Hans Henlin zu Niederhofen und Martin Ragger zu Laubach als Vertreter ihrer Gemeinden und Martin Natterer zur Mayland für sich selbst und die anderen Gemeinden der Untertanen des Erbtruchsessischen Freiherrn zu Waldburg in der Herrschaft Zeil bekennen und versprechen der Stadt Memmingen, die ihnen gestattet hat, den Bach genannt die Nibel, der die Landvogtei Schwaben und die Herrschaft Zeil voneinander teilt, an zwei Stellen auf ihre Wiesen zu leiten, diesen so zu führen, daß beide nicht banachteiligt werden. Weiter versprechen sie, den Bach so auszubauen, daß der Straße von der Weizenhofer Brücke kein Schaden zugefügt wird. Kommt es dennoch vor, haben sie die Kosten zu tragen. Dafür darf die Stadt die Mergelgrube am Ende der Straße zur Gewinnung von Kies für diese Straße benutzen. Kündigt eine der Parteien diesen Vertrag, so haben die Vorgenannten, nicht die Stadt, alles wieder in den alten Zustand zu setzen. Siegler: Paul von Appelzhofen, Verwalter der Landvogtei Schwaben, und Jakob Erbtruchseß Freiherr zu Waldburg. Orig. Perg., 2 S. in Holzkapseln anh., 1 sehr gut erh., 1 besch.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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