Abt. 320.6 Kreis Flensburg-Land (Bestand)
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Abt. 320.6
Landesarchiv Schleswig-Holstein (Archivtektonik) >> Gliederung >> Preußische Verwaltung 1867 bis 1946 >> Abt. 320 Landkreise
1867-1968
Geschichte des Bestandsbildners: Der Landkreis Flensburg-Land wurde 1867 aus dem ehemaligen Amt Flensburg mit seinen Gütern, der Stadt Flensburg, dem Flecken Glücksburg, dem geschlossenen Ersten Angler Güterdistrikt sowie den enklavierten zum St. Johanniskloster gehörenden Landstellen gegründet. Durch die Kreisordnung vom 26. Mai 1888 schied die Stadt Flensburg aus dem Landkreis aus und wurde dadurch kreisfrei.
Geschichte des Bestandsbildners: 1910 verlor der Kreis vier im Kirchspiel Adelby gelegene Gemeinden an die Stadt Flensburg. Durch die Volksabstimmung im Jahr 1920 wurden die Landgemeinden Bau, Fröslee, Hoenschnap, Kollund, Krusau, Kragelund, Norderschmedeby und Weibek an Dänemark abgetreten. Im Jahr 1974 führte eine Gebietsreform zur Auflösung des Landkreises und zur Bildung des Kreises Schleswig-Flensburg.
Bestandsgeschichte: Der Bestand gelangte im Wesentlichen zwischen 1920 und 1944 in das damalige Staatsarchiv Kiel. Es gab durch kriegsbedingte Auslagerung nur unbedeutende Verluste. Im Jahr 1966 wurde der Bestand kontrolliert und neu geordnet. Durch eine Abgabe des Kreisarchivs Schleswig-Flensburg wurde der Bestand im Frühjahr 2007 erheblich vergrößert.
Findmittel: Gedrucktes Findbuch: Veröffentlichungen des Landesarchivs Schleswig-Holstein Nr. 111: Online open access: https://dx.doi.org/10.15460/HUP.LASH.111.165
Geschichte des Bestandsbildners: 1910 verlor der Kreis vier im Kirchspiel Adelby gelegene Gemeinden an die Stadt Flensburg. Durch die Volksabstimmung im Jahr 1920 wurden die Landgemeinden Bau, Fröslee, Hoenschnap, Kollund, Krusau, Kragelund, Norderschmedeby und Weibek an Dänemark abgetreten. Im Jahr 1974 führte eine Gebietsreform zur Auflösung des Landkreises und zur Bildung des Kreises Schleswig-Flensburg.
Bestandsgeschichte: Der Bestand gelangte im Wesentlichen zwischen 1920 und 1944 in das damalige Staatsarchiv Kiel. Es gab durch kriegsbedingte Auslagerung nur unbedeutende Verluste. Im Jahr 1966 wurde der Bestand kontrolliert und neu geordnet. Durch eine Abgabe des Kreisarchivs Schleswig-Flensburg wurde der Bestand im Frühjahr 2007 erheblich vergrößert.
Findmittel: Gedrucktes Findbuch: Veröffentlichungen des Landesarchivs Schleswig-Holstein Nr. 111: Online open access: https://dx.doi.org/10.15460/HUP.LASH.111.165
65 lfd. M.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 09:51 MEZ