Kuno, Herr zu Winneburg und Beilstein, und seine Ehefrau Beata von Raesfeld (Beatha von Raisfelt frauw daselbst) bekunden, dass sie Lorenz [Flade], Truchsess zu Kirchberg, dessen Ehefrau Elisabeth (Elsen) und ihren Erben sowie dem Jeckel von Todenroth (Thadenrait) und seinen Erben 26 Malter Spelz und Hafer "Kempter maß" [Kempten am Rhein?] im Gericht und Dorf Peterswald (sant Peters walt) verkauft haben. Das Getreide soll ihnen der dortige Schultheiß jährlich zu Martini [11.11.] eine Meile weit an den ihm beschiedenen Ort reichen. Die Güter sind um 227 Gulden, die Lorenz Flade und Jeckel von Todenroth ausgerichtet haben, vor dem Gericht Peterswald mit Halm und "montbar" übergeben worden. Es folgen Bestimmungen u. a. zum Verkauf der Güter und Rechte als Eigengut, zur Schadloshaltung der Käufer, zu Zahlungsversäumnis und Pfändung sowie zum Rückkauf unter Ankündigung zu St. Walpurgistag [01.05.] und der Reichung von 227 Gulden nach Kirchberg oder Kreuznach. Beata von Raesfeld war bei der Übertragung der Güter nicht anwesend, bekundet aber ihre Zustimmung zu dem Rechtsgeschäft. Beide Eheleute kündigen ihre Siegel an.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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