Johann Kristen (Krestan), Kleriker der Diözese Würzburg, Notar kaiserlicher Autorität, lässt in Gegenwart des Reinhard von Weilnau, erwählter Abt ...
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936
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1441-1450
1449 Mai 8
Ausfertigung, Pergament, Notarszeichen
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Anno a nativitate eiusdem millesimo quadringentesimo quadragesimo nono indicione duodecima pontificatus sanctissimi in Criste patris et domini nostri domini Nicolai divina providencia pape quinti anno eius tercio die vero Iovis octava mensis Maii hora terciarum vel quasi ... Acta sunt hec in monasterio Fuldensis in estuali decanatus eiusdem monasterii
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann Kristen (Krestan), Kleriker der Diözese Würzburg, Notar kaiserlicher Autorität, lässt in Gegenwart des Reinhard von Weilnau, erwählter Abt von Fulda, formgemäß ein Notariatsinstrument schreiben; Arnold von Vacha (Vache), Propst von Neuenberg bei Fulda und Andreas Hesse (Hessin), Archidiakon von Fulda, Prokuratoren Reinhards, zeigen Johann, Kardinaldiakon von St. Angelo, Legatus (a latere) für Deutschland, die rechtmäßige Wahl des Reinhard von Weilnau durch den Konvent von Fulda an, worüber ein Notariatsinstrument mit dem Wahldekret ausgestellt worden ist. Darin verspricht der Gewählte, sich für alle dem Vermögen des Abts (mensa abbatis) zugeteilten Ämter und Würden des Klosters Fulda und der von diesem abhängigen Institutionen, seien sie mit oder ohne Seelsorge, sich eine Dispens erteilen zu lassen und Annaten oder eine besonders vereinbarte Gebühr an den Legaten im Auftrag der päpstlichen Kammer zu zahlen. Widrigenfalls ist er mit Kirchenstrafen einverstanden. Er ist zur Stellung von Sicherheiten bereit. Er bestätigt seine Prokuratoren und verspricht ihnen Schadloshaltung. Ausstellungsort: Fulda. Notarszeichen. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Berthold Kothe und Johann Nuene, Ewigvikare des Klosters Fulda
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Nuene, Pfarrer in Urspringen [Lkr. Rhön-Grabfeld]
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann Kristen (Krestan), Kleriker der Diözese Würzburg, Notar kaiserlicher Autorität, lässt in Gegenwart des Reinhard von Weilnau, erwählter Abt von Fulda, formgemäß ein Notariatsinstrument schreiben; Arnold von Vacha (Vache), Propst von Neuenberg bei Fulda und Andreas Hesse (Hessin), Archidiakon von Fulda, Prokuratoren Reinhards, zeigen Johann, Kardinaldiakon von St. Angelo, Legatus (a latere) für Deutschland, die rechtmäßige Wahl des Reinhard von Weilnau durch den Konvent von Fulda an, worüber ein Notariatsinstrument mit dem Wahldekret ausgestellt worden ist. Darin verspricht der Gewählte, sich für alle dem Vermögen des Abts (mensa abbatis) zugeteilten Ämter und Würden des Klosters Fulda und der von diesem abhängigen Institutionen, seien sie mit oder ohne Seelsorge, sich eine Dispens erteilen zu lassen und Annaten oder eine besonders vereinbarte Gebühr an den Legaten im Auftrag der päpstlichen Kammer zu zahlen. Widrigenfalls ist er mit Kirchenstrafen einverstanden. Er ist zur Stellung von Sicherheiten bereit. Er bestätigt seine Prokuratoren und verspricht ihnen Schadloshaltung. Ausstellungsort: Fulda. Notarszeichen. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Berthold Kothe und Johann Nuene, Ewigvikare des Klosters Fulda
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Nuene, Pfarrer in Urspringen [Lkr. Rhön-Grabfeld]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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Namensnennung 4.0 International