste >> 13. Unterricht >> 13.03. Meisterschülerausbildung >> 13.03.2. Meisterateliers (Einrichtung, Vorsteher, Schüler)
1924 - 1935
Enthält: Nutzung von Räumen durch Slevogt und dessen Meisterschüler in den Vereinigten Staatsschulen, Hardenbergstraße 33, 1924-193???, Korrespondenz zwischen Liebermann, Amersdorffer, Slevogt, Dr. Sörrensen (Direktorialassistent der Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst), Kultusministerium und Hugo Lederer. Raummangel durch Zusammenlegung der Räume der Hochschule und der ehemaligen Lehranstalt des Kunstgewerbemuseums; Unterbringung von Slevogts Meisterschülern Rothe und Hinderer im Berliner Schloß, 1928-1930 in Privatateliers, die von den Vereinigten Staatsschulen bezahlt wurden; ab Sommer 1930 Übernahme zweier Räume in den Vereinigten Staatsschulen durch Lederer-Schüler. Zuweisung des durch Kampfs Ausscheiden freigewordenen Ateliers an Slevogt Okt. 1932 (Bl. 18-20, 22f.). Korrespondenz zwischen Slevogt, Amersdorffer und folgenden Meisterschülern (Einschreibungsformalitäten, Atelierfragen, Studiengebühren, Beihilfen, Beurteilungen): Dannemann; Fritz Heinsheimer (Atelierübernahme von dem Radierer Heermann 1924); Heinz Rose, Franz Dellgrün (Übernahme des Ateliers von Rose, Nov. 1928); Kurt Rothe; Rudolf Hinderer; Florenz Robert Schabbon. Auseinandersetzung zwischen Akademie, Dellgrün und dessen Berliner Mäzen Richard Götz über die Räumung des Ateliers durch Dellgrün für Schabbon Okt. 1931 (Bl. 26-48). Heirats- und Sterbeurkunde Slevogts; weitere Korrespondenz und Nachweise zur Anweisung der Versorgungsbezüge (Bl. 9ff.); Besoldungsanweisung für Slevogt März 1927 (Bl. 204). Enth. auch: Bescheinigungen über Unterstützung anderer Schüler mit Angaben der Privatadressen, o.D: Gustav Hilbert, Rudolf Krohne, Conrad Fliess, Herr Köcke-Wichmann, Wilhelm Oesterle; Atelier Hübner: Ludwig Alfred Jonas und Franz Danksin; Atelier Poelzig: Richard Jenner; Atelier Kollwitz: Heinrich Boese; Herr v. Strizik, Frl. Gemes, Berthold Zobel. Weitere namentlich genannte Meisterschüler anderer Klassen; Atelier Kampf: Hans Stübner, Georg Ehmig, List, Alois Kowol; Atelier Hübner: Wolf Hoffmann, Erwin Freytag, Meyboden, Karl Schneider; Atelier Lederer: August Tölken, Hans Mettel, Christiane Naubereit-Gerstel, Hilde Fiedler-Stinnes, Hanna Cauer, Heinz Lederer, Kurt Radtke, Emmy Köcke-Potthoff, Wilhelm Kotzele, Köcke-Wichmann; Atelier Poelzig: Janjolowitsch, Krubasik, Klausch, Knapp, Reichenberg, Hamburger, Berling; Atelier Kollwitz: Ruth Koser-Michaels; Schüler von Georg Schumann: Reich, Müller-Herms; Schüler von Schönberg: Prawossudowitsch, v. Hannenheim, Kammert, Skalkottas, Schacht, Keller; Wilhelm Kottenrodt, Hugo Peschel. Forderung Poelzigs nach Anmietung von Fremdateliers für seine Meisterschüler, Nov. 1928 (Bl. 151). Atelierräume Lederers und seiner Schüler in der Hardenbergstraße, Grundriß-Skizze (Bl. 115).
207 Bl. Microfilm/-fiche: 1130
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - M 5 - Bd. 1
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.