Ludwig von Münchhausen (Munichusen) und seine Ehefrau Mechthild übertragen ihrer Tochter Gertrud, Nonne zu Georgenberg, für den Fall ihres Todes E...
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 23, 108
Urk. 23, A II Georgenberg, Kloster
Urk. 23 Kloster Georgenberg - [ehemals: A II]
Kloster Georgenberg - [ehemals: A II] >> 1300-1324
1313 April 08
Ausf. Perg. Abh. S. fehlt.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum a. d. 1313, 6. idus Aprilis.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ludwig von Münchhausen (Munichusen) und seine Ehefrau Mechthild übertragen ihrer Tochter Gertrud, Nonne zu Georgenberg, für den Fall ihres Todes Einkünfte von 1 Pfund Marburger Pfennigen und 6 Hühnern aus ihren zwischen Linne und Willersdorf gelegenen Gütern genannt der Vogelsberg. Die Einkünfte sollen später für ihr Jahresgedächtnis und zu ihrem und der Gertrud Seelenheil an das Kloster Georgenberg fallen. Außerdem überlassen sie ihrer Tochter 4 Malter Roggen und Hafer, die sie nach dem Tod ihrer Eltern von deren Gütern in Altershausen (Aldershusen) erhalten soll; nach deren Tod fallen sie an die Enkel (nepotes) der Aussteller Mechthild und Glismud und nach deren Tod an die wahren Erben der Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ospert, Bürgermeister, Eberhard und Wiegand von Münchhausen, Brüder, Siegfried Vriling, Werner, sein Bruder, Heinrich gen. Süss (Suze), Siegfried Holzschuher (Holtzuhire), Heinrich von Röddenau (Rudenehe), Schöffen [zu Frankenberg].
Vermerke (Urkunde): Siegler: Stadt Frankenberg.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schunder Nr. 381.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ludwig von Münchhausen (Munichusen) und seine Ehefrau Mechthild übertragen ihrer Tochter Gertrud, Nonne zu Georgenberg, für den Fall ihres Todes Einkünfte von 1 Pfund Marburger Pfennigen und 6 Hühnern aus ihren zwischen Linne und Willersdorf gelegenen Gütern genannt der Vogelsberg. Die Einkünfte sollen später für ihr Jahresgedächtnis und zu ihrem und der Gertrud Seelenheil an das Kloster Georgenberg fallen. Außerdem überlassen sie ihrer Tochter 4 Malter Roggen und Hafer, die sie nach dem Tod ihrer Eltern von deren Gütern in Altershausen (Aldershusen) erhalten soll; nach deren Tod fallen sie an die Enkel (nepotes) der Aussteller Mechthild und Glismud und nach deren Tod an die wahren Erben der Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ospert, Bürgermeister, Eberhard und Wiegand von Münchhausen, Brüder, Siegfried Vriling, Werner, sein Bruder, Heinrich gen. Süss (Suze), Siegfried Holzschuher (Holtzuhire), Heinrich von Röddenau (Rudenehe), Schöffen [zu Frankenberg].
Vermerke (Urkunde): Siegler: Stadt Frankenberg.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schunder Nr. 381.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ